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| Mit dem Namen kann ich nichts anfangen. |
Nicht weiter schlimm
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| Wo bleibt die Toleranz zur Kultur, in der man lebt? |
Meiner Meinung nach ist Kultur keine feste Größe, sie unterliegt also ständigen Wandlungen. Selbst als Deutscher lebt und teilt man nicht mehr die Anschauungen wie vor (sagen wir mal) 50 Jahren. Ob nun in jeder größeren Stadt ein McDonalds oder eine Moschee steht, denke ist nicht das Problem. Das Problem ist eher das man die Moscheen nicht so voll bekommt, wie die amerikanische Fast Food Kette.
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| Das ist erstmal so richtig. |
Das ist so.
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| Aber vor dem Hintergrund, das die Ditib (dem dt. Ableger der Diyanet) dem türk. Religionsministerium in der Türkei untersteht, kann man schon die Frage stellen. Warum die Diyanet aka Ditib für Dtl. auf ihre durch das dt. Grundrecht verbriefte Religionsfreiheit pocht aber anderen religösen Minderheiten in der Türkei durch die Diyanet diese verwehrt wird. Obwohl dort ebenfalls für anerkannte religöse Minderheiten die Religionsfreiheit durch die türk. Verfassung verbrieft ist. |
Ehrlich gesagt mir sagt dieser Verein Ditib nichts. Nochmals: Muslime sind nicht ausschließlich Türken (sondern auch Deutsche, Italiener, Franzosen, Spanier, Schweizer, Östereicher ....)
Ich gehe zur Moschee um unter Geschwistern zu beten, meine Weltanschauung bilde ich mir auch anderweitig. Nichtsdestotrotz: auch Muslime haben in Deutschland das Recht (Gesetzlich), ihre Religion ohne weiteres auszuleben und entsprechende Locations einzurichten. Mich wundert es bloß, dass Politiker wie z.B. ein Huber (Partei) anscheinend nichts von diesem Gesetz wissen (und trotzdem gewählt werden) und sich mit ihren Parolen drüber hinwegsetzen. Zumindest habe ich im GG kein Gesetz gefunden, dass den Islam in der BRD verbietet.
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| Nun frage ich mich natürlich, warum man in der so friedliebenden Religion des Islam dann solche aggressive Namen annimmt. |
Weil sich der Islam (als Religion) auch mit weltlichen und sozialen dingen befasst.
Schließlich leben wir Menschen auf der Erde und nicht jeder von uns ist ein Heiliger (auch wenn so manch einer das von sich denkt). Eine Religionszugehörigkeit spricht leider nicht für den Charakter, Rechtschaffenheit und Friedlichkeiten des einzelnen oder Staates.
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| Hegemoniebestreben im Sandkasten? |
Wenn Du die Wüste als Sandkasten meinst
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| Welches Aggessionsverhalten versteckt sich da? |
Ich hoffe keins.[/quote]
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"Ehrlich gesagt mir sagt dieser Verein Ditib nichts."
Ditib:
"Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (türk. Diyanet İşleri Türk İslam Birliği, abgekürzt DİTİB), wurde am 5. Juli 1984 in Köln nach bürgerlichem Recht unter der Leitung und Aufsicht des staatlichen Präsidiums für Religiöse Angelegenheiten der Türkei mit Sitz in Ankara als bundesweiter Dachverband für die Koordinierung der religiösen, sozialen und kulturellen Tätigkeiten der angeschlossenen türkisch-islamischen Moscheegemeinden gegründet. Der Sitz des Verbandes ist in Köln-Ehrenfeld. DİTİB ist heute die mitgliederstärkste Migrantenorganisation in Deutschland und ist seit April 2007 Gründungsmitglied des Koordinierungsrats der Muslime."
"Im Gründungsjahr 1984 waren 230 Vereine angeschlossen, im Jahr 2005 waren es nach Angaben des Verbandes 870 Vereine. Die angeschlossenen Ortsgemeinden haben ihren Sitz zumeist in größeren westdeutschen Städten und betreiben die dortigen Moscheen. Sie sind rechtlich und wirtschaftlich selbstständige eingetragene Vereine, die die Prinzipien und satzungsgemäßen Zwecke der DİTİB verfolgen und die DİTİB als Dachverband anerkennen. Allerdings begeben sich viele Mitgliedsorganisationen in eine verstärkte Abhängigkeit zur DİTİB-Zentrale, indem sie dieser ihre Immobilien überschreiben. DİTİB gilt als anerkanntes Mitglied in der Gruppe von Anstalten und Einrichtungen mit religiöser und sozialer Zielsetzung in der Bundesrepublik Deutschland."
Quelle: Wikipedia
"Muslime sind nicht ausschließlich Türken (sondern auch Deutsche, Italiener, Franzosen, Spanier, Schweizer, Östereicher ....)"
Und Christen sind nicht ausschließlich westliche Angehörige (sondern auch Türken, Kurden, Araber, Palästinenser etc.)
An meinem Beispiel habe ich gezeigt, das ebenfalls die türkische Verfassung für anerkannte rel. Minderheiten die "volle" Religionsfreiheit gewähren müsste, passiert aber defakto nicht. Wenn Funktionäre ausschließlich durch Nationalisten oder Islamisten besetzt sind, die mit ihren handeln nicht die geringste Kritik aus der türkischen überwiegen muslimischen Bevölkerung hervorrufen bzw. eher noch auf fruchtbaren Boden stoßen.
Die muslimische Minderheit in Dtl. hätte es einfacher, wenn nicht die Mehrheitsgesellschaft wüsste, wie religöse Minderheiten in einer muslimischen Mehrheitsgesellschaft, behandelt, diskriminiert oder verfolgt würden.
Ja, sie nicht wüssten, wie sie sich anpassen müssen, wenn sie einen 14 Tage Urlaub in Tunesien machen oder einem anderen Land mit dem Islam als Staatsreligion.
Ganz so dumm sind die Westler nun auch nicht, um nicht auch Vergleiche aufzustellen. ))
Adios
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| "Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (türk. Diyanet İşleri Türk İslam Birliği, abgekürzt DİTİB), wurde am 5. Juli 1984...." |
Danke für die Info, aber tangiert mich nur peripher.
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| Und Christen sind nicht ausschließlich westliche Angehörige (sondern auch Türken, Kurden, Araber, Palästinenser etc.) |
Habe nie das gegenteil behauptet.
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An meinem Beispiel habe ich gezeigt, das ebenfalls die türkische Verfassung für anerkannte rel. Minderheiten die "volle" Religionsfreiheit gewähren müsste, passiert aber defakto nicht. ... |
Wenn Dir das so wichtig ist. Gründe doch einen Verein oder Organisation, welches die Rechte der Christen in der Türkei wahrnimmt. Was hindert Dich daran? Vielleicht weil auch christliche Türken in Deutschland den gleichen Stellenwert haben wie muslimische Türken (beides sind Türken und somit Ausländer).
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| Die muslimische Minderheit in Dtl. hätte es einfacher, wenn nicht die Mehrheitsgesellschaft wüsste, wie religöse Minderheiten in einer muslimischen Mehrheitsgesellschaft, behandelt, diskriminiert oder verfolgt würden. |
Wie in Dtl? Wo man Muslimen (großteils, aber nicht überall) mit ähnlicher Feindseligkeit entgegentritt. Wo das Gesetz über religiöse Freiheit auch ignoriert wird (siehe Kommentare von Politikern ala Erwin Huber).
Sollte man Länder wie Türkei nicht als mahnendes beispiel nehmen und aus diesen Fehlern lernen?
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Ja, sie nicht wüssten, wie sie sich anpassen müssen, wenn sie einen 14 Tage Urlaub in Tunesien machen oder einem anderen Land mit dem Islam als Staatsreligion.
Ganz so dumm sind die Westler nun auch nicht, um nicht auch Vergleiche aufzustellen. )) |
Was willst Du uns damit sagen?
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