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___ > teil 2:
aaalso:
weiterhelfen in dem sinne kann ich dir nicht, indem ich dir irgendein patentrezept gegen deine "todesangst" gäbe, vielmehr würde ich dir gerne versuchen einige meiner ansichten darzustellen, die dir vielleicht nützen könnten, das ganze "unwissen" nicht als schlecht anzusehen.
aber nochmal für mich dein text zusammengefasst, worauf ich meine ansichten schließe:
1. Das "problem" wird nur dadurch zum problem, weil du krampfhaft versuchst, auf unlösbare fragen, ne antwort zu finden.
2. Die Angst entsteht dadurch, da du in dieses "menschliche unwissen" faktoren einbringst, die dir selbst eben als mensch wichtig sind (eben deine Lieben)!
Meine meinung:
Sich Fragen über den Tod zu stellen ist wichtig.
Zu wissen, dass man sterben wird, gerade das macht uns zu menschen.
Jedoch noch viel viel wichtiger ist, dass man weiß: ich lebe!
Man hat genau einmal die chance, auf diesem wundervollen planeten sein glück mit anderen menschen zu teilen und zu versuchen, das beste aus diesem "wunder" zu machen.
ewig zu grübeln, was nach dem tod kommt, macht da ja eigentlich dann wenig sinn. ich selbst bin der meinung, dass du nach dem tod ohnehin keinen einfluss mehr auf irgendetwas haben wirst, weil es DICH einfach nicht mehr gibt.
du wirst keine trauer empfinden, dir wird nichts wehtun. du bist dann eben einfach nicht mehr da.
doch was ist denn so schlimm daran?
für dich ist glaub ich auch nicht der gedanke schlimm, nicht mehr da zu sein, sondern einzig und allein deine ur-menschlichen eigenschaften zu überleben und zu lieben!
diese eigenschaften jedoch kannst du nur JETZT ausleben, also grüble doch nicht zu der zeit über den tod nach, zu der der du die möglichkeit hast, diese eigenschaften mit anderen zu teilen!
Freue dich einfach zu sein und lass dir dieses "wunder" nicht durch die menschliche unwissenheit vermiesen!
hm... eigentlich ist nach meiner langen plauderei der schluss doch etwas platt geworden gg.
aber ich glaube mehr kann man da echt nicht sagen.
du wirst dein "problem", also ängste und die daraus folgenden depressionen nur dadurch bekämpfen können, indem du dich mit der unwissenheit abfindest und dann dein ganzes "wissen" über dein glück zu LEBEN, durch die Liebe zu deinen Lieben ausdrückst!
viel glück dabei
ganz liebe grüße
atheist
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Einen schönen guten Morgen Sein!
Erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum. Es gibt nicht wenige, die sich in einer sehr ähnlichen Situation befinden wie du.
Man muss grundlätzlich erkennen, dass sich solche Probleme aus zwei Bereichen zusammensetzen:
a) aus immer wiederkehrenden Panikattaken oder Angstattakten, die noch dazu mit der Zeit stärker werden;
b) und den Inhalt, worauf sich das bezieht, nämlich hier in diesen Fällen auf den Tod.
Zu a: Nimm bitte recht bald eine fachkundige Betreuung in Anspruch. Geh zuerst zu einem Arzt deines Vertrauens, und der soll dir die Adresse eines guten Neurologen oder Psychiaters geben. Auch Mentaltrainer können helfen. Sie alle sind auf Pankikattaken geschult, gleichgültig ob sie aus Überlastung, Stress, BurnOut oder sonst etwas herstammen.
Zu b: Nimm den Stier bei den Hörnen und befasse dich mit dem Wesen des Lebens, zu dem auch der Tod gehört. Philosophiere, denke, sinniere, nimm Bücher zur Hand, die sich mit dem Sinn des Lebens befassen. Sie sind meist positiv geschrieben, beanspruchen dein Inneres und deine Gedanken. Sie können überzeugen, ohne "Beweise" erbringen zu müssen.
(Kannst dir auch mein eigenes kleines Buch auf balanceamweg bestellen. Muss aber durchaus nicht sein)
Und zuletzt noch ein kleiner Tipp: Schlage dir folgenden Forums-Thread auf: -- Angst vor dem Tod! Was ist los mit mir? -- Der Thread ist nicht allzu lang. Lies ihn durch.
Liebe Grüße - reinwiel
www.balanceamweg.de.ki
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Danke für eure Antworten.
Das Thema ist wirklich schwierig und ich ringe immer wieder zwischen Verstand (?) und Hoffnung.
Mein Verstand sagt mir, dass nach dem Tod rein gar nichts mehr ist. Ob das aber so ist kann ich natürlich nicht wissen.
Die Hoffnung in mir sagt mir etwas ganz anderes.
Erfahren werde ich es ja (hoffentlich) erst in nicht all zu naher Zukunft.
An proffesionelle Hilfe habe ich auch schon gedacht und werde in nächster Zeit auch zu einem Arzt gehen.
Ausserhalb dieser (schwierigen) Phasen denke ich auch manchmal über das Thema nach, doch es wird gleich zur Seite gewischt und ich kann ganz gut damit umgehen.
Den anderen thread werde ich mir auch mal durchlesen.
Also danke nochmal.
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An reinwiel, ich habe vor 2 Wochen denke ich,
geschrieben und gefragt, ob ich auch mal ueber
meine sehr strenge Religion reden darf. Liebe
Menschen sagten, ja das darf ich. Habe Depressionen und war ziemlich down, aber mir hat eine sehr liebe Seele geschrieben, aber ich finde sie nicht, Mara? Kennt jemand Mara?
Ich wollte ueber die "Sekte" reden, in der ich sehr
streng erzogen wurde von meiner Mama.
Keine Hosen/Jeans fuer Frauen, lange Haare nur,
kein TV, kein Radio, auch nicht im Auto, usw.
Ich habe mich dagegen gewehrt und bin weit weg
in die USA gezogen. Bekam Depressionen und
Angstgefuehle, bin abhaengig von Benzos, nur die
beruhigen mich. Mara, wenn es Dich gibt hier,
bitte schreibe mir nochmals, bitte, ich finde Dich nicht.
Lieber reinwiel, Du hast mir geantwortet, kennst Du Mara?
Seid sehr lieb gegruesst von einer Seele, die nur
wartet bis das Ende kommt, denn ich existiere nur,
leben tu ich nicht. Lore
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