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Jesus doch ein Moslem?












Salam KIKI

Ich kann dir nur zustimmen. Sehr schön gesagt
Salam Kiki!

Wie so oft verlangen mir Deine weisen Worte großen Respekt ab. Vielen Dank

Isa
Soviel Zank um Jesum, und dabei hat es ihn vielleicht nie gegeben. Es gibt keine Zeitzeugen, nur Paulus berichtet von ihm, aber der hat ihn nur in einer Vision gesehen.

Das einzige, was wir von Jesus sicher wissen, ist, dass es sich um die lateinische Form eines hebräischen Namens handelt, die jedoch einer griechischen Deklination folgt, während Christus zwar ein griechisches Wort ist, jedoch lateinisch dekliniert wird:

Nominativ: Jesus Christus
Genitiv: Jesu Christi
Dativ: Jesu Christo
Akkusativ: Jesum Christum
Ablativ: Jesu Christo
Vokativ: Jesu Christe

Und das ist ja immerhin auch schon was.
Christliche Vorstellungen gab es schon Jahrzehnte vor Jesus. Dann hat wohl jemand alles auf einen mystischen Gottessohn projiziert, und diese Gestalt wurde durch intensiven Glauben zu einer Art Realität.

Auch nur eine Theorie. Es kommt halt auf die Praxis an und nicht darauf, auf bestimmte Lehren zu pochen.
Zitat:
Nicht Mohammed bestimmt, denn der Koran ist ja nicht von Mohammed, er hat ihn nur übermittelt bekommen.

Zitat:

dann war Jesus der wahre Gottergebene aber kein Anhänger des Islam, und somit sind wahre Christen wahre Gottergeben, weil sie Jesus dem Messias nachfolgen, da kann man auch nix falsch machen


es kommt darauf an,was du unter Muslim verstehst. wenn du allein das Worte Muslim nimmst, war Jesus sicher auch Muslim, denn das Wort selbst bedeutet nichts anderes als, "der sich (Gott) Unterwerfende/Hingebende“ Gott ergeben sein eben und das war Jesus ja sicher.
Nun zum Christentum, dem ich ja selbst angehöre: Was verstehst du unter "wahren Christentum"? Es gibt inzwischen so viel christliche Strömungen und jede meint sie sein die wahre. welche ist es nun? Meinst du mit deiner Aussage nun auch, dass nur "wahre" Christen gottergeben sind? Was machtt dich so sicher? Das ist deine persönliche Meinung, die aber nicht unbedingt stimmen muss. Gott weiß es und das reicht. wir müssen nicht (be)urteilen.

Ja, wenn du Jesus nachfolgst, das heißt so zu handeln wie er es uns vorgelebt hat, dann kannst du sicher nichts falsch machen. das Problem ist nur, dass sich die wenigsten daran halten.

@all:
Ganz allgemein möchte ich sagen: Ich finde es müßig zu diskutieren, wer nun gottergeben ist oder nicht unter den Gläubigen. Gott ist immer Gott und immer der gleiche Gott. Nur wir Menschen reduzieren ihn zu "mein Gott" oder "dein Gott". Ich denke Gott allein weiß, wer gottergeben ist, warum sollten wir darüber urteilen? Ist das wichtig? Macht es den eigenen Glauben besser, wenn man einen anderen schlechter macht?
Wir alle sind in erster Linie Menschen, nicht Christ, Muslim Buddhist, ... einfach Mensch. Jeder ein Individuum. Und auf welchem Weg jemand zu Gott findet (oder auch nicht) ist eine persönliche Sache, über die es uns nicht ansteht zu urteilen. Hier wird oft nur das Trennende gesucht, dabei gibt es doch so viel Gemeinsames. Natürlich soll jeder über seinen Glauben sprechen dürfen und warum er/sie den eigen Weg für gut hält, aber deshalb muss man nicht den den Glauben der anderen abwerten.

Das wollte ich nun einfach einmal loswerden.

Ich wünsche allen Frieden, den inneren wie den äußeren
Kiki


Deine Meinung!
@Isa

ich würde sehr gerne mit dir ein Gespräch führen. Nicht um dich zu überzeugen, sondern um deine Meinung zu hören, und um dir meinen Standpunkt zu erläutern. Hier im Forum reduziert sich das leider zu sehr auf die Abgabe von Statements.

Ich werde nicht wiederholen, was ich geschrieben habe. Das ist eindeutig. Ich habe vielleicht die falschen Suren aus dem Koran zitiert, noch dazu mit der falschen Übersetzung. Ich habe vielleicht den Islam dadurch verzerrt, der Kern der Aussage bleibt dennoch bestehen. Das Christentum verzerre ich sicher nicht, wenn ich sage, daß Jesus nicht zur Gewalt aufruft.
Du hast richtig erkannt, daß ich ein antipluralistisches religiöses Weltbild habe.
Gott ist nicht pluralistisch. Gott ist >der Eine<.
Ich glaube an den Gott, zu dem Jesus Christus gesagt hat: Vater, dein Wille geschehe.
Ich glaube an den gnädigen Gott.
Wenn du das als religiösen Absolutismus bezeichen willst, kann ich dir durchaus zustimmen.

Ich glaube nicht, daß Gott jemals gefordert hat, auch nur einen Menschen zu töten. Geschweige denn, daß er es gar selbst getan hätte.
Gott ist >der Eine<. Er ist Vollkommenheit. Er ändert sich nicht. Er hat sich nie geändert. Würde er sich ändern, hieße das ja, daß er vorher nicht vollkommen war.
Gott hat es nicht nötig, daß wir im dienen. Gott hat es nicht nötig, daß wir uns für ihn zu gewissen Wochen und Jahreszeiten auf eine bestimmte Weise verhalten, oder daß wir durch unser äußeres Erscheinungsbild ihm zu gefallen suchen.
Gott will nur eines von uns: Unsere Liebe und unseren Glauben.
Wie wir Gott nennen, das interessiert ihn nicht. Gott hat keinen Namen nötig.
Er will unsere Herzen. Er will Teil unseres Lebens sein. Er ist Teil unseres Lebens. Er will, daß wir uns auf ihn einlassen.
Ob wir das als Christen, als Muslime oder als Buddhisten tun, hat keinen Belang.
Ich als Christ habe durch Jesus ein tragfähiges Fundament, auf das ich meinen Glauben bauen kann.

Zitat:
Des Weiteren sagte Jesus, das er kein bisschen an dem Gesetz ändert.

Schau dir die Bergpredigt an. Schau dir an, was Jesus zu der Ehebrecherin sagt, die nach dem Gesetz hätte gesteinigt werden müssen. Schau dir an, was Jesus zu den Juden sagt, die ihm Vorwürfe machen, weil er am Sabbat Kranke geheilt hat.
Paulus schreibt über Jesus:
Eph 2,15 Er hob das Gesetz samt seinen Geboten und Forderungen auf, um die zwei in seiner Person zu dem einen neuen Menschen zu machen. Er stiftete Frieden.

Zitat:
Exklusivismus des Fundamentalistischen Jeusbildes.


Jesus ist Fundi.
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Da hat es sich also doch noch zum gutem gewendet.