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@gnostik,
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| Was haben die Kirchenväter(katholische Theologie) mit Fehler im Koran zu tun. |
Ich behaupte mal ganz frech:
Der Koran baut auf dem AT und dem NT auf.
Wenn nun Fehler im AT oder NT sind, und zwar nachweisbar schon zu Zeiten Mohammeds, dann sind diese von Mohammed als Worte Gottes bezeichnet worden.
Ja?
Und es ist interessant, um was die Kirchenväter gestritten haben. Und zwar lange vor der Zeit Mohammeds. Folglich sind es gerade deren Schriften, die uns Erkenntnisse über die überhaupt möglichen Streitpunkte bringen können.
Und da tauchen einige überraschende Aspekte auf.
Von uns Christen längst abgehakt, weil damals von eben diesen Kirchenvätern als Häresien verworfen, und jetzt uns vorgeworfen von den Muslimen, die sagen, wir hätten die Wahrheit verworfen und würden einer Häresie folgen.
Und da die Kirchenväter damals darum gestritten haben, kann man solche Vorwürfe vielleicht doch nicht mit dieser selbstverständlichen Überheblichkeit abtun, die uns Christen zutiefst eigen ist, die wir aber vorrangig bei den Muslimen erkennen.
Bernhard
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Sakina für alle.
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| @galaterIch behaupte mal ganz frech: |
Mit Behauptungen kommen "wir" keinen Schritt weiter.
Sture Esel bewegen sich leider nur wenn sie selber wollen.
Oder nennt man das Standpunk.
mffffgggg gnostik
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Du hast doch selbst nur Angst, eine Stellung zu vertreten.
Nein, schlimmer noch.
Du wagst nicht einmal, eine Stellung einzunehmen.
Könnte ja unvertretbar sein.
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Sakina für alle.
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| @galater Du wagst nicht einmal, eine Stellung einzunehmen. |
Na gut du woltest es so.
wer nicht mal eine Ahnung hatt wer Philo aus Alexandria war oder worüber er geschrieben hatt, sollte meiner Meinung nach, die Finger von Gott lassen.oder zumindestes nicht so tun als wüßte er etwas.
Herr Paulusversteher.
mffffggg gnostik
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Man merkt, es gibt so viele Suchende - und manchmal scheint es, als verwische sich alles.
Hier wird auch diskutiert -
http://www.myproblems.de/showthread.php?t=15747
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In jeder Religion gibt es ein Gleichgewicht von Gut und Böse und immer sind beide der gleichen Quelle entsprungen.
Auf den Buddhismus will ich hier jedoch, aus Übersichtsgründen, nicht näher eingehen, da es sehr schwer wäre, diese götterlose Religion ebenfalls einzubinden.
Bei den Christen und den Juden ist Satan, der verstoßene und gefallene Erzengel, der direkte Gegenspieler Jehowas und beide ringen immer wieder miteinander, sei es um Hiob, Jesus oder um jeden anderen Menschen, der auf Erden wandelt. Der entscheidende Punkt jedoch ist, dass bei dieser Religion, auch wenn schon sehr abgeschwächt und pervertiert, Gott nur durch Satan zur Vervollkommenung wird- beide sind die ewige Waage.
Beim Zarathustrismus sind die beiden Kräfte gar Zwillinge und vollkommen gleichgestellt; es ist ein binäres und dennoch dualistisches Prinzip, wie man dem Satz: "Und im Anbeginn waren diese beiden Geister, die Zwillinge, die nach ihrem eigenen Worte das Gute und das Böse im Denken, Reden und Tun heißen" hervorragend entnehmen kann!
Hier sind Gut und Böse also direkt von einander abhängig und nicht trennbar!
Nietzsche hingegen macht den kritischen, doch wegweisenden Schritt die Existenz des Menschen und sein Handeln als "Jenseits von Gut und Böse" zu betrachten. In seinem Werk "Also sprach Zarathustra" legt er jenem Begründer des Zarathutrismus -dem Mann den in Gute und Böse teilte- seine eigenen Worte in den Mund und begründet dies somit, dass der Erfinder dieser zwei Maximen, der Begründer dieser Dualität als erster seinen Irrtum einsehen und revidieren sollte.
Doch ist dies nun wirklich ein Widerspruch zu den Worten des "wahren" Zarathustra? Ganz klar Nein!
Denn jener spezielle Dualismus ist wie alles andere im Universum auch, ein zusammengehöriges System und somit macht Nietzsche die zwei nebeneinander existiernden Gegensätze zu einem- das sie aber eigentlich schon lange waren!
In allen heidnischen Religionen finden wir jeweils zwie Aspekte des "Widersachers", des Dunklen- des Rebellen!
Bei den Germanen ist es Loki, der Teil des göttlichen Familie, Bewohner Asgards und somit ein Teil des "Guten" ist! Der andere Aspekt ist Surthur, der am Ende den Weltenbrand bringt und alles in der Vernichtung erneuert.
Beide sind ein dunkler Aspekt und doch entstanden beide aus Ginnungagap- dem Ur-quell!
Prometheus ist der Bringer des Feuers, der Lehrer der Menschen und der Widersacher gegen die Götter des Olymps. Er ist jedoch ein Titan, kein Gott. So wie Surt kein Gott ist. Doch auch sie entstammen alle der selben Herkunft.
Zusätzlich gab die Kirche dem Satan später einen Beinamen, der zynischer nicht hätte sein können: Lucifer- der Morgenstern, der Lichtbringer. Jener lichtbringende Göttersproß ist bei den Germanen Baldur.
Somit machte die Kirche selbst den Satan wieder zu dem, was er immer war: das Zusammenspiel von Gut und Böse, hell und dunkel, Licht und Schatten.
Nach dieser Zusammenfassung sollte deutlich geworden sein, dass jede Religion schon immer auf einem Zusammenspiel von Gut und Böse aufbaute und beide unabhängig von einander agieren, doch immer zu einem höhren Wohle- der Bewegung des Ganzen! Sie drehen das Rad der Zeit und des Voranschreitens gemeinsam.
Nun jedoch gibt es eine Ausnahme: den Islam.
Im islamischen Glauben ist der Shaitan nichts weiter als ein Feuergeist, ein Dschinn, dem Allah die Führung des Engelheeres zur Aufgabe machte.
Als jener Dschinn Shaitan sich vor Adam nicht verneigen will, da er sich als überlegen ansieht, verbannt Allah ihn und gewährt Shaitan eine letzte Bitte: Shaitan hat bis zum jüngsten Gericht "Freigang", doch sein Schicksal und das aller ist besiegelt. Am Ende aller Tage, wird Shaitan und jeder seiner Anhänger in den Flammensee geworfen werden.
Allah ist somit Shaitan absolut überlegen und es gibt kein Gleichgewicht, da Allahs Wort alleine Gesetz und der Ablauf der Geschichte klar ist.
Diese eindimensionale Sicht der Dinge setzt sich fort, denn die Moslems haben keinen Gottessohn und somit keine Schattierung Gottes in einer anderen Form, als jener wagen und unbestimmbaren "Allmacht".
Selbst die Christen haben wenigstens noch den heiligen Geist und Jesus, um Jehowa etwas näher in seiner Vielfälitigkeit zu ergünden.
Fundamentalismus und politische Konflikte mit dem Abendland sind in meinen Augen nicht "die Phase durch die auch das Christentum während der Kreuzzüge mal musste", sondern logische Konsequenzen.
Wie soll ein Mensch Fehler einsehen und gestehen, dass er im Unrecht war oder ist, wenn seine Religion selbst dies nicht beinhaltet?
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Große Quelle:
http://www.google.de/search?q=Duali....._de&start=10&sa=N
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