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Tja ... Kereng .... wieso ...wieso ... hast du diese Fragen gestellt. Damit hast die Zitateschwinger geradezu herausgefordert. Herrjeh .... ehrlich gesagt ... zum einen muss ich lachen ... zum anderen Frage ich mich wieviel Gläubigkeit notwendig ist, um alles in Feuer und Rauch aufgehen zu lassen.
... aber allein schon meinem Sarkasmus Nahrung zu geben ... ja das ist doch schon mal eine wertvoller Einsatz von Zitaten, auf denen es sich noch schlechter kaut, als auf Sauerampfer. In diesem Sinn ... möge der Geschmacksinn wieder Einzug finden in unsere Diskussionskultur.
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Hallo Ruhbina,
wie versprochen, habe ich mir deine Quelle noch einmal angeschaut.
Sie beginnt mit den Worten:
Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten!
Allahs Segen und Heil seien auf dem Gesandten Allahs!
Jesus, der Friede sei mit ihm, wird folgende Aussage zugeschrieben:
"Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die
Propehten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen."(Matthäus 5:17-18
Somit ist es gerechtfertigt Zitate aus dem alten Gesetz für Christen anzuführen, solange sie nicht mit einer Aussage Jesu, der Friede sei mit ihm, widersprechen.
Und jetzt machen wir einmal einen kleinen Zwischenstop bevor wir in freudiger Erwartung weiterlesen.
Was war bisher:
1. Allah loben ist gut. Alleluia.
2. Mohammed Gottes Segen wünschen ist auch gut. Möge auch er in Frieden ruhen.
3. Jesus Frieden wünschen ist auch gut.
4. Jesus richtig zitieren schadet nicht.
5. Das Zitat von Jesus falsch zu interpretieren ist ganz ganz schlecht.
6. Und aufgrund einer falschen Interpretation anderen Vorwürfe zu machen, das ist noch viel schlechter.
Was ist falsch? Unbestritten hat Jesus das gesagt. Aber, wir müssen auch weiterlesen, was Jesus darunter versteht, unter dem Auflösen und dem Erfüllen.
Und wir müssen aufklären, was Jesus unter dem "Gesetz" versteht. Was versteht Jesus darunter, "das Gesetz aufzulösen" bzw. das Gesetz zu erfüllen.
Redet Jesus von dem Gesetz, wie es den Juden in den Worten und Anweisungen der Bibel gegeben ist?
Oder redet Jesus von dem göttlichen Gesetz, das schon immer in der Welt gewesen war, und das er seinen Jüngern offenbarte mit den Worten:
Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt. (Joh 13,34-35)
Versteht Jesus unter "das Gesetz aufzulösen" also, die Vorschriften des Gesetzes aufzuheben?
Was meint er mit "erfüllen"
Dann schauen wir einmal, was Jesus weiter spricht:
17 Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
Soweit waren wir schon einmal.
18 Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.
wörtlich: auch nicht ein Jota oder ein kleiner Strich (an einem Buchstaben).
Offensichtlich meint Jesus das Gesetz, wie es in der Bibel zu lesen ist.
19 Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.
Ja, da sind augenscheinlich die Gebote gemeint, die den Juden in der Bibel gegeben sind.
20 Darum sage ich euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.
Wir sind doch immer gechter als die Pharisäer.
21 Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemand tötet, soll dem Gericht verfallen sein.
Das wissen wir doch.
22 Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein;
Stop, das steht aber nicht im Gesetz. So steht das sicher nicht drin. Hiermit hat Jesus selbst das Gesetz geändert. Und aber hallo, wir wissen alle, wer ein Gesetz ändert, der hebt das alte auf.
Was meint Jesus wenn er sagt, daß unsere Gerechtigkeit weit größer als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer sein muß, um in das Himmelreich zu kommen?
Die Schriftgelehrten sind doch die, die die Schrift kennen, sagt ja schon der Name "Schrift-Gelehrte". Sie müssen doch von da her die größere Gerechtigkeit haben. Wie kann jemand, der kein "Schrift-Gelehrter" ist, es jemals schaffen, eine größere, ja sogar eine weit größere Gerechtigkeit zu haben? Das ist doch nur möglich, wenn die Gerechtigkeit, von der Jesus spricht, nichts mit den Gesetzen und Vorschriften in der Schrift zu tun hat. Denn in diesen sind die "Schrift-gelehrten" unschlagbar, garantiert nicht zu toppen.
Und dann zeigt Jesus den Menschen was in der Schrift steht, und was er verkündet.
Und jedesmal sagt er:
- Ich aber sage euch
Und im Nichtbeachten von religiösen Vorschriften war Jesus selbst Weltmeister.
Er hat am Sabbath geheilt, - welch ein Sünder.
Er hat sich vor dem Essen nicht die Hände gewaschen - Gott wird ihm schon die Quittung geben
Er hat mit "Unreinen" verkehrt - vor Umgang mit solchen Elementen wird gewarnt
Er hat Sünden vergeben - Moment, dafür ist Gott zuständig und seine Vertreter im Tempel
Und - er hat der Ehebrecherin gesagt, sie solle gehen. Ohne einen klitzekleinen Stein zu werfen. Er hat sie nicht einmal damit angestoßen.
Nein, ein Gebot Gottes hat dieser Jesus mißachtet, bewußt, im Tempel sogar noch! Man stelle sich vor, da ist einer im Tempel und lästert Gott, indem er seine Gebote mißachtet. Für wen hält der sich denn?
Verstehst du jetzt die Absurdität dieses Schlusses:
Somit ist es gerechtfertigt Zitate aus dem alten Gesetz für Christen anzuführen, solange sie nicht mit einer Aussage Jesu, der Friede sei mit ihm, widersprechen.
Ausgerechnet den Christen, will jemand Gesetzesübertretungen vorwerfen?
Und zwar mit der absurden Begründung, wenn nicht ausdrücklich Jesus dazu Stellung genommen hat, dann gilt automatisch das Alte Testament.
Und wo sollen diese Stellungnamen Christi zu lesen sein?
Ja - in den Evangelien - die sind ja die Originallehre von Jesus.
Sorry, die Briefe des Paulus sind älter und originaler. Petrus kannte sie.
Und es ist nicht bekannt, daß Petrus sie als Abweichung verurteilt hätte.
Und das hätte er getan, wenn es so gewesen wäre.
Wenn Paulus also unmißverständlich sagt:
Wenn ihr also durch das Gesetz gerecht werden wollt, dann habt ihr mit Christus nichts mehr zu tun; ihr seid aus der Gnade herausgefallen.
Dann wird das in diesem Pamphlet als Irrlehre hingestellt,
aber um den Frauen das Kopftuch umzubinden, dafür ist Paulus dann wieder gut genug.
Nein danke, mir reichts, bei so viel Unwissenheit, ja sogar Dummheit. (des Verfassers)
Bernhard
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| ...... und Gott sprach es werde Licht .... "hey ich seh aber bloß rosarot, was erzählst du für ein Schmarrn!!!" ....ok damit konnte Gott nicht rechnen, dass seine Kinderlein ein Fable für rosarote, manche bevorzugen auch pinke, Sonnenbrillen haben und somit wird es schwierig mit richtigen Durchleuchtung oder auch der Erleuchtung.
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@Ruhbina
Auf meine Fragen hättest du mit drei Sätzen antworten können - wenn du die Antwort wüsstest.
Stattdessen hast du Links gepostet, die auch keine Klarheit bringen. Ich habe mir natürlich nicht alles durchgelesen, aber hier zwei Beispiele:
http://www.j-lorber.de/jl/0/kathol/f-falsif.htm
Jakob Lorber war ein Spinner, der meinte, Botschaften von Jesus zu bekommen. Nichts davon ist glaubwürdig.
http://www.theologe.de/theologe5.htm
Paulus hat das Christentum geprägt, aber hat die Bibel nicht gefälscht, sondern Teile davon selbst geschrieben. Er hat das Alte Testament falsch interpretiert (worin ihn die Evangelisten noch übertroffen haben), aber es nicht verändert. Das Neue Testament gab es noch gar nicht, also konnte er es auch nicht verfälschen.
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