ein Wanderer


Blauer Himmel, kaum Wolken, Wärme, zuversichtlich, umgeben von anderen. Tausend Wege, einer für mich, gehe ihn nicht. Gehe dazwischen, nach langer Zeit bleibe ich stehen. grauer Himmel, Wolken, kälte die in die Glieder kriechen will, unsicher, umgeben von Menschen, doch allein. Gehe weiter diesen Weg, blicke verlassen mich. Ich muss anblicken ohne zu nehmen. Nie gemerkt, bin deformiert, hässlich, widerlich. Es kann mich niemand sehen, doch bin umringt von Wesen, kurze interessierte Blicke, sehen etwas was vor mir steht. Verfressen von einen grauen Himmel, erdrückende Wolken, schmerzhafte Kälte, ängstlich, allein ganz allein. Es ist zu Dunkel, sehe niemanden mehr. Rot, rote Tränen vermischen sich mit mir. Schwarz, Rot, Schmerz, glücklich sein und doch ewige Trauer! Kein Weg mehr, nur weites, dennoch nicht sichtbares Land und ein tiefer dunkler Abgrund. Ein Tanz zwischen zwei Seiten. Werde nun endgültig ein Wesen das nur die Dunkelheit liebt. "der tot ist nur eine wahre lüge". Ein Blick. Eine aufdringliches, mattes Licht, Unbesorgtheit, helle Glücklichkeit. Will mich umgarnen, um meinen Körper zu zeigen! Ein Wall aus dunklem Stein. Schwarzes Licht trübt ihre Sinne. Augen schauen mich an. Schwarze Wärme, schwarzes Licht, schwarze Glücklichkeit, zusammen und nicht allein. Das Lichtwesen blind. Der kurze Weg ist zu Ende. Im Stillen, kaum wahrzunehmende, Klingen und zerfetzende Kräfte! Das unebene Bild meiner Selbst, das von mir geschaffen wurde und doch nicht meines war, wurde mit Leichtigkeit einfach zerstört, zerrissen, verbrannt, nur noch eine Erinnerung! Wider der Wall, der zweigt was ich bin, aber nur was ich zeigen will. Das Wesen welches vor mir Steht ist wieder vorhanden, doch es ist fast durchsichtig. Blicken streifen mich und zeige etwas Wahres von mir. Nur die Augen dürfen mich in meiner ganzen, eigenen Reinheit sehen! Diese Reinheit, ist jetzt nicht mehr die, die es einst war. Sanftheit, angst und vieles welches mein inneres prägte sind verletzt, schwächer, mehr geformt nach meinem Ideal. Auch wenn er weiter entfernt als früher, immer noch in greifbarer Nähe da. Die dunkle Schlucht, der Tanz welcher nie geendet hat, beginnt wieder mit einem schnelleren Rhythmus. Der Fall ist meine Freiheit!
sehr schön geschrieben...sinister.
Ich sehe, wenn ich das lese, soetwas wie einen Clip. Man fühlt richtig die Stimmung, die Farben,...

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