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Die böse Scientology












Naja, ich finde auch da wird fast schon eine mittelalterliche Hexenverfolgung ausgeübt.
Da mag es doch auch normale Menschen geben, die nicht gleich Weltherrschaft anstreben und dem Nachbarn deswegen die Äpfel vom Baum klauen.
Ganz Recht, die Bösewichter in der Scientology sind ja nicht die Scientologen, sondern die kleine, agile Führungsclique. Natürlich ... die Anhänger sind leider leicht beeinfluss- und manipulierbar, was ich in meiner Scientologenzeit an mir selbst beobachten konnte. Aber das reicht nicht weit, denn vor lauter Studium (in der Scientology wird viel gelernt und studiert) hat man für das Anstreben der Weltherrschaft weder Zeit noch Lust.

Der Durchschnittsscientologe will für sich selbst die Vorteile der Persönlichkeitsverbesserung einheimsen, die mittels Scientology-Techniken in Maßen möglich ist.

Nur notgedrungen lässt man sich gelegentlich dazu bringen, an der Weltherrschaft mitzuarbeiten.
Dann konnte sich wohl Harry Palmer loskaufen, um sein eigenes Ding zu machen - er ist jetzt Millionär

Wer den Avatar®-Kurs empfiehlt ...
Neale Donald Walsch, der Autor der Bücher “Gespräche mit Gott”, erwähnt Harry Palmer, den Autor des Avatarkurses, in seinem Buch “Freundschaft mit Gott” und empfahl Avatar in Rundbriefen.

In einem seiner Workshops in England antwortete er auf die Frage eines Teilnehmers was er von Avatar halte: “Ich kenne Harry Palmer persönlich und empfehlen Ihnen von ganzem Herzen, sich Avatar näher anzuschauen.”


http://www.mein-weg.com/Meinungen/Empfehlungen/empfehlungen.html

http://www.avatar-seminar.net/hauptteil_literatur.html

Alles ist kreierbar? Mitnichten
Leute, die den von Harry Palmer entworfenen Avatar-Kurs gemacht haben, verkünden wieder und wieder: Du erlebst, was du dir kreiert hast, genau das! Sie unterscheiden nicht zwischen dem, was kreierbar ist und dem, was nicht kreierbar ist, sondern sagen: Alles ist kreierbar! Sogar die Naturgesetze seien eine Folge »kollektiver Überzeugung« höre ich von Avatar-Trainierten. Das heißt, wenn sich das Kollektiv eine andere Überzeugung zulegen würde, dann würden sich auch die Naturgesetze ändern. Das ist doch Spinnerei: der Wahn der Dominanz des Geistes über die Materie.

http://www.schreibkunst.com/webdiary/diary.php?p=1140389106

http://www.religio.de/dialog/198/12_18-19.htm

http://www.relinfo.ch/avatar/info.html


Einleitung


Zitat:
Avatara oder avatar als Begriff entstammt dem Hinduismus und benennt göttliche Inkarnationen wie diejenigen des Gottes Vishnu in Krishna oder Rama. In der weitverbreitetsten Überlieferung ist eine avatara, ein Herabstieg Vishnus noch ausstehend. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass in vielen sektenhaften Gruppierungen der jeweilige Meister als der erwartete zehnte avatar angebetet wird. Der Begriff Avatar wird durch seine vielfache Verwendung zunehmend abgegriffener, so werden beispielsweise auch die digitalen Inkarnationen der menschlichen Computerbenutzer der Internet-World Chats avatars genannt.



Aus dem Einen fließt das Andere. Alles fließt. Meistens fließt auch viel Geld. In die eigene Tasche.
ich oute mich jetzt auch mal als Ex-Scientologin.
Ist aber auch schon gut 20 Jahre her...
Was mich damals angesprochen hat, war, daß man dort so viele "Intellektuelle" getroffen hat, Lehrer, Schriftsteller.. war so ein bißchen geistige Elite und ich war tierisch beeindruckt.
War ja da auch noch ein büschn jünger.
Wenn so schlaue Leute an so etwas teilnehmen, konnte es ja so falsch nicht sein.
Heute weiß ich, daß auch solche Leute ihre Macken haben und die Lehre von Scientologie gerade diese Menschen mit ihrem Geltungsbedürfniss (wie auch die Schauspieler) magisch anzieht.
Man sollte nicht, wie bei anderen "Religionen" fromm vor sich hin beten, sondern das "Verstehensollen" hatte einen großen Stellenwert.
Man musste an sich arbeiten, vordergründig wurde die Intelligenz angesprochen.
Wobei - die Anstrebung der Weltherrschaft - nun, im Kleinen war jeder dafür zuständig. Gutaussehende Männer mussten Frauen kobern, nette Telefonstimmchen an den Hörer gesetzt usw. Es ist professionell aufgezogen worden, und das macht sie so gefährlich.
Machte jedenfalls.
Heutzutage halte ich sie nicht mehr für gefährlich.
Aber da viel im Hintergrund läuft, kann ich mir eigentlich darüber schlecht eine Meinung bilden.

Astrella
Interessant, von Harry Palmer habe ich ja noch nie gehört. Diese Amerikaner sind ja ganz schön kreativ. Auch Paul Twitchell, Begründer von Eckankar, ging bei Scientology in die Schule.

Übrigens ist die Frage, woher unsere Realität kommt, noch gar nicht so ganz klar. Es gibt ein paar Andeutungen in der Quantentheorie, dass unsere Vorstellungen tatsächlich etwas mit der Schaffung von Realität zu tun haben könnten.

Der Bestseller von Bärbel Mohr - Bestellungen beim Universum - geht in dieselbe Richtung. Ich habe das mal ausprobiert. Ich stellte mir (es war vor der Einführung des Euro) vor, das ich ein Fünfmarkstück finde (ich wollte mit etwas Kleinem anfangen). Zwar habe ich kein Fünfmarkstück gefunden, aber immerhin nacheinander mehrere Einmarkstücke und zwar im Supermarkt neben den Einkaufswägen. Leider waren sie da nichts mehr wert ... aber immerhin ...!
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