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Man kann zu Paulus stehen wir man will, aber wenn man nur nach dem Buchstaben liest, wird man das, was Paulus vielleicht meinte, auch nicht verstehen können.
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http://de.wikipedia.org/wiki/Brief_des_Paulus_an_die_R%C3%B6mer
Der Brief des Paulus an die Römer ist ein Buch des Neuen Testaments der christlichen Bibel. Verfasst hat den Brief Paulus von Tarsus in Korinth. Der Brief gehört zu den sieben Briefen von Paulus, deren Authentizität nicht umstritten ist. Seit dem Mittelalter wird er in 16 Kapitel unterteilt. Er ist in einer Form der griechischen Sprache, der so genannten Koine, verfasst.
Der Brief wurde wahrscheinlich in Korinth oder möglicherweise im nahegelegenen Kenchreai geschrieben. Phoibe aus Kenchreai (16,1) brachte den Brief anscheinend nach Rom, und der Korinther Gaius hatte Paulus zur Zeit der Abfassung des Briefes bei sich aufgenommen (16,23; 1Kor 1,14).
Der genaue Zeitpunkt der Abfassung ist im Brief nicht erwähnt, doch wurde er offensichtlich verfasst, nachdem die Sammlung für Jerusalem abgeschlossen war, und Paulus kurz vor seiner Abreise nach Jerusalem stand, »um den Heiligen einen Dienst zu erweisen«, d. h. am Ende seines zweiten Aufenthalts in Griechenland und während des Winters vor seinem letzten Besuch von Jerusalem, zwischen 56-58 n. Chr. (Rom 15,25; vgl. Apg 19,21; 20,2f.16; 1Kor 16,1-4)
Das Christentum hatte in Rom zunächst unter den vielen Juden und in jüdischen Synagogengemeinden Anhänger gefunden. Doch zur Zeit des Römerbriefs waren Christen in den Synagogen schon nicht mehr geduldet und die Kirche bestand aus Judenchristen und Heidenchristen. Die Kirche muss schon eine beachtliche Größe erreicht haben und sie war auf mehrere Hausgemeinden verteilt (Rom 16:5.10f.14f.).
Viele der Ausführungen des Paulus im Römerbrief finden in früheren Paulusbriefen, insbesondere dem Galaterbrief und den Korintherbriefen schon ihre Vorläufer |
Je weiter man eindringt, desto mehr wird offensichtlich, daß alles nicht so glatt lief in der damaligen Zeit, wie wir heute glauben. Und es treten massiv Zweifel zutage - selbst unter Theologen.
quelle:
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
| Zitat: |
Nächst den Evangelien sind bekanntlich die wichtigsten Quellen die 13 verschiedenen (größtenteils gefälschten!) Episteln des Apostels Paulus. Die echten paulinischen Briefe (der neueren Kritik zufolge nur vier: an die Römer, die Galater und die beiden Korintherbriefe) sind sämtlich früher niedergeschrieben als die vier kanonischen Evangelien und enthalten weniger unglaubliche Wundersagen als die letzteren; auch suchen sie mehr als diese sich mit einer vernünftigen Weltanschauung zu vereinigen. Die aufgeklärte Theologie der Neuzeit konstruiert daher teilweise ihr ideales Christentum mehr auf Grund der Paulusbriefe als der Evangelien, so daß man dasselbe geradezu als Paulinismus bezeichnet hat. Die bedeutende Persönlichkeit des Apostels Paulus, der jedenfalls viel mehr Weltkenntnis und praktischen Sinn besaß als Christus
http://www.philos-website.de/index_.....toren/haeckel_c.htm~main2 |
Letztlich, es wird viel geschrieben, doch hat keiner die endgültige Wahrheit und Weisheit. Und ich vermute,daß noch viel ans Tageslicht kommen wird. Ob es aber gut für die Menschheit werden wird, das steht in den Sternen.
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@Fipps
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| Da wären beispielsweise die Übungen, die man machen kann, um außerkörperliche Erfahrungen zu haben, oder Meditationsübungen, nachdem man eine spirituelle Frage in den Raum gestellt hat. |
Ja, ist echt einfacher als diesen alten krassen Typ zu lesen.
@reinwiel
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| Ich bin auch eher dafür, alte Texte höchstens als Ausgangspunkt für ein Fortschreiten in die Zukunft heranzuziehen. Sich darüber Gedanken zu machen, ob Paulus ein Besessener war oder nicht, das baut nicht auf. |
Die richtige Interpretation ist also durchaus von Interesse, da sie ja als Ausgangspunkt dienen kann. Und die Frage, ob Paulus ein Erleuchteter oder ein Besessener war ist ebenso von Interesse für die Interpretation dessen, was er geschrieben hat.
@Gabriele
Ich habe dir meinen hermeneutischen Zugang zu Paulus genannt.
Einfach seine Briefe lesen. Natürlich ist es in dem Zusammenhang wichtig zu wissen, wie seine Briefe von den Bibelforscher eingeschätzt werden. Aber das ist lediglich die Meinung von Mesnchen. Über Paulus wurde so viel geforscht, da kannst du jede Aussage finden.
Manche behaupten, nur die Pastoralbriefe seien echt, andere behaupten... ... ...
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| Man kann zu Paulus stehen wir man will, aber wenn man nur nach dem Buchstaben liest, wird man das, was Paulus vielleicht meinte, auch nicht verstehen können. |
Aha, und wann soll man nun nach dem Buchstaben lesen, und wann darf man das nicht?
Und wurden die Briefe des Paulus nicht geschrieben, - unabhängig davon, was die verschiedenen Forscher behaupten, - um in den Gemeinden vorgelesen zu werden? Es kann doch nicht sein, daß ich ein theologisches Studium brauche, um einen Brief zu verstehen, der geschrieben wurde, um von einfachen Leuten verstanden zu werden!
Was wolltest du mit deinem Beitrag also ausdrücken? Was ist deine eigene Meinung? Oder hast du keine Meinung über den Menschen, der für den Christlichen Glauben so grundlegende Dinge gesagt hat?
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| galater319: Oder hast du keine Meinung über den Menschen, der für den Christlichen Glauben so grundlegende Dinge gesagt hat? |
Stimmt, ohne Paulus gäbe es Christus nicht. Wollte er sich damit selbst ein Denkmal setzen, als er Christus erschuf ? War er so eitel und blickte er nicht herab auf die ungebildeten Jünger, er - der Intellektuelle ?
Wobei Christus eher das Prinzip war -
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Christus ist für mich die Verkörperung eines Prinzips. Soweit Jesus von sich sprach, meinte er offensichtlich nicht sich als Person, sondern das Prinzip, das er VERKÖRPERTE, ein Fleisch und Blut gewordener Gedanke der besonderen Art, denn im Grunde kann man jeden Festkörper als kristallisierten Gedanken betrachten.
quelle: christusprinzip , oder christus als prinzip + symbolik |
Ich bevorzuge die Symbolik - und verlasse mich nicht unbedingt auf das Wort - denn zu vieles wird dann fraglich.
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Da die Evangelien uns keine verlässlichen Informationen über den historischen Jesus liefern können, stellt sich die Frage, ob es denn andere Quellen aus der Zeit und aus der Region gibt, die ihn erwähnen.
http://orodara.piranho.de/jesus.htm |
Auch wenn ich zu keiner Glaubensgemeinschaft gehöre, so achte und respektiere ich jeden Gläubigen, den ich kenne und mit dem ich bekannt bin. Wir diskutieren nicht darüber, weil es nichts bringt. Wir akzeptieren, wie einer denkt und damit ist im täglichen Umgang die Sache für uns erledigt.
Hier im Forum dagegen kann diskutiert werden. Da sagt jeder Teilnehmer, was er von seinem Glauben oder Ansichten weiß. Nur überzeugen wird man keinen damit.
Weil man im eigenen Leben den Glauben lebt - hier spricht man nur darüber.
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@gabriele
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| Stimmt, ohne Paulus gäbe es Christus nicht. Wollte er sich damit selbst ein Denkmal setzen, als er Christus erschuf ? War er so eitel und blickte er nicht herab auf die ungebildeten Jünger, er - der Intellektuelle ? |
Es ist bemerkenswert, wie man Aussagen geschickt in Fragen verpacken kann.
Christus ist unabhängig von Paulus. Real existierender Christus.
Christus kann man als Prinzip sehen. "Niemand kommt zum Vater außer durch mich" ist durchaus als Prinzip zu verstehen und nicht persönlich.
Auch: "Ihr werdet erkennen, daß ich nichts im eigenen Namen tue, sondern nur das sage, was mich der Vater gelehrt hat" zeigt das Prinzip, das Jesus verkündet.
Nun zum "eitlen intelektuellen" Paulus.
Ist das deine eigene Vorstellung?
Wenn ja, dann sage mir, wie das zusammengeht mit der Aussage:"Täuscht euch nicht, Gott läßt keinen Spott mit sich treiben; was der Mensch sät, wird er ernten."
Und das soll er in seiner ganzen Intellektheit nicht auf sich selbst bezogen haben können?
Diese Stelle als Antwort ist sicher ungewöhnlich, 1Kor 9,16 oder 2Kor 12,7 wären eher zu erwarten gewesen. Der intellektuelle Inhalt aber, der die Fähigkeit der Selbstreflection beinhalten muß, hat an der aus Gal 6,7 ziterten Stelle die Bedeutung, das er sich selbst vor Gott verdammen würde, wenn er in falschen Geist säen würde.
Und ich gestehe ihm zu, diese intelektuelle Fähigkeit der Selbstreflection auch zu besitzen.
Sicherlich kam Paulus manchmal unverständlich rüber, erschien durchaus auch "abgehoben", aber ihn als "eitel" zu bezeichen, das ist das Eingeständnis, ihn nicht verstanden zu haben.
Wenn einem die vernünftigen Argumente ausgehen, dann geht es eben auf der Schiene der Diskreditierung der Person weiter. Ist ja in unserer heutigen Zeit nicht ungewöhnlich. Die Bi!d-Zeitung macht es doch vor.
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Sakina für alle.
@galater319
Kurze Anmerkung Paulus und seine Schriftinterpretation
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| Gal 3,7Erkennt also: die aus dem Glauben sind, das sind Abrahams Kinder. 8Die Schrift aber hat es vorausgesehen, daß Gott die Heiden durch den Glauben gerecht macht. Darum verkündigte sie dem Abraham (1. Mose 12, und22.): «In dir sollen alle Heiden gesegnet werden.» 9So werden nun die, die aus dem Glauben sind, gesegnet mit dem gläubigen Abraham |
Zitat aus dem Zusammenhang gerissen und für seine "Verkündigung" Interpretation benutzt.
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| DAS ERSTE BUCH MOSE (GENESIS)22.15Und der Engel des HERRN rief Abraham abermals vom Himmel her 16und sprach: aIch habe bei mir selbst geschworen, spricht der HERR: Weil du solches getan hast und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont, 17will ich dein Geschlecht segnen und mehren wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres, und deine Nachkommen sollen die Tore ihrer Feinde besitzen; 18und durch dein Geschlecht sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorcht hast. 19So kehrte Abraham zurück zu seinen Knechten. Und sie machten sich auf und zogen miteinander nach Beerscheba, und Abraham blieb daselbst. |
will ich dein Geschlecht segnen und mehren wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres.
Wiso sollte die eine Verheisung Gottes eintreffen(In dir sollen alle Heiden gesegnet werden) und die andere nicht?
Es giebt jedenfalls sehr viel Sand an den Ufern des Meeres.
Die Erde hätte ein kleines Problem mit Überbevölkerung.(aber bei Gott ist kein Ding unmöglich)
bin gespannt auf deine Antwort.
mffffggg gnostik
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