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Guten Morgen!
@ Isa
Es stimmt absolut, der Erzengel Raphael ist nicht der Erzengel Gabriel. Ich war so auf die Formulierung meiner Gedanken konzentriert, dass mir der Fehler unterlief. Bitte um Entschuldigung.
Eine solche Überflutung mit höheren Geistströmen wie sie bei dir einsetzte kommt nach meinen Unterlagen vor, aber nicht oft. Mir persönlich wurde das bisher nicht in einer solchen Prägnanz geschenkt, aber seltsam helle Träume hatte ich schon.
In deiner Schilderung kann ich wiederum den ganz persönlichen Zuschnitt sehen - ich meine den inneren Auftrag, den Koran zu lesen. Und da dies hauptsächlich nach den Anschlägen in New York eintrat, kann ich mir ohne weiteres vorstellen, dass du die Aufgabe übernommen hast, das allgemeine Bild der Christen von der "Gewaltreligion" Islam dahin zu lenken, dass der Islam eine offene, tolerante und liebesbereite Religion darstellt, wenn echte innere Gläubigkeit herrscht. Und gleichzeitig ist es deine Aufgabe - so vermute ich - genau dieses Bewusstsein in deiner muslimischen Umgebung anzuheben. Das gelingt nicht einem Christen - dafür muss ein Muslim für Muslime da sein. Aber alles bedeutet Fortschritt, bedeutet ungeheure Freiheit.
Erhebe hier nicht schnell die Forderung, ja, die Christen sollen damit zuerst beginnen. Ich kann dir nur sagen, es gibt sehr viele Christen, die offen, tolerant und liebesbereit sind.
@ galater
Glaubst du, Jesus Christus stört es, von den Muslim als Moslem vereinnahmt zu werden? Ist es ein absoluter Schwachsinn, wenn sich Muslime mit der Gestalt Jesu Christi befassen und ihn irgendwo positiv in ihr Glaubenskonzept einfügen wollen? Erkennen denn alle Christen das eigentliche Mysterium, das in Jesus Christus liegt?
Das frage ich ganz bescheiden und sage, regt eher positive Gedanken an. reinwiel
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@reinwiel
ob es Jesus stören würde (sowohl das eine als auch das andere könnte ich dir aus der Schrift belegen) ist nicht von Interesse.
Jesus sagt, zu der Frau am Jakobsbrunnen,
"Gott ist Geist, und alle die ihn anbeten müssen in der Wahrheit bleiben."
Das ist von Interesse.
Jesus sagt zu Nikodemus:
"Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht?"
Solange man bei der Wahrheit bleibt, die Jesus fordert, und nicht in das Unwissen zurückfällt, in dem Nikodemus verhaftet war, solange kann man mit Jesus machen was man will.
Es ist kein Schwachsinn, sich mit Jesus zu beschäftigen.
Wenn man sich aber mit Jesus beschäftigt hat, und zwar mit dem ganzen Jesus, dann kann man Jesus nicht mehr in dieses Konstrukt der sich wiederholenden Prophetie in eine Reihe mit Abraham, Moses und Co. stellen. Das kann man nicht, wenn man sich mit Jesus wirklich beschäftigt hat.
Sicher läßt sich Jesus in das Glaubenskonzept jedes Menschen einfügen.
Aber als Muslim kann man dann nicht mehr sagen, der Koran sei das direkt offenbarte Wort Gottes. Denn da, wo der Koran den Aussagen von Jesus widerspricht, da gilt das Wort von Jesus.
Aber, selbst die Worte von Jesus sind oft mit unterschiedlichen Gewichtungen wiedergegeben. Diese Worte wurden doch von Menschen niedergeschrieben. Da kann es keine zwei identischen Berichte geben.
Das wäre der Beweis für eine Fälschung.
Und jetzt kommen die Probleme der Muslime. Ihre Schrift sei ja das unverfälschte Wort Gottes. Und die Bibel zählt doch auch zu den heiligen Schriften.
Also muß das Neue Testament ja verfälscht sein, denn es ist doch unterschiedlich.
Und deshalb muß es minderwertig sein.
So einfach. Jesus wird in den Bereich der Belletristik verfrachtet.
Und diesen belletristischen Jesus, den kann man sicher auch zum Muslim ernennen. Aber den knallharten Jesus, der gesagt hat: Ich aber sage euch, diesen Jesus spart man sich gerne aus.
Die Erlösung der Welt von der Macht der Sünde ist kein Mysterium. Es ist Realität. Folge dieser Erlösung ist das "Ärgernis des Kreuzes", wie Paulus treffend schrieb, und das zwangsläufig von Mohammed negiert wurde. Ich schrieb jetzt nicht von Gott negiert, denn wie könnte Gott seinen Sohn verleugnen?
Das Ärgernis des Kreuzes ist die Tatsache, daß die Juden, in der Annahme, daß sie entsprechend den "Geboten Gottes" handeln würden, Gottes eingeborenen Sohn ans Kreuz gehängt haben, den Menschen Jesus Christus.
Ironischerweise gibt es gerade vor irgendeinem internationalen Gericht eine Klage, die die Rechtmäßigkeit des damaligen Verfahrens in Zweifel stellt. Und damit soll gerade das Ärgernis, daß die "Gebote Gottes" seinen Sohn ans Kreuz gehängt haben, beseitigt werden.
Denn das Ärgernis ist doch die Frage:
Ist da etwas falsch gelaufen, wenn der Sohn Gottes durch die "Gebote Gottes" hingerichtet werden muß?
Und es gibt nur zwei Möglichkeiten:
- Jesus ist nicht der Sohn Gottes und ein Scharlatan.
- Die "Gebote Gottes" sind nicht von Gott.
Und auch heute noch gibt es Forderungen aus bestimmten Kreisen, jemanden der Gott lästert, mit dem Tode zu bedrohen.
Mit der Begründung, daß es im Gesetz Gottes so stehe.
Wer auf der Suche nach dem Mysterium des Lebens Jesu Christi ist, sollte sich zuerst mit den Umständen seines Todes befassen. Und er wird erschreckende Parallelen finden.
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Hi Reinwiel,
StammVater der - Drei Religionen - Islam-Judentum-Christentum - ist doch Vater Abraham.
JESUS ist also Teil oder Summe von allen Drei. Auch von Abraham bis JESUS - sind es in der Bibel genau - 3x14 Generationen - wir sind auch hier wieder beim Kreis als Zahl Pi - 3,14 - oder der Grossen Vereinigung der Religion mit JESUS.
Wir Glauben JESUS wäre heute auch gerne Moslem - oder JESUS würde Mohammed auch die FriedensHand reichen - als Salemaleikum in GOTT&ALLAH.
biogral-micha&Team
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@Biogral
ich möchte deinen rosaroten Blick auf Jesus nicht betrüben,
aber zu den Juden hat Jesus gesagt:
Joh 8,44 Ihr habt den Teufel zum Vater und ihr wollt das tun, wonach es euren Vater verlangt. Er war ein Mörder von Anfang an. Und er steht nicht in der Wahrheit; denn es ist keine Wahrheit in ihm. Wenn er lügt, sagt er das, was aus ihm selbst kommt; denn er ist ein Lügner und ist der Vater der Lüge.
Jesus reicht allen Menschen die Hand, aber er wird immer auf der Wahrheit bestehen.
Joh 4,23
Aber die Stunde kommt und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden.
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Liebe Freunde!
Wenn ihr wollt, könnt ihr eure Gedanken dahin führen, dass Jesus heilen will. Wenn es heißt, ihr sollt Jesus nachfolgen, dann versucht, selber heilsam zu sein.
Worte wie "aber er wird immer auf der Wahrheit bestehen" stellen eine harte Forderung an andere dar, die Jesus meines Wissens so nicht als Bedingung für eine Annäherung an ihn hinstellt. So eine Einschätzung ist höchst persönlich. Wenn schon: Jesus will immer zur Wahrheit führen.
Und deshalb meine ich lieber, Jesus unterstützt jeden Moslem ganz gewaltig auf seinem Weg der Wahrheitsfindung, die zunächst in der Hinwendung oder Hingabe an seinen Allah Ausdruck findet. Der Moslem kann dabei Jesus ruhig "nur" als Prophet einstufen oder erkennen. Mich stört das schon überhaupt nicht.
Höhere Stufen des geistigen Erkennens - wie etwa die von biogral - sind immer verschieden. Man braucht sie nicht immer verstehen, denn ihre Wahrheiten sind auch ein Durchgang. Auf keinen Fall kann man sagen, dies sei nur eine rosarote Färberei, wenn man selbst nicht auf diesem Weg ist.
Es ist eindeutig so, dass Gelehrte der Schrift nicht immer in der Wahrheit der Schrift gelehrt sind. Ist das etwas zum Nachdenken? Liebe Grüße, reinwiel
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