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@_Leer_
Ich habe mich darauf eingelassen, daß die Bibel Wahrheit enthält. Natürlich sagt Gott nicht: Du sollst nicht richten. Wie sollte das auch möglich sein. Gott handelt. Gott spricht nicht mit einer für das Ohr hörbaren Stimme. Ich halte alle diesbezüglichen Berichte für fromme Märchen. Die letztendlich nur etwas besonderes ausdrücken wollen, die eine besondere Situation hervorheben wollen.
Gott wirkt in Menschen, die sich vorbehaltlos auf ihn einlassen.
Röm 14,10 Wie kannst also du deinen Bruder richten? Und du, wie kannst du deinen Bruder verachten? Wir werden doch alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen.
Das schreibt Paulus zum Thema "richten".
Ich nehme das als Wahrheit an.
Jesus sagt:
Joh 4,24 Gott ist Geist
Joh 3,34 Denn der, den Gott gesandt hat, verkündet die Worte Gottes; denn er gibt den Geist unbegrenzt.
Es ist also immer zuerst einmal das Wort eines Menschen, das ich höre. Wenn dieser Mensch aber von Gott gesandt ist, - ich sage ausdrücklich "wenn", dann kann ich davon ausgehen, daß es Gottes Worte sind. Und auf dieses Wagnis habe ich mich eingelassen. Es könnte sich ja alles als eine große Illusion herausstellen.
In meinem Herzen aber weiß ich, daß es Gott gibt. Er hat es mir auf vielfältige wunderbare Art und Weise gezeigt.
@Fipps
in dieser Diskussion waren wir gearde dabei gewesen, das Gemeinsame zu betrachten. Dein Beitrag trennt jedoch, da er schon wieder menschliche Schlagworte in den Raum wirft. Diese Polarisierung ist es doch, was überwunden werden muß.
Selbst das banale Wort Pantheismus ist trennend. Weil es einen Unterschied impliziert, der oft nicht gegeben ist. So hat Spinoza aus den Briefen des Paulus zitiert. Um zu belegen! Also sah Spinoza in Paulus einen "Pantheisten"? Was er durchaus auch war. Aber Paulus war Christ.
Wieso soll ein Christ nicht Pantheist sein können?
Weil es die Definition des Wortes nicht hergibt?
Wird unser Leben von Wiki definiert?
Ich bin jetzt wieder in eine Form des "Gezänks" zurückgefallen.
Aber vielleicht hattest du die vorhergehenden Beiträge nicht ganz aufmerksam gelesen. Denn nach meiner Auffassung war es gerade nicht das weit verbreitete "Gezänk", das wir hier betrieben haben.
Sondern wir warem auf dem Weg gewesen, gearde das Gegenteil zu tun.
Und da würde ich gerne weitermachen.
Danke.
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@galater 319
Stimmt, mir sind diese Texte mit ihren langen Zitaten und verweisen oft etwas zu mühsam.
An anderer Stelle hatte ich schon ausgeführt, dass es bei Juden, Christen und Moslems immer auch die Gruppen gibt, die Gott nicht personifiziert sehen.
Nein trennen möchte ich eigentlich nicht, wenn mir aber doch eine Äußerung unterläuft, die so ein Element enthält, dann kann ich nur um Nachsicht bitten. Ich ärgere mich halt manchmal über sturen Dogmatismus, und dann passiert es mir selber, wo es vielleicht gerade nicht angebracht ist. Und zum Schluss geht es mir so wie vielen Menschen: Ich möchte meinen Senf halt auch noch dazu geben.
Zum Pantheismus: Er postuliert eine nichtpersonifizierte Gottheit. Das scheint mir ein wichtiger Punkt zu sein. Ich würde allen Christen, Juden und Muslimen wünschen, auch Pantheisten zu sein, soweit das möglich ist.
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@galater 319
Jetzt habe ich mir mal die Mühe gemacht, die letzten Beiträge in diesem Strang genauer zu lesen. Hat sich gelohnt, und ich nehme meinen eigenen Beitrag zurück als etwas, das an dieser Stelle nur noch stören kann.
Vor allem habe ich mich vom Titel dieses Strangs inspirieren lassen, aber ihr seid ja längst weiter.
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@galater319
Hallo, ich habe versucht, Dir eine PN zu schicken, aber ich weiß nicht, ob das funktioniert hat. Bitte melden.
Fipps
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Hallo Galater!
Ich wollte Dich nicht in die Situation bringen Dich vor Gott mir gegenüber verteidigen zu müssen. Der scheibare Vorwurf, des über Gott richtens, hat sich auf eines Deiner Textabschnitte bezogen:
| Zitat: |
| Ich glaube nicht, daß Gott jemals gefordert hat, auch nur einen Menschen zu töten. Geschweige denn, daß er es gar selbst getan hätte. Galater |
Darauf hat sich, wiederum mein Inhalt des Beitrages bezogen, wenn ich sagte: Was weist Du über die Gegebenheiten der Offenbarung im arabischen Raum zur Zeit Muhammads, auf das Du über GOTT Richten kannst? Manchmal müssen Opfer gebracht werden. Schlimm sehr schlimm, so schlimm, das es mir mein Herz in der Brust des Glaubens an den EINEN Gott zerreißt. Ja ich liege mit meinem Gesicht auf dem Nackten Boden und hardere mit Gott, wenn ich die Greul in der Welt erleben muss. Hat Gott gemordet als er Jesus den Sohn am Kreuz streben lassen hat? Nein es waren Opfer der notwendigen Heilsgeschichte zu der sehr Grausamen Zeit des Vergangenen.
Das heißt ich habe eine Bergründung in meinem Beitrag mitgegeben, auf das Du Dich im Glauben nicht verteidigen musst.
Dein Zitat im Römerbrief 14-16 und 13;10 gibt zum Nachdenken. Nur denke ich ist diese Offenbarung an die Heiden gerichtet. Ich bin kein Heide. Ich bin ein Sohn Abrahams. Und habe einen Bund mit Gott. Nur ist dieser nicht in der Religion des Christentums begründet, auch wenn ich das Evangelium im Glauben als Offenbarung des Einen Gottes angenommen habe.
Deswegen kann ich Röm 1,25 nicht verstehen. Denn ich vertausche nichts. Mein Auftrag ist die Harmonie des gegebenen Schöpfers von allen. Und Joh 8,44 ... ist in meinem Fall nicht zu halten. Da ich im Nimbus meines Glaubens kein selbst habe. Für mich gibt es nur den EINEN IN SICH EINIGEN der ALLES IST. Das selbst betrachte ich als eine Illusion.
Dein Mitgefühl mir gegenüber zeichnet uns als Brüder Gottes aus. Aber mein Schmerz ist kein Schmerz, wenn ich auf Gott blicke. Mein Schmerz ist, wenn ich auf die Welt der Menschen blicke, die Leid fabriziert und erleben.
Galater, ich bin jetzt so frei in meiner Behauptung: Du stehst in der Liebe Jesu, welches die Liebe Gottes ist. Und dieses brachiale Kraftvolle SEIN der Liebe, soll ich erkennen. Aber ich frage Dich, was soll ich erkennen? Ich stehe genau so mitten drin wie Du und erlebe ES (LIEBE) in meinem Leben, wie Du. Der einzige unterschied liegt in der scheinbaren Perspektive auf die erste und letzte Ursache des SEINS.
Alles was ich in meinem Sinn meines Gott gegebenen Lebens erkenne ist das mein sein in Gott die Liebe, das Vertrauen, die Freiheit und die Hoffnung ist. Das ist mein Glauben in Gott meines Lebens. Mehr kann ich eigentlich dazu nicht sagen.
Und als Brüder im Glauben an den EINEN GOTT solltest Du mir Vertrauen, dass ich kein Lügner bin und nicht aus mir selbst rede.
LG Isa
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