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Als damals die Wende kam, da habe ich mich mit dem Thema Esoterik und seinen Säulen auseinander gesetzt. War Feuer und Flamme. Hatte aber kein Geld, an den teuren Seminaren teilzunehmen. Bekam dann den Computer und habe in vielen Gruppen mitgelesen. Mit der Zeit sammelt man Erfahrungen und die nicht zu knapp. Komme mir wie Aschenputtel vor, die gesiebt hat - gute Erbsen, böse Erbsen. Manchmal wie Kriminalist recherchiert, Alibi und Fakten gesucht und gegenüber gestellt. Beim Suchen zwischen Spreu und Weizen sehr viele Erkenntnisse bekommen. Und Eigenerfahrungen noch und nöchér gemacht.
Zwar aktzeptiere ich die Wissenschaft, kommt mir aber wie eine alte kalte Dame vor, die alles, was man so hat, auseinander dividieren möchte und dir alles zerlegen, was du fühlst und denkst, so in etwas: aha, sie haben Gefühle, dann wolle ma' doch mal schaue, wie ma' sie dir erkläre könne in anatomischen Körper - was spielen doch die Neuronen verrückt und Freude, das ist: pi mal daumen auch nur eine Reaktion von chemischer Art im Körper - und Schönheit - na da müsse ma' wieder zerteile und zerpflücke in alle Bestandteile - am Ende bleibt alles kalt und leer - buhh!
Abgeschossen der Mensch mit Gefühlen.
Inzwischen habe ich genügend Seiten über Scientology gefunden, die, auch wenn nicht alles stimmen sollte, doch so ihre Leichen im Keller haben. Sie wissen, wie man fängt. Sie sammeln auch Erfahrung und vielleicht ist so manches doch nicht so aus der Luft gegriffen. Und ich bin eigentlich auch froh, daß ich kein Geld für Seminare hatte, wer weiß, in welche Irrungen und Wirrungen ich noch geraten wäre. Bei meiner Arbeit hätte ich keine Abgehobenheit gebrauchen können, da wäre ich raus geflogen, wenn ich nicht zugegriffen hätte, wo es gebraucht wurde.
Also - der Pragmatiker und der Romantiker in mir mußten wissen, wo was zu tun ist - und wo mal gefühlt werden konnte und wo nur Realität sein durfte.
Inzwischen merke ich auch auch bei all dem Recherchieren, wo was Gutes raus kommt, und wo man lieber die Fingerchen von lassen sollte.
Da, wo überhaupt keine Kritik erlaubt ist, sollte man lieber eine Warnglocke anbringen - wer nicht mit Kritik umgehen kann, daraus was lernen kann, der hat was zu verbergen oder ist sich seiner Sache nicht sicher. Da steht bei mir dann ein grooßes Warnzeichen vor dem geistigen Auge
Und ich bin froh, daß ich in keiner Sekte oder Gruppierung oder Partei oder Kirche bin - deshalb kann ich für vieles offen sein, lasse die Erfahrungen zu, auch wenn manche schmerzhaft sind und ich glaube, wenn man zu einer Sache gehört, dann wird man auch irgendwie fanatisch.
Fippselchen, Du bist noch ganz Scientologe - das fühlte ich, als ich Deinen Text las , besonders der Satz über die alte arme Mutter, die noch verfolgt wird - das klang so aus den Kitsch-Romanen - , aber macht nichts.
Wir haben ja alle mit uns im Innern zu kämpfen - und ich glaube auch nicht, daß irgend etwas einmal die Macht übernimmt, da sind zu viele, die darauf warten - bis dann die Ellenbogengesetze wieder in Kraft treten - denn an Gott glaube ich - an eine Kraft, durch die wir sind - das ist wohl mehr Theosophie - oder die Richtung von Leobrand. Und als Opportunist nehme ich nie alles ganz an - irgendwo gibt es immer Punkte, die mich stören und als Anhänger einer Idee, eines Gedanken, einer Ideologie - da fehlt das bedingunglose Untertänigsein. Ich bin da mehr Rebell, wenn ich Schwachpunkte entdecke. Entweder es ist etwas total perfekt, was ich nicht glaube, dann wäre es von Gott - oder aber Gott (als Kraftbegriff) ist nicht pefekt, wenn er nichts mehr zu sagen hätte. Er vermittelt sich uns durch den Geist, der in uns ist. Ich bin auch von der Astrologie überzeugt, weil selbst Hobby-Astrologe und hängt ja mit der Psychologie zusammen - ich schaue auf die Theorie und dann vergleiche ich mit Praxis - die mir nahe ist und erkenne. Und das bestätigt sich. www.astro.ch - sich mal eigenes Horoskop anschauen unter Gratis - kleines Bild und großes Bild - links und rechts - ist interessant. Und was sind wir schon im Univerum ? Nicht mal als Punkte werden wir von oben - Raumfähre - erkannt. Wir können froh sein, daß Jupiter so ist, wie er ist, denn er hält vieles von uns ab. Wir sind ein Teil des Universums - in uns ist alles, was da ist - und deshalb hat alles was zu sagen. Wie oben so unten - sagt Hermes. Stimmt, sage ich - randaliert es da oben, dann merken wir es auch.
Daß Scientologen die Religion nicht mögen, sieht man an der Seite, die einer von ihnen erstellt hat - ich glaube, das hieß in etwa - www-bare-jesus.de oder so ähnlich. Was dabei rauskam, ist nur Hass. Und den mag ich gar nicht.
Ich akzeptiere die Menschen, wie sie sind und denke darüber im Sinne des Buches "anatomie der seele" nach, in der steht, daß alles, was ist, von Gott ist, auch das, was wir nicht mögen - also alles, was ist, hat seine Berechtigung man muß nur tiefer schauen können. Und danach gehe ich und bin damit bisher gut gefahren.
Das nur mal so ein bißchen aus meinem Gedankengang.
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Scientology ist zum Teil wirklch böse...Vor allem wenns um Abzocke geht...
Scientology, die Abzocker- Sekte...
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Hallo Gabriele,
Danke für Deine Gedankengänge. Wir sind uns da recht nahe, insbesondere was die Vorstellung von Gott als einer alles durchziehenden Kraft angeht, die in jedem von uns steckt.
Auch muss ich Dein Einfühlungsvermögen bewundern. Ja, ich muss wohl zugeben, dass ich stärker Scientology-durchtränkt bin, als mir selber klar war. Vor der S. war ich Materialist und Atheist und durch und durch mit mir und der Welt im Unreinen. Die S. hat mein ganzes Weltbild auf den Kopf gestellt, mich durchgerüttelt und mir zwei Einsichten gebracht, die ich seitdem nicht mehr aufgegeben habe: 1. dass ich 100-prozentig für mein Leben selbst verantwortlich bin und 2. dass ich im Kern ein geistiges Wesen und nicht ein reiner Fleischkörper bin.
Meine S.-Zeit war trotz mancher Schwierigkeiten doch eine gute, glückliche Zeit, auch "wenn nicht alle Blütenträume reiften", wie der Dichter singt.
Für etliche Erscheinungen des Daseins finde ich die in der S. gefundenen Vorstellungen immer noch am zutreffendsten. Und hier kann ich einen Bogen zu Deinem Beitrag über Patrick I. schlagen. In der S. kennt man die Vorstellung von der "unterdrückerischen Person", auch als "antisoziale Persönlichkeit" oder abgekürzt SP (für Suppressive Person) bezeichnet. Es gibt 12 Kriterien, anhand derer man abschätzen kann, ob jemand eine SP sein könnte. Ich kriege sie nicht mehr ganz zusammen, aber hier ein Link zu diesem interessanten Thema: http://ureader.de/msg/15125869.aspx
Die SP ist laut S. kaum resozialisierbar. Sollte einer SP jemals klar werden, was sie tut, so begeht sie Selbstmord oder wird schwer krank, so sei es jedenfalls gemäß Hubbard.
Leider wurde die Vorstellung von der SP von Hubbard und der CoS grausam missbraucht, um echte oder vermeintliche Gegner sowie Abtrünnige fertig zu machen.
Und auffälligerweise treffen einige der SP-Kriterien auffällig auf die CoS selber zu.
Aber ich schließe dieses gesamte Scientology-Thema hier für mich erst einmal ab.
Danke für die Beiträge!
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| Zitat: |
Scientology, die Abzocker- Sekte...
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Die Dummen machen dumme Sachen,
Die Dümmeren machen mit... |
Viele Bemerkungen sind nicht aus der besten Luft gegriffen.
Heinz Erhardt
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