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| Nephera: manch einer soll schon Schulden haben deswegen. |
Man hört davon, daß man sich verschulden muß, um sich die ganzen Bücher leisten zu können. Der Besitz der Bücher ist ein "Muß". Außerdem soll es Umerziehungslager geben, wo bereits Menschen zu Tode kamen.
http://www.ref.ch/rna/meldungen/292.htm
aus:
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Die Seite über Lisa Pershon ist scheinbar schon gestrichen worden. Sie kam elend zugrunde.
Das alles ist es, was mich sehr aufhorchen läßt, selbst, wenn nur die Hälfte stimmen sollte. Es genügt schon. Leider gibt es schon viele, die sich davon beeinflussen lassen.
Ron Hubbard hat sich scheinbar aus allen Religionen etwas entnommen und seine eigene Fantasie dazu gesetzt. Und Jeder, der in die Öffentlichkeit tritt, mit irgendwelchen Ideen oder Utopien, findet seine Anhänger - egal, was es ist.
| Zitat: |
Durch die einzigartige Kombination einer Ideologie und eigener Gesellschaft und einem Wirtschaftsunternehmen hat sich Scientology eine Monopolstellung geschaffen.
Die Mitarbeiter müssen regelmäßig Wissensberichte anfertigen, die vom Verhalten anderer Mitarbeiter berichten, d.h. sie müssen die anderen bespitzeln. Abweichendes Verhalten der Mitarbeiter wird sofort geahndet. Die Ethikabteilung fungiert als inner Führungsabteilung. Ihre Akten enthalten Informationen, die einer Personalakte nicht beigeheftet werden dürften. Durch die Informationen, welche die Mitarbeiter über sich selbst und über andere preisgegeben haben, sind sie der Organisation ausgeliefert. Für die Organisation sind diese Berichte dann unerlässlich, wenn ein Scientology aus seiner Sicht vom ,unethischen" Verhalten eines anderen Scientologen erfährt ( .
4.1 Personalwerbung
Das Ziel der Personalwerbung ist es, Bewerber für die in einer Organisation zu besetzenden Mitarbeiterstellen zu gewinnen. Normalerweise ist dem Arbeitgeber dabei der qualitative Erfolg wichtiger als der quantitative, Da die Scientology Organisation aber eine größt mögliche Mitarbeiter- und Mitgliederzahl anstrebt, zählt für sie hauptsächlich der quantitative Zuwachs.
Auch bei dem Unternehmen, die bei der Scientology Organisation WISE eine Lizenz für die Anwendung der Technologien Ron Hubbards erwerben, findet häufig bereits bei den Bewerbungsgesprächen eine Selektion nach dem Kriterium statt, ob der Bewerber nach scientologischem Verständnis ins System passt oder nicht.
5. Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Scientology Organisation sich nicht nur aufgrund ihrer eigenen Ideologie und der darausfolgenden Organisationszielen von anderen Organisationen und Unternehmen absetzt, sondern auch die sich aus diesen Punkten ergebende hierarchische und zentralistische Organisationsstruktur, die extrem ausgeprägte Organisationsidentität und das ungerechte scientologische Rechtssystem stellen Besonderheiten dar.
Die Führung mischt sich nicht nur in die tägliche Arbeit, sondern auch in das Privatleben der Mitarbeiter ein, sie strebt also die totale Kontrolle über die Mitarbeiter an.
http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/org/10911.html
aus:
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
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| Zitat: |
http://www.pewid.ch/SCI/happyvalley2.html
Verschwunden im "Happy Valley"?
Die Besserungsanstalten der Scientologen |
| Zitat: |
http://www.ilsehruby.at/SeaOrg.html
Die Sea Org |
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@Nephera
Oh ja, viele Leute machen Schulden wegen Scientology.
Ich weiß ja noch selbst, wie das ist. Man ist so beeindruckt von den Erfolgen, die vor allem das Auditing bringt, dass man gerne weitermachen möchte und zusieht, wie man das Geld zusammenbringt.
In vielen Fällen (leider nicht immer) verschwinden tatsächlich mancherlei Barrieren, die man bisher in sich selbst zum Erfolgreichsein hatte, und stellt erfreut fest, dass man mehr Geld verdienen kann.
In meinem Fall lief das so, dass ich plötzlich keinerlei Problem damit hatte, meinem Chef zu erklären, dass mir meine Arbeit bei ihm gefällt, ich auch glaube, gute Arbeit zu leisten und es daher an der Zeit für eine ordentliche Gehaltsaufbesserung sei.
Er konnte gar nicht anders als mir zuzustimmen, ich müsse aber erst die nächste Finanzbesprechung abwarten.
Ein paar Wochen später hatte ich dann eine saubere Gehaltserhöhung.
Ohne ein gewisses Maß an Scientology-Training und -Auditing wäre ich nicht fähig gewesen, so mit meinem Chef umzugehen.
Ähnliche Erfahrungen machen viele Scientologen, aber sicher nicht alle. Man muss natürlich auch etwas leisten, wenn man mehr Geld einnehmen will.
Es wird von den für den Verkauf von Kursen, Büchern und Auditing zuständigen Leuten in einer Scientology-Organisation manchmal auch reichlich Druck ausgeübt, das muss ich schon sagen. Da sind manche Leute überrannt worden. Wie das heute gehandhabt wird, weiß ich zwar nicht, aber das VERKAUFEN ist in der Church of Scientology ein großes Ding, weshalb Scientology auch gern $cientology geschrieben wird.
Die hohen Kosten werden von vielen Scientologen aber akzeptiert, weil der persönliche Gewinn aus den Kursen und dem Auditing den Leuten das Geld wert zu sein scheint. Mir tun meine 50.000 Euro zwischen 1975 und 1983 auch nicht leid. Ich frage mich heute, wie ich das viele Geld damals eigentlich zusammengeklaubt habe (ohne Schulden). Aber andere Leute kaufen sich alle paar Jahre ein neues Auto und fliegen dreimal im Jahr in die Karibik oder auf die Seychellen. Da sind solche Beträge auch schnell weg.
Man braucht keine Scientology, um innere Barrieren abzubauen. Aber ohne straffe Anleitung und äußeren Beistand schafft man es wohl nicht so flott, wie es manchmal in der Scientology geht.
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@Gabriele
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| Man hört davon, daß man sich verschulden muß, um sich die ganzen Bücher leisten zu können. |
Na, wegen der Bücher hat noch niemand Schulden gemacht. Das Teure ist das Auditing.
Seltsam, ich habe zwar auch manches Grausige über die "Rehabilitation Project Force" (RPF) gelesen, die vielleicht das von Dir erwähnte Umerziehungslager ist, aber ich habe es selbst nie erlebt, obwohl ich in einigen Scio-Organisationen herumgekommen bin. Es soll zu einigen schlimmen Geschichten gekommen sein. Das zahlende Scientology-Publikum wird aber solchen besonders drastischen "Ethik"-Aktionen nicht ausgesetzt. Davon sind nur Scientology-Mitarbeiter (mit dem berühmten 1-Milliarde-Jahre-Arbeitsvertrag) betroffen, die durch krasses Missverhalten aufgefallen sind. Auch dauern dann die entsprechenden "Ethik"-Maßnahmen höchstens ein paar Wochen, soweit ich weiß. Der Pershon-Fall wurde nie ganz aufgeklärt. Was da wirklich los war, weiß ich nicht. Es ist ganz sicher nicht der Normalfall.
Wer Mitarbeiter in der Church of Scientology wird, ist irgendwie auch selber schuld. Ich hatte nicht selten den Eindruck, dass neben einigen eindrucksvollen Persönlichkeiten großenteils recht unbedarfte Mädchen und Jünglinge ohne fundierte Berufsausbildung da hineingeschlittert sind und sich dann den harten Anforderungen nicht gewachsen gefühlt haben.
Aber meine Erfahrungen sind schon 25 Jahre her, und all die gräßlichen Geschichten stammen weit überwiegend noch aus der Mitte der 80er Jahre. Die Church hat inzwischen hoffentlich auch etwas gelernt und geht mittlerweile wohl etwas netter mit ihren Mitarbeitern um, was ja eigentlich scientologischen Grundsätzen viel mehr entsprechen würde.
| Zitat: |
| Die Führung mischt sich nicht nur in die tägliche Arbeit, sondern auch in das Privatleben der Mitarbeiter ein. |
Na, das ist doch klar. Wer Mitarbeiter in der Church wird, lebt kaum anders als ein Mönch oder eine Nonne, allerdings ohne Zölibat.
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Ach, vielleicht sollte ich generell mal klarstellen, dass ich für die Church of Scientology keine besondere Sympathie empfinde, eher für deren Anhänger und Mitarbeiter, denen ich die Daumen drücke, dass sie auch wieder einmal aus der Church herausfinden mögen.
Das Haupthindernis dabei ist kaum die Church selbst, sondern das eigene Denken.
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Hi, Fipps, könnte es sein, daß sich innerhalb der Scientology auch ein Machtkampf um die Stellung entwickelt, vor allem im Bereichen der höheren Ränge ?
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