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@Gabriele
Eines ist mir beim nochmaligen Lesen deines Beitrages aufgefallen. Ich habe darauf noch nicht geantwortet. Generell versuche ich, nur auf die wichtigsten Aussagen eines Beitrages einzugehen, sonst würde alles zu sehr zerfelddert.
Nach nochmaligem Lesen denke ich aber, ich sollte zumindest etwas dazu sagen:
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| Aber als Kind seiner Zeit wußte er auch, daß sich die Griechen und Römer ihre Götter auf die Erde holten - symbolisch - und es ist klar, wenn man das nicht weiß, alles wörtlich nimmt, kommt man in Schwierigkeiten. |
Du vermutest da etwas, und es erscheint dir auch schlüssig. Nur, mitnichten.
Die Auseinsandersetzung mit der griechischen, sumerischen, babylonischen und auch ägyptischen Mythologie ist zwangsläufige Folge und unabdingbare Voraussetzung, wenn man die in der damaligen Zeit geschehenen Dinge betrachten will. Die ganzen möglichen Bedeutungen können sich erst erschließen, wenn man mögliche Zusammenhnge bilden kann. Und dazu ist Wissen notwendig.
Es ist aber auch höchst interessant, auf dieser Schiene einmal weiterzudenken. Wissen ist erforderlich, um Zusammenhänge zu bilden un Schlüsse zu ziehen.
Mein Wissen unterscheidet sich vom dem Wissen des Paulus. Es ist in manchen Punkten geringer, in manchen Punkten aber auch umfangreicher. Ich weiß Dinge, von denen Paulus keine Ahnung hatte. Wenn ich nun seine Schlüsse unter dem Aspekt seines begrenzten Wissens betrachte, kann ich aufgrund meines reicheren Wissens zu anderen Ergebnissen kommen als er. Die der Wahrheit näher liegen. Allerdings ist es zuvor notwendig, mich in ihn hineinzuversetzen, um herausfinden zu können, wo er zwangsläufig die falschen Schlüsse ziehen mußte, iwe gesagt, aufgrund des begrenzten Wissens seiner Zeit.
Z.B: Hätte Paulus geahnt,
daß unser Universum grob geschätzt 200.000 Trillionen Sonnen enthält, von denen jede 25-te ein Planetensystem haben dürfte, auf dem sich Leben entwickelt haben könnte, also geschätze 8.000 Trillionen Planetensysteme,
dann hätte er nach etwas nachdenken sicher die Frage gestellt, ob denn das "Ende der Welt", wo Gott ja die irdische Welt in eine himmlische verwandeln wird, überhaupt möglich ist. Da diese Umwandlung ja für die gesamte Welt - also das gesamte Universum - gelten muß. Sonst könnte ja jemand "entkommen".
Dieses Denkmodell funktioniert nur, wenn man davon ausgeht, daß unsere Welt die einzig existierende ist. Folglich ist auch die Aussage; daß die Welt erst untergehen wird, wenn allen Völkern die Botschaft Christi verkündet worden ist, sehr relativ, und zeugt in Wahrheit vom "irdischen Denken".
Nur so als Beispiel, worüber man sich noch Gedanken machen kann.
Aber nein, intelligentes Leben kann es ja außerhalb der Erde nicht geben.
Aber, wenn im nächsten Jahr die neue Marssonde jenes vermutete Wasser am Pol finden wird, und darin Spuren von Leben nachgewiesen werden, was dann?
Faszinierenderweise habe ich schon eine Antwort von einer tiefgläubigen Christin erhalten: Das ist dann das Werk des Satans, der uns damit bewußt in die Irre führen, und von Gott abbringen will.
Dazu fiel mir dann nichts mehr ein!
Noch eine Nachfrage zur Griechischen Mytholgie und zu der Neigung der Menschen, sich Götter auf die Erde zu holen:
Jene bekannte Aussage des Paulus auf dem Areopag:
Apg 17,23 ....Was ihr verehrt, ohne es zu kennen, das verkünde ich euch. 24 Gott, der die Welt erschaffen hat und alles in ihr, er, der Herr über Himmel und Erde, wohnt nicht in Tempeln, die von Menschenhand gemacht sind. 25 Er lässt sich auch nicht von Menschen bedienen, als brauche er etwas: er, der allen das Leben, den Atem und alles gibt.
kann man doch auch so deuten, daß auch die Juden ihrem Gott in Tempeln gedient hatten. In dem Tempel, den sie auf die Anweisung von JHWH gebaut hatten, damit er wohnen könne, wie er selbst sagt. 2Mos 25,8
Und er selbst hat eine Abgabe eingeführt, als brauche er etwas. 2Mos 25,2
Wer nun hat nicht die Götter auf die Erde geholt?
Und sogar die Christen tun es noch, indem sie Gotteshäuser bauen, damit sie ihm dort begegnen können. Die Katholiken gar haben darin das "ewige Licht" brennen, das auf die Anwesenheit Gottes hinweist. Dieses "ewige Licht" findet sich nicht in Kapellen, sondern nur da, wo das "Allerheiligste", also geweihte Hostien im Tabernakel, aufbewahrt wird. Die reale Anwesenheit von Gott in Gestalt von Jesus in Gestalt der geweihten Hostien. Ist schon sonderbar, was tatsächlich so läuft, und wie sich das alte Denken der Juden und auch der Griechen immer noch in den Dogmen wiederfindet. Nicht im Glauben, denn der Glaube braucht das nicht.
Das muß man sich vergegenwärtigen, wenn man über Religion nachdenkt.
@Fipps,
wenn du Paulus liest, achte auf die Stellen, wo er davon schreibt, daß wir alle Söhne Gottes sind. z.B: Röm 812f und Gal 3,26-28. Und auf die Stellen, wo er von der Freiheit der Christen, und den sich daraus ergebenden Konsequenzen spricht.
1Kor 8,9 Doch gebt Acht, dass diese eure Freiheit nicht den Schwachen zum Anstoß wird.
1Kor 10,29 ich meine das Gewissen des anderen, nicht das eigene; denn (an sich gilt): Warum soll meine Freiheit vom Gewissensurteil eines anderen abhängig sein?
2Kor 3,17 Der Herr aber ist der Geist, und wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit.
Gal 2,4 Denn was die falschen Brüder betrifft, jene Eindringlinge, die sich eingeschlichen hatten, um die Freiheit, die wir in Christus Jesus haben, argwöhnisch zu beobachten und uns zu Sklaven zu machen,
Gal 5,1 Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Bleibt daher fest und lasst euch nicht von neuem das Joch der Knechtschaft auflegen!
Gal 5,13 Ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder. Nur nehmt die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander in Liebe!
Denn dein "ich bin Gott" wirst du dort finden können. Mit allen Konsequenzen.
Viel Spaß beim Lesen.
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| galater3-19:Die Auseinsandersetzung mit der griechischen, sumerischen, babylonischen und auch ägyptischen Mythologie ist zwangsläufige Folge und unabdingbare Voraussetzung, wenn man die in der damaligen Zeit geschehenen Dinge betrachten will. |
Das ist der Knackpunkt, um den es mir geht. Wir wissen nicht das, was in den Menschen vor 2000 Jahren vorging und wir kannten nicht die gesamten gesellschaftlichen Vorgänge - also versuchen wir uns ein Bild zu machen.
Und wenn jemand sagt: Gott hat sich mir eröffnet, ich habe Jesus empfangen - dann sind das, wie ich auch einmal so treffend las: immer die persönliche Begegnung - auf der Fantasie des Einzelnen aufgebaut. Der Jesus von Herrn Meier sieht dann ganz anders aus als der Jesus in Herrn Lehmann. Jeder empfängt ein anderes Bild - oder aber gar keins. Ob Gott es nun nötig hat, da selbst zu erscheinen - mögen manche als Widerspruch eingeben - kommt darauf an, wie man Gott wahr nimmt - ob als großes Energiefeld oder als ein alter Großvater irgendwo im oder am Himmel. Deshalb kann auch keiner so richtig antworten auf die Frage: wie siehst du Gott ?
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| Aber nein, intelligentes Leben kann es ja außerhalb der Erde nicht geben. |
Weshalb nicht - das Universum ist groß und wie es wirklich aufgebaut ist und wie groß es ist, wissen wir bis heute nicht. Denn das Ende hat noch keiner gesehen - auch nicht mit den besten Geräten - wir sind nur ein Teil dieses großen Universums. Kleinstteilchen. Miniteilchen. Wir erheben uns zu sehr, habe ich so das Empfinden.
Das erst mal für heute - Du kannst gut schreiben - solltest mal Bücher schreiben - ich hatte heute viel um die Ohren - deshalb bin ich nicht so konzentriert.
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Hallo Gabriele,
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| Das ist der Knackpunkt, um den es mir geht. Wir wissen nicht das, was in den Menschen vor 2000 Jahren vorging und wir kannten nicht die gesamten gesellschaftlichen Vorgänge - also versuchen wir uns ein Bild zu machen. |
Sogar wenn wir mit Menschen unmittelbar kommunizieren tun wir das. Es muß ja so sein, wenn wir die Aüßerungen des Anderen möglichst treffend werten wollen. Und wir werten immer. Wir sollten uns dessen bewußt sein. Dann wird uns auch bewußt, daß jeder Bericht, und wir beziehen einen Großteil unseres Wissens aus Berichten, immer die subjetive Wertung desjenigen darstellt, der diesen Bericht verfasst hat. Wenn ich also über etwas genau Bescheid wissen will, dann habe ich die Möglichkeit, verschiedenste Berichte aus den unterschiedlichsten Quellen anzuschauen, um mir selbst eine Meinung bilden zu können.
Die Theologen haben über die Jahrhunderte nichts anderes getan. Die Quellen gelesen, und wenn sie unlösbare Fragen hatten, in den Berichten anderer nachgeschaut, was die denn dazu sagen. Und sich dann daraus eine Meinung gebildet. Und je mehr Berichte und Meinungen anderer ein Theologe studiert hat, umso besser und gewissenhafter hat er seinen Job gemacht.
Es gab nun immer wieder Menschen, die aus diesem Schema ausgebrochen sind. - Querdenker sozusagen. Die fähig waren, die Erkenntnisse anderer also solche wahrzunehmen, und davon unbeirrt eigene Antworten gesucht haben.
Was nun, wenn diese Menschen die Wahrheit gefunden hatten? Sie wurden irgendwann selbst Teil der Geschichte, und dann von derselben Art von Theologen posthum gerichtet, indem man Kommentare über sie schrieb. Da sie aber schon zu Lebzeiten von den Theologen nicht verstanden worden waren, wie könnte da eine richtige Beurteilung nach dem Tod erfolgen? Das ist unmöglich.
Denn die Schriftgelehrten haben ihre Ausbildung. Immer nach demselben Muster. Bibel lesen, Kommentare lesen, Kommentare lesen, kommentare kommentare. Je mehr Wissen über Kommentare, umso wissender der Theologe. Und wenn er dann aufgrund seines Wissens sogar selbst Kommentare abgibt, dann ist er sogar in den siebten Theologenhimmel aufgestiegen.
Und das alles auf der Basis von subjektiven Meinungen anderer. Auf der Basis von Kommentaren.
Und wer denkt, heute besonders kritisch sein zu müssen, der nimmt diesen ganzen Kommentationsmüll als das was er ist, und macht seinen eigenen Kommentar.
Ich denke, daß viele Kritiker der Religionen eine theologische Bildung haben. Und irgendwann erkannten sie, daß in diesem System etwas stinkt. Und dann konnten sie nur noch aussteigen, weil sie sich nicht selbst verleugnen konnten. Vor diesen Menschen habe ich allergrößten Respekt.
Ich selbst habe meinen ersten Kommentar gelesen, nachdem ich mein eigenes theoretisches Gedankengebäude schon aufgebaut hatte. Mein Entwurf stand in seinen Grundzügen schon fest. Diesen Entwurf konnte ich nur deshalb machen, weil ich keinen theologische Ausbildung hatte.
Sonst hätte auch ich an diesem gordischen Knoten rumgepfriemelt.
Ich möchte es an einem Beispiel verdeutlichen:
Hesekiel (Ezechiel) beschreibt detailliert die Situation, als ihm der "Herr" begegnet ist. Er hat etwas Phantastisches erlebt. Und dieses Erlebte versucht er, mit seinen Worten wiederzugeben. Mit der Erkenntnis seiner Zeit beschreibt er das Unbeschreibliche. Er sieht ein Ding, welches er selbst als Cherub bezeichnet. Unter anderem schreibt er, daß es Räder hatte. Und er setzt noch einen drauf, indem er sagt: "Denn die Kraft war in den Rädern". Für mich als Ingenieur eine klare Aussage: Die Räder waren angetrieben. Für einen Theologen der Vergangenheit eine unmögliche Erkenntnis. Denn er wußte ja gar nicht, daß es möglich sein würde, ja daß es für jedes motorgetriebene Fahrzeug Voraussetzung sein müßte, daß die Räder angetrieben sind, daß sie sich augenscheinlich von selbst drehen können, daß die "Kraft in den Rädern" überhaupt sein kann. Wenn ich mir nun vergegenwärtige, daß Hesekiel etwas beschrieb, für das er nicht die richtigen Worte haben konnte, dann müßte ich dennoch herausfinden können, was er in Wirklichkeit gemeint hat. Und ich hatte versucht, mir eine Vorstellung davon aufzubauen. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, welche Teile er beschreibt, wie er die Materialien beschreibt, wie es aufgebaut ist, was es kann.
Und dann habe ich einen großen Fehler gemacht. Mach den bitte nicht auch!
Ich habe im Internet nachgeforscht, und stieß dann auf den Begriff: "Hesekielraumschiff". (Däniken läßt grüßen). Und ich habe mir ein Bild dieser "Rekonstruktion" angeschaut. Das war mein Fehler. Denn ab diesem Zeitpunkt hatte ich dieses Bild vor Augen. Und obwohl es meiner Meinung nach nicht gelungen ist, war meine Vorstellungskraft nicht mehr frei. Ich dachte von jetzt an in der Kategorie: Es ist so wie, bzw. es ist aber nicht so wie. Dieses Bild ist seitdem immer ein Maßstab. Leider. Hätte ich es nur nie gesehen.
Was konnte nun dieses Etwas?
Es konnte fliegen, hatte vier Beine, es konnte sich fortbewegen in alle Richtungen, ähnlich wie ein Seeigel es tut. Und darüber war etwas, was wie ein Mensch aussah. So beschrieb Hesekiel "Die Herrlichkeit des Herrn"
Und Paulus schreibt:
Röm 1,23 Sie vertauschten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes mit Bildern, die einen vergänglichen Menschen und fliegende und vierfüssige und kriechende (Tiere) darstellen. (Die Klammer um Tiere habe ich gesetzt, da dieses Wort im originalen griechischen Text nicht vorkommt).
In anderen Bibelübersetzungen wird gar von Vögeln, Vierbeinern und Reptilien gesprochen. Sehr treffend die eigene Interpretation eingebracht.
Ich könnte ohne Ende darüber schreiben, jetzt zuerst mal Schluß.
Ich muß an meinem Buch weiterschreiben.
Der Titel steht noch nicht fest, möglicherweise:
Engelsmilch oder Die Delphine des Paulus
Übrigens, und das möchte ich jetzt nicht in einem Nebensatz sagen:
Danke für das Lob!
Ich bin mir selbst immer sehr unsicher, ob mein Schreibstil nicht in Wirklichkeit nur mir gefällt. Es läuft mir nicht so "von der Hand" wie es erscheinen mag. Es ist immer ein Ringen um die richtigen Worte, ein Kampf mit Einschüben und Nebensätzen, ein nachträgliches Verändern und Verwerfen. Und irgenwann sage ich mir dann: Es ist jetzt das Bestmögliche, das muß genügen, besser kann ich nicht.
Galater
Ein Nachsatz:
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| Aber nein, intelligentes Leben kann es ja außerhalb der Erde nicht geben. |
Weshalb nicht - das Universum ist groß und wie es wirklich aufgebaut ist und wie groß es ist, wissen wir bis heute nicht. |
Ja, natürlich gibt es da "draußen" intelligentes Leben. Mein Einwurf sollte eigentlich als Darstellung einer nicht haltbaren Behauptung erkennbar sein.
Mist, schlecht formuliert, nicht richtig rübergekommen, *grmpf*
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| galater3-19: Mist, schlecht formuliert, nicht richtig rübergekommen, *grmpf* |
Passiert uns doch allen, daß wir vieles nicht erklären können und es anders ankommt, als wir es meinen.
"Das Christus-Bewußtsein ist eine Energiequelle, darum auch Christus-Energie genannt, die in jedem Menschen ständig fließt, ob er von Christus weiß oder nicht, ob er an ihn glaubt oder nicht."
"Das Christus-Bewußtsein kann aus dem Grunde eine Energiequelle sein, weil es Göttlichen Ursprungs ist. Es ist die Energie, die aus dem zweiten Aspekt Gottes herausströmt. - Der zweite Aspekt Gottes ist der Christus-Aspekt."
"Jene Höchste Wesenheit, die auf der Erde zu Christus und damit zum Verwalter der Christus-Energie wurde und seitdem unsere Menschheit anführt, ist JESUS. - Für uns Menschen ist das Christus-Bewußtsein in JESUS verkörpert. "
"Es ist nicht der Mensch, es ist JESUS, der die Göttliche Energie von Gott unmittelbar empfängt und zu den Menschen weiterleitet. Der Mensch kann diese Energie gar nicht anders als durch den empfangen, dessen Namen sie trägt: durch Christus, und durch den, der zur irdischen Verkörperung des Christus wurde. durch JESUS."
"Daher bildet die heutige Menschheit - wie sämtliche Menschheiten - Gott nur auf eine bestimmte Weise ab. Sie bildet den "Leib" Gottes auf jene Weise ab, wie dieser für Bewohner der Erdsphäre in Erscheinung treten kann. - Auf der Erde tritt er im mystischen Leib Christi und somit in Jesu Lichtleib in Erscheinung."
"Das Reich:die Welt, das Universum, ist Gottes, weil Gott überall anwesend ist. Und noch mehr: Es ist sein Reich, weil alles, was ist gibt, aus Gott hervorgegangen ist, alles ist - letztlich - eine "Aufforderung" Gottes."
"Jede menschliche Seele ist ein Teilchen des mystischen Leibes Christi, eine Zelle in Jesu Lichtleib. Jede Zelle hat dasselbe Leben in sich, wie der ganze Leib. Jede Zelle enthält daher auch das Ganze in sich: im Keim. Jede Zelle im mystischen Leib Christi spiegelt im Kleinen dasselbe, was in Jesu Lichtleib spiegelt: Gott. Ist Jesu alles umfassende Seele ein Abbild Gottes, so ist jedes Teilchen von ihr ebenfalls ein Abbild Gottes, natürlich nur unter jenem Gesichtwinkel, der für eine "Zelle": für eine Seele, offen steht."
"Das Universum umfaßt alles, was es gibt: alles Materielle, Seelische und Geistige. Man könnte auch sagen: Das Universum ist der "Leib" Gottes."
"Gott ist allerdings kein Mensch. Aus seiner "Perspektive" ist alles voraussehbar, ohne daß es festgelegt wäre. Je mehr der Mensch seine Sicht erweitert, umso klarer erkennt er, daß alles, wa sihm früher als "Zufall" erschien, nicht zufällig, sondern sorgfältig geplant war."
"Die Seele kann als Gottes "Odem" verstanden werden, allerdings nur in dem Sinne, daß sie aus Gottes Seele entstanden ist und in ihrem Keim ein Fünklein von Gottes Seele: einen Göttlichen Kern enthält."
"Es ist Gottes Seele, die immer schon existiert hat und in welcher auch die Einzelseele ohne Anfang enthalten ist, aber nur potentiell, als "Gedanke". Sie muß, bevor sie auch aktuell - in der Realität - zu einer wirklich existierenden Einzelseele werden kann, aus Gottes Seele erst hervorgehen. So nimmt sich auch nicht irgendwann ihren Anfang, als würde sie aus dem Nichts erschaffen, sondern entsteht erst allmählich. "
Wie stelle ich mir eine andere Welt vor - wie stelle ich mir Gott vor und wie sehe ich die Zusammenhänge ? Wie sehen die verschiedenen Religionen Gott ?
"Diese Aufgabe überläßt Gott seinen Geschöpfen. Es sind die erschaffenen Seelen, die an Einem Geist: am Geist Gottes, teilhalben und ihn in die Erdsphäre tragen. Es sind die Seelen, die in die Materie dringen, um diese mit Geist zu tränken. Und damit sie es tun können, müssen sie in die grobstofflich-irdische Materie "steigen", sich in ihr inkarnieren, wörtlich: "zu Fleisch werden", um selbst "materiell" zu sein."
quelle: anatomie der seele
Die Frage: wer oder was ist Gott ? hat mich schon lange beschäftigt. Es steht so unendlich viel geschrieben, aber man geht auch mit Informationen mit und bildet sich seine Meinung - es gibt Lesemateriall, da regt sich in einem gar nichts - da bleibt alles innerlich zu - dann gibt es Material, da schlägt das Herz und man ist sich bewußt: hier ist etwas, dem kann ich zutrauen, das es der Wahrheit nahe kommt. Und nach dem Leben beginnt das Nachdenken - man beginnt zu vergleichen mit allem, was noch kommt - man wägt ab und es beginnt ein großes Nachdenken.
Ich hatte mal von Ole Bidstrup ein Bildband gesehen mit Bildergeschichten - sie waren lustig und nachdenklich - ist schon lange her - da war eine Bildergeschichte, da ging es um ein Buch - man sah verschiedene Typen an dem Buch vorbei gehen und jeder nahm es in die Hand. Bei dem einen löste es einen Lachanfall aus, beim anderen gab es Tränen, der nächste ging gleichgültig weiter und der letzte schlief ein. So geht es uns auch mit den Aussagen aus den Religionen. Was den einen ganz stark mitnimmt, läßt den anderen kalt und so geht es auch Menschen, wenn sie etwas über das Elend der Tiere erfahren - bei dem einen geht es am Rücken vorbei - es berührt ihn nicht - der andere leidet darunter, es nur zu hören und der andere macht sich noch lustig darüber. Als Gedanke Gottes muß man die Menschen so nehmen - das Bewußtsein wird sich erhöhen und sie werden anders darüber nachdenken. Deshalb bin ich von der Reinkarnationslehre überzeugt - wir lernen in der anderen Welt und mit diesem Erlernten kommen wir wieder - bis wir uns erhöhen können, bis wir reifer werden - um endgültig als Seele bei Gott eingehen zu können. Es muß alles erarbeitet werden - hier auf Erden. Und ich glaube auch, Paulus wußte das - seine Lehren fundieren auf dem zeitlosen Wissen der Theosophie.
http://www.oestreich.onlinehome.de/hrmntk79.htm
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| Nun glauben wir, daß Paulus diesen Text durch Gottes Geist geschrieben hat. Wird der Text durch Inspiration zeitlos? |
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http://wwwuser.gwdg.de/~gluedem/eng/002005009.htm
dass sowohl Jesus als auch Paulus die Spezialbegabung besaßen, Dämonen auszutreiben, und dass beide meinten, Kontakt zum Teufel zu haben.
Den vorläufigen Gipfel bildete die Bekehrung des Christenverfolgers Paulus, der durch den Auftrag des himmlischen Christus der Heidenmission den entscheidenden Impuls vermittelte und sie im großen Stil organisierte.
Hier hilft noch einmal der Blick auf den Apostel Paulus: Als dieser infolge des Todes einzelner Gemeindemitglieder merkte, dass die Wiederkunft Jesu ausblieb, gab er nicht etwa seinen Glauben auf, sondern hielt um so stärker an ihm fest. Nun kam er zu der Überzeugung, dass er, ob er lebe oder sterbe, dem "Herrn" gehöre. |
http://www.google.de/search?q=paulu....._de&start=20&sa=N
| Zitat: |
http://de.wikipedia.org/wiki/Paulus_von_Tarsus
Demnach wurde Paulus wohl schon in seiner Jugend zu einem Toralehrer ausgebildet. Laut Apg 22,3 EU wuchs er in Jerusalem auf und wurde dort vom damals berühmten Rabbiner Gamaliel I. unterrichtet; er selbst jedoch erwähnt weder den Umzug noch seinen Lehrer, auch nicht, wo es ihm genützt hätte. Seine Briefe zeigen sowohl solide Kenntnisse des Tanach als auch hellenistischer Rhetorik, Redeformen und Briefschemata. Sie gebrauchen viele Begriffe der hellenistischen Popularphilosophie – besonders der Stoa –; zugleich grenzte sich Paulus als Christ später bewusst von der im Diasporajudentum gepflegten Weisheit ab (1_Kor 2,1-4 EU). Die von Lukas stilisierte Paulusrede auf dem Areopag (Apg 17 EU) wird daher als spätere apologetische Umdeutung genuin paulinischer Kreuzestheologie beurteilt.[1] |
| Zitat: |
http://www.wcg.org/de/artikel/default.asp?id=545
Man beachte, wie Schweitzer aufzeigt, dass Paulus die beiden Aspekte des Kommens Christi in einem Endzeit-Spannungsbogen miteinander verbunden sieht – Reich Gottes im jetzigen Leben und seine Vollendung im künftigen Leben. Einige mögen es vielleicht nicht gutheißen, wenn Christen mit Ausdrücken wie „Mystik“ und „Christus-Mystik“ herumschwadronieren und sich eher amateurhaft mit Albert Schweitzer beschäftigen; unstrittig ist jedoch, dass Paulus mit Sicherheit sowohl ein Visionär als auch ein Mystiker war. Er hatte mehr Visionen und Offenbarungen als jedes seiner Gemeindeglieder (2Kor 12,1-7). |
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
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http://www.compass-infodienst.de/Ek....._und_die_Welt.1170.0.html
Hat er nicht selbst mit dem Judentum biographisch gebrochen, indem er vom Verfolger des neuen Glaubens zu dessen Apostel unter den Völkern wurde? Hat er nicht gegen jüdische «Gesetzesreligion» polemisiert und die «Gnadenreligion» gelehrt? Und war er, der Diasporajude griechischer Zunge, nicht der Apostel der Heiden, war er nicht der «Hellenisator» oder doch der eigentliche Vorbereiter der Hellenisierung und damit Universalisierung des Christentums? Jedenfalls figurierte Paulus als die «Antithese» zum Judentum, wie Ferdinand Christian Baur, der Tübinger Erzvater der modernen Exegese, es Mitte des 19. Jahrhunderts wirkmächtig formulierte. Schon unter dem Einfluß der religionsgeschichtlichen Schule nannte ihn dann William Wrede zu Beginn des 20. Jahrhunderts den «zweiten Stifter» des Christentums. Doch historisierte Wrede auch das vermeintliche Herzstück der paulinischen Religion, die Rechtfertigungslehre, die er zur «Kampfeslehre» gegen die «Verjudung» des Christentums erklärte. Das Christentum mußte eben eine neue, aus dem Judentum nur entstandene, es zugleich jedoch überwindende Religion sein, um in der Moderne anzukommen. Und Paulus war ihr Geburtshelfer.
Im Einzelnen ist freilich strittig, wie Paulus' Rechtfertigungslehre zu verstehen sei. Eine Antwort, die die Botschaft des Paulus gleichsam immun gegen weitere Übergriffe auf das Judentum machen will, sagt, daß alles, was Paulus lehrt, sich nur an Nichtjuden wendet und auch nur für sie gelten soll. Deswegen seien seine Rechtfertigungslehre und seine Polemik nur eine Rechtfertigung dafür, daß auch Nichtjuden einen «Weg zum Heil» haben, nämlich einen vom jüdischen Toraweg unterschiedenen «Sonderweg». So formuliert der Princetoner Neutestamentler John Gager in einem Buch mit dem Titel «Paulus wieder erfinden» (2000). Wrede läßt hier grüßen, allerdings nun anti-antijüdisch gewendet.
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Ich schätze mal, an Paulus scheiden sich die Geister. Weil Dich Paulus so fasziniert, vielleicht erinnert es dich, daß Du mal in seiner Zeit inkarniert warst und nun eine Erinnerung hast, und dadurch einen inneren Weg zu ihm gefunden hast.
Gabriele
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Viel viel viel.
Dein Christusbild, ich nehme einmal an, daß dies dein Christusbild ist, kann ich durchaus in dieser Universalität stehen lassen.
Ich frage mich ja auch immer, welche Auswirkung die Aussagen von Paulus und meine eigenen Erfahrungen auf meinen Glauben haben. Ist Paulus mit meinen Erfahrungen vereinbar, ist das derselbe Gott?
Mein Christusbild, - aktueller Stand wohlgemerkt -, ist etwas anders.
Christus ist ein unglaublich großer Teil Gottes - in unseren Maßstäben gemessen.
Christus ist ein unglaublich kleiner Teil Gottes - in Gottes Maßstäben gemessen.
Gott ist der Gott der Universen. Also nicht nur unseres bekannten Universums, sondern aller Universen. Das ist für einen Menschen nicht fassbar.
Christus ist die "irdische" Komponente Gottes, ein Teil Gottes.
Jesus war irdischer Mensch, und wurde zum irdischen Christus.
Deshalb kann und wird die "irdische" Komponente Gottes uns richten.
Deshalb kann und wird die irdische Komponente Gottes ein verständiger und verläßlicher Ansprechpartner sein.
Ich kann mir allerdings gut vorstellen, daß jede Welt im Universum, in der Leben entstanden ist, ihren eigenen Christus hat. Der heißt dann nicht Jesus. Dieser wird ebenso ein Teil Gottes sein. Auch ein unbeschreiblich großer, und doch auch unglaublich kleiner Teil.
Dieser Christus wird die ansprechbare Komponente der entsprechenden Lebewesen sein.
Dieser Christus wird diese Wesen richten, weil er einer von ihnen gewesen war.
Ist Gott jetzt die Summe der Geschöpfe? Dann wäre er ja unglaublich viel. Nein, er ist mehr als die Summe seiner Schöpfung.
Was ist nun der Grund für meine kühnen Behauptung?
Paulus schreibt: 1Kor 15,17 Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos und ihr seid immer noch in euren Sünden.
Hier erkenne ich zwei Aussagen: Glaube und Sünde.
Indem Jesus im Vertrauen auf Gott seinen Weg gegangen ist, hat er die Welt von der Macht der Sünde erlöst. Er war als Mensch stärker! Und Gott hat ihn auferweckt, wie als Bestätigung. Er wurde dadurch zum Erstgeborenen der neuen Schöpfung, die er in seiner Lehre verkündet hat.
Wäre nun Christus nicht auferweckt worden, hätte er nicht diese göttliche Bestätigung, dann wäre er eben ein weiterer in der Menge der jüdischen Wanderprediger gewesen. Aber so wurde er als Christus anerkannt.
Die Menschen beschreiben das mit: Er sitzet zur Rechten Gottes.
Da sitzen aber auch noch viele andere, wenn ich mal bei diesen irdischen Bild bleiben will.
Du siehst, mein Jesus ist nicht ganz so universal, dafür läßt er aber auch Platz für Kollegen, - die er zweifelsohne hat.
Gäbe es kein außerirdisches Leben, dann hätte ich hier absoluten Müll gesprochen. Dieses Dogma von der "Einzigartigkeit" der Schöpfung hält sich doch nur deshalb so dauerhaft, weil es in der Vergangenheit überhaupt keine Hinweise auf die Existenz extrasolarer Planeten gab. Und in diesen tausenden von Jahren haben sich Menschen intensive Gedanken über die Theologie gemacht. Diese Komponente ist also neu. Aber sie ist Fakt. Die Religion hat nur Angst, sich anzupassen. Das sieht sie selbst als Zeichen des Versagens.
Dogmen sind ein Zeichen des Versagens.
In unserer heutigen Zeit, mit dem heutigen Wissensstand, würde Paulus sicher einiges anders formulieren. Allerdings hat er eine so universale Erkenntnis, daß es mich immer wieder erstaunt. Der größte Teil seiner Aussagen, der eigentliche Kern seiner Verkündigung, hat universale Gültigkeit.
Du hattest noch unser Verhältnis zu den "Nutz"tieren angesprochen.
Ich war selbst einmal Vegetarier. Vier Jahre lang. Ich esse wieder Fleisch.
Ich stamme selbst von einem Bauernhof. Ich glaube daher behaupten zu können, das Wesen aller "Nutz"tiere zu kennen.
Die liebsten Tiere waren mir die Schweine. Als kleiner Junge habe ich sehr gerne mit den Ferkeln gespielt. Oder mich am Schwanz des Pferdes hängend in den Stall schleifen lassen, wenn es von der Feldarbeit zurückkam. Das Pferd hat "mitgespielt". Ich lebe ja noch.
Ich konnte die Rohheit nicht ertragen, mit der die Tiere behandelt wurden. Diese Rohheit ist ein Selbstschutz. Für die eigene Seele. Denn jeder Mensch, der mit Tieren intensiven Umgang hat, erkennt, daß da mehr ist als nur ein fleischproduzierendes Objekt. Diese Rohheit wurde in Form von Brauchtum weitervermittelt. So war es irgendwie Sitte, daß der kleinste Junge beim Schlachten eines Schweines dessen Schwänzlein halten mußte. Ja, das war so. Nix Weicheier oder so.
So, jetzt aber wieder zu Paulus.
du hattest zitiert:
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| dass beide meinten, Kontakt zum Teufel zu haben. |
Das entbehrt jeder Grundlage.
| Zitat: |
| Sie gebrauchen viele Begriffe der hellenistischen Popularphilosophie – besonders der Stoa –; zugleich grenzte sich Paulus als Christ später bewusst von der im Diasporajudentum gepflegten Weisheit ab(1_Kor 2,1-4 EU). |
Merkst du den Widerspruch, der angesprochen wird, jedoch mit einem "zugleich" dann aber wieder kaschiert ist? Er klärt diesen Punkt nicht auf. Wieso spricht er ihn dann an? Weil er es nicht verstehn kann.
Ich könnte dir diesen Widerspruch erklären, aber ich würde 1Kor 2,1-5 zitieren. Denn in 5 liegt die Antwort. Damit sich euer Glaube nicht auf Menschenweisheit stütze, sondern auf die Kraft Gottes.
Und zwar ist mit dieser "Menschenweisheit" die Erkenntnis gemeint, die schon einmal die Menschen zu Toren werden ließ. Und diese Weisheit stellt er in den Gegensatz zur Kraft Gottes, zum Wirken Gottes. Er lehnt die Weisheit also ab, weil sie schon einmal die Menschen von Gott getrennt hat.
Röm 1,21 ... Sie verfielen in ihrem Denken der Nichtigkeit, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. 22 Sie behaupteten, weise zu sein, und wurden zu Toren.
Jetzt hab ich es doch erklärt, zumindest ansatzweise. hm hm
| Zitat: |
| Die von Lukas stilisierte Paulusrede auf dem Areopag (Apg 17 EU) wird daher als spätere apologetische Umdeutung genuin paulinischer Kreuzestheologie beurteilt. |
Das sehe ich nicht so. Denn die Rede des Paulus auf dem Areopag ist original. Die Deutung aber geht davon aus, daß es stilisiert ist. Denn anders findet man keine Erklärung. Man sagt also, weil man nur eine stilisierte Deutungsmöglichkeit findet: Diese Rede ist stilisiert. Da beißt sich die Katze resp. der Theologe in den Schwanz, und merkt es nicht.
Weshalb meine Worte: Das was Paulus auf dem Areopag über Gott sagt, bedeutet die vollständige Negierung der Göttlichkeit JHWH´s.
Da in den Augen der Theologen Paulus das aber nicht gemeint haben kann, muß es ja stilisiert sein.
In 1Tim 6,16 leugnet Paulus im selben Umfang die Göttlichkeit JHWH´s.
In 2Thes 2,4 beschreibt Paulus die Zukunft, wie er sie sich vorstellt. Mit Bildern aus der Vergangenheit, wie er sie sich vorstellt.
Denn er kann nur einen meinen, der dies schon einmal getan hatte.
Und Paulus rechnet damit, daß er wiederkommt. Da hat er sich aber zum Glück getäuscht. Aber aus seiner Zeit heraus mußte er damit rechnen.
| Zitat: |
| Doch historisierte Wrede auch das vermeintliche Herzstück der paulinischen Religion, die Rechtfertigungslehre, die er zur «Kampfeslehre» gegen die «Verjudung» des Christentums erklärte |
Hier wird etwas mißverstanden. Paulus lehrte keine eigene Religion, sondern er versuchte, die Lehre von Christus in ihrer Reinheit zu bewahren. Und die Gefahr für den Glauben ging nicht vom Judentum aus, sondern von dem, was Jesus als die "alten Schläuche" bezeichnet.
Röm 9,2 Ich bin voll Trauer, und unablässig leidet mein Herz. 3 Ja, ich möchte selber verflucht und von Christus getrennt sein um meiner Brüder willen, ...
10,2 Denn ich bezeuge ihnen, daß sie Eifer haben für Gott; aber es ist ein Eifer ohne Erkenntnis. 3 Da sie die Gerechtigkeit Gottes verkannten, und ihre eigene aufrichten wollten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen. 4 Denn Christus ist das Ende des Gesetzes und jeder, der an ihn glaubt, wird gerecht.
Paulus selbst warnt also in Wirklichkeit vor der Gefahr, dem selben Irrtum zu verfallen, wie das Judentum. Und der Irrtum liegt in der Annahme, das Gesetz sei von Gott. Und das Einhalten des Gesetzes würde folglich zur Erlösung führen. Dieses Gesetz ist mit Christus widerlegt. Und als das erkennbar, was es schon immer war. Ein mißlungener Versuch einer Kreatur namens JHWH.
| Zitat: |
| daß alles, was Paulus lehrt, sich nur an Nichtjuden wendet und auch nur für sie gelten soll. Deswegen seien seine Rechtfertigungslehre und seine Polemik nur eine Rechtfertigung dafür, daß auch Nichtjuden einen «Weg zum Heil» haben, nämlich einen vom jüdischen Toraweg unterschiedenen «Sonderweg». |
Wenn du das, was ich zu den Punkten oben geschrieben habe, auch nur im Ansatz verstanden hast, dann wirst du erschrecken, wie Paulus hier zurechtgebogen wird.
Und das im Jahr 2000.
Ich weiß nicht, ob in an eine Reinkarnation glauben kann.
Für meinen Glauben ist sie nicht erforderlich.
Und wenn Jesus sagt: "Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein",
so spricht das nicht wirklich dafür.
Allerdings hat mir eine gute Freundin einmal gesagt, ich sei eine "alte Seele". Sie ist Heilerin, und arbeitet mit Energien. Auch ich fand heraus, daß ich da gewisse Begabungen habe. Ich habe mich aber vom Gebrauch dieser Kräfte abgewendet, da ich die Gefahr sah, mich zu sehr zu verlieren. Denn die Mitte, die Quelle, ist mir zu wertvoll. Ich will sie zuerst fassen. Wenn man in einer ungefassten Quelle herumtrampelt kann sie versiegen. Und man kann auch Dreck hineintragen.
Ich spüre schon eine gewisse Verbundenheit zu Paulus. Vielleicht sind wir uns im Wesen ähnlich. Vielleicht haben wir ähnliche Erfahrungen, vielleicht haben wir ähnliche Probleme.
Ich könnte nicht sagen, daß es nicht so ist.
Bernhard
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