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Fehler im Koran












Hallo lieber Isa, (nix Kurzform von Isabella oder so, sondern arabischer Name von Jesus)

das, was du mit brachial titulierst, ist nun vielleicht nicht die Folge meines "entwicklungsgeschichtlichen Gottesbildes". Aber da du sehr erstaunt über meinen Glauben zu sein schienst, ist doch die Frage gestattet:
Schließt mein "entwicklungsgeschichtliches Gottesbild" diese Möglichkeit des Glaubens aus?

Du unterstellst hier anderen die Möglichkeit, Götzendiener zu sein.
Dir wird hier ebenso unterstellt, in Grunde genommen dasselbe zu sein.

Geht es um das Wesen des Glaubens? Nein, es geht um Fragen des
"entwicklungsgeschichtlichen Gottesbildes".

Denn der Glaube an den gnädigen Gott, wie ihn Jesus verkündet, braucht dieses Bild nicht.
Mehr noch, dieses "entwicklungsgeschichtliche Gottesbild" kann uns vom Glauben trennen.

Ich muß mich nicht rechtfertigen für Taten eines "Gottes" der nie einer war.
Ich muß mir dafür anhören: "Was, du bezweifelst Gott"
Mitnichten. Ich bezweifle, daß die traditionellen Vorstellungen, daß das, was du so vehement verteidigst, überhaupt eine Voraussetzung für den Glauben sind.

Oder glaube ich etwa nicht wirklich, sondern mache nur schöne Worte darum?
Ja, das kann durchaus sein. Es kann sein, daß ich mich selbst täusche. Mein Inneres sagt mir immer wieder: Bernhard, bist du noch auf dem rechten Weg? Bist du abgewichen, ohne es zu bemerken? Erhebst du dich über andere weil du zu wissen glaubst, und bist doch selbst längst zum Toren geworden? (Aber das ist eine Geschichte für sich).

In einem deiner Beiträge hast du in der Art über Paulus geäußert, daß du gesagt hast: "... der Jesus nicht einmal kannte".
Fällt den Menschen keine andere Möglichkeit mehr ein, die Aussagen von Paulus abzuwerten?
Wer von den Evangelisten kannte Jesus? Schon mal ernsthaft darüber nachgedacht, daß Paulus sich mehrfach auf die direkte Berufung durch Jesus bezieht? Wer will anzweifeln, daß in der Apostelschichte die Wahrheit darüber steht? Wer will bezweifeln, daß der Geiit, den Paulus empfangen hat, nicht der Geist aus dem Vater ist, den Jesus den Jüngern am Pfingsten zugesagt hat? Wer will anzweifeln, daß Paulus direkt mit den Aposteln gesprochen hat, und von diesen anerkannt worden ist?
Wer will anzweifeln, daß Jesus selbst Paulus berufen hat? Petrus tat es nicht.

"... der Jesus nicht einmal kannte"

Aber was hunderte Jahre später über Abraham niedergeschrieben wurde ist absolute Wahrheit?

Da wird mit zweierlei Maß gemessen. Man nimmt eben gerade das passende. Und merkt nicht einmal, daß man es tut.
Hallo Galater!

Zitat:
Du unterstellst hier anderen die Möglichkeit, Götzendiener zu sein.
Dir wird hier ebenso unterstellt, in Grunde genommen dasselbe zu sein.

Der Mensch überträgt seine eigenen Leidenschaften und Eigenschaften auf den Götzen (das Idol), Religion, Glauben, Staat, Geld, Macht, Konsum, Produktion, Wissenschaft. Je mehr er sich selbst arm macht, umso größer und stärker wird der Götze. Der Götze ist die entfremdete Form der Selbsterfahrung des Menschen. Indem er den Götzen verehrt, verehrt er sich selbst. Aber dieses Selbst ist nur ein begrenzter Teilaspekt des Menschen; seine Intelligenz, seine psychische Kraft, seine Macht, sein Ruhm und so weiter. Wenn der Mensch sich mit seinen Teilaspekt seiner selbst identifiziert, so beschränkt er sich auf diesen Aspekt. Er verliert dann seine Totalität als menschliches Wesen und hört auf zu wachsen.
Und so sind die Götzen die Verblendung des selbst.
Galater, ich arbeite daran mir die Götzen abzulegen. Nur finde ich es immer wieder erstaunlich, wie gnostig und kereng so schön mit dem Finger auf andere Zeigen, welches natürlich schon mal eine eigen emotionale Reaktion hervorrufen kann. Ich empfinde dies als Gotteslesterlich. Daran denken die Beiden und Leer nicht im Traum.
Und das Zeigt auch, wie sie ihren Glauben leben oder umsetzen. Das was sie Anklagen betreiben sie selbst.

Zitat:
Ich bezweifle, daß die traditionellen Vorstellungen, daß das, was du so vehement verteidigst, überhaupt eine Voraussetzung für den Glauben sind.


Nein eine Voraussetzung ist dies nicht, und ich zweifle Deinen Glauben an Jesus Christus nicht an bzw. müsstest Du Dich nicht dafür rechtfertigen. Aber das gibt Dir noch lange nicht das Recht den Glauben einer ganzen Religion (Judentum) abzusprechen. Und Geschichte, auch die Religionsgeschichtliche Entwicklung ist nun einmal nicht wegzureden. Daruf Basiert auch das Christentum.

Zitat:
Wer von den Evangelisten kannte Jesus? Schon mal ernsthaft darüber nachgedacht, daß Paulus sich mehrfach auf die direkte Berufung durch Jesus bezieht? Wer will anzweifeln, daß in der Apostelschichte die Wahrheit darüber steht? Wer will bezweifeln, daß der Geiit, den Paulus empfangen hat, nicht der Geist aus dem Vater ist, den Jesus den Jüngern am Pfingsten zugesagt hat? Wer will anzweifeln, daß Paulus direkt mit den Aposteln gesprochen hat, und von diesen anerkannt worden ist?
Wer will anzweifeln, daß Jesus selbst Paulus berufen hat? Petrus tat es nicht.

"... der Jesus nicht einmal kannte"


Im Gegensatz zu Dir bezweifle ich in Glaubensfragen dieser Dimension erst einmal garnichtsnichts. Das steht mir auch nicht zu. Ich Zweifle aber an Deiner Dreistigkeit einer ganzen Religion (Judentum) ihren Glauben abzusprechen. Warum dann der Jüdisch Christliche Dialog. Ich sehe einfach in Deinem Gedanken Gut sehr gefährliche Tendenzen, die wirklich böses im falschen Geist erzeugen kann.

Und was Abraham betrifft, ich sehe die Erzählungen in den Heiligen Schriften in erster linie als Metaphorische Sprache Gottes aus der ich im Nachdenken und Reflektieren in der Heutigen Zeit lernen kann. Wenn ich alles, Wort für Wort als Buchstabengetreue Gläubigkeit Blind annehmen würde, wäre ich nicht weit davor der Nächste Terrorist zu sein.
Gott Offenbart sich in erster Linie durch das Leben selbst, fortlaufend. Die Heiligen Bücher unserer Väter können uns nur unterstützen. Ich finde es zum Beispiel sehr Infantil, wie Leer auf eine Ironische weiße Gott personifiziert. Das ist Kinderglaube, der so nicht aus den Heiligen Schriften gedeutet werden darf. Und so wird hier auch Diskutiert. Damit meine ich hier, die Beiträge von Kereng und gnostik, die sich auf Abraham beziehen. Was gnostik aus der einen Schrift herausließt ist nicht der Fundus der Geschichte Abrahams. Er sollte sich alle drei Heiligen Schriften (Torah,Evangelium u. Koran) vornehmen und den Kern ehr aus filtern. Meine Perspektive ist so nicht zu widerlegen, somal es nur eine Perspektive ist.

Auf dieser Ebene kann ich leider nicht standhalten. Und galater denk mal darüber nach ob es nicht authentischer ist, wenn Du Dich nicht so viel auf Paulus als Zitaten beziehen würdest. Denn das lässt einen wirklichen Missionseifer heraus scheinen. Ich finde die Lehren Jesus fundamentaler, als die Theologie des Paulus. Denn im eigentlichen sollte es sich um die Botschaft des Jesus für einen Christen drehen. Jesus hat vereinigt und Paulus neigt dazu zu trennen. Aber es steht mir nicht zu in dieser Form über Paulus zu urteilen, wie Du es über den Schöpfer in einer SEINER Offenbarungsformen tust.

LG Isa
Hallo Isa,

Zitat:
Aber das gibt Dir noch lange nicht das Recht den Glauben einer ganzen Religion (Judentum) abzusprechen. Und Geschichte, auch die Religionsgeschichtliche Entwicklung ist nun einmal nicht wegzureden. Daruf Basiert auch das Christentum.

Ich tue das nicht leichtfertig. Es könnte Leid über die Welt bringen, bis hin zum Krieg.
Aber es gibt im Augenblick ein Krieg, der durch die Aussagen jenes JHWH vom "verheißenen Land" begründet ist.
Hätte Paulus das geahnt, er hätte sich klar ausgedrückt. So aber hat er versucht, den Menschen die Wahrheit "durch die Blume" zu sagen.
Weil die Zeit nicht reif war. Ist sie es jetzt? Wann dann?

Ich speche dem Judentum nicht den Glauben ab.
Denn ich bezeuge ihnen, daß sie Eifer haben für Gott; aber es ist ein Eifer ohne Erkenntnis.
Baruch Spinoza war Jude. Auch er hatte es erkannt.
Es ist also nicht neu.
Nur die Art der Argumentation ist neu.
Und die Möglichkeiten der Kommunikation mit Menschen.
Vor 500 Jahren hätte man mich als Ketzer verbrannt.
Heute brauche ich nicht um mein Leben fürchten.
Ich kann mich dennoch in irgendetwas verrennen, ohne es zu bemerken.
Ich sprach diesbezüglich mit einem Philosophieprofessor, im Bereich Logik ein anerkannter Spezialist. Denn meine Argumentation basiert auf Logik.
Und er sagte mir, daß meine Behauptungen nicht neu seien, daß immer wieder Theologen und Philosophen dieses Thema aufgenommen hätten, daß aber meine Argumentationsweise neu sei. Und er könne keine logischen Fehler darin finden.
Zitat:

Denn das lässt einen wirklichen Missionseifer heraus scheinen.

Und wenn die Erkenntnis, die ich habe, wahr ist?
Was soll ich dann anderes tun?
Theologen, mit denen ich darüber gesprochen habe, sagten mir, - daß ich krank sei, - daß das eine neue interessante Theorie sei, - daß ich recht hätte.
Auch ich schwanke immer zwischen diesen Möglichkeiten.
Wenn ich recht habe, darf ich dann schweigen, so wie Paulus es tat, weil er den Menschen nicht die Wahrheit zumuten wollte.
Der aber um seine jüdischen Brüder klagte:
Röm 9,1 Ich sage in Christus die Wahrheit und lüge nicht und mein Gewissen bezeugt es mir im Heiligen Geist: 2 Ich bin voll Trauer, unablässig leidet mein Herz. 3 Ja, ich möchte selber verflucht und von Christus getrennt sein um meiner Brüder willen, die der Abstammung nach mit mir verbunden sind.
Sakina für alle.

Mal wieder etwas zum Thema Koran ob Fehler oder nicht.
sondern zu seiner Leseart. syro-aramäisch? oder nicht
Zitat:
Beispiel:
Sure 19:24
Da rief es ihr von unten her zu: "Betrübe dich nicht. Dein Herr hat unter dir ein Bächlein fließen lassen; (Paret)
Keiner hat hier eine vernuenftiger Uebersetzung aus dem Arabischen.
Auf syro-aramaeisch aber lautet der gleiche Satz:
"Da rief er ihr sogleich nach ihrer Niederkunft zu: Sei nicht traurig, dein Herr hat deine Niederkunft legitim gemacht!"

Das währe nicht weiter aufregend die Diskusion um
Christoph Luxenbergs , "Die syro-aramäische Lesart des Koran"
ist ja schon etwas in die Jahre gekommen.Aber ich habe bisher nur entschieden Ablehnung von Muslimischer Seite gelesen.(Koran Perfektes Arabisch usw.)
Aber siehe da es bewegt sich doch etwas.
Zitat:
Jesus [isa] (a.)
Aussprache: iisaa
Sein Leben ist von Anfang an voller Wunder, begonnen mit der Tatsache, dass er ohne Vater gezeugt wurde und seiner klaren Sprache als Säugling, womit er seine Mutter von jeglichen Vorwürfen der Unzucht entlastet.
http://eslam.de/begriffe/j/jesus.htm

Diese Interpretation kann sich nur auf die syrisch-aramäische Leseart beziehen oder irre ich da.?

Bild: Altpersische Miniatur mit Jesus (a.) bei der Bergpredigt.

mfffggg gnostik
Hallo Galater!

Ich gebe um hin zu, Du stößt mit Deiner persönlichen Erkenntnis auf massivsten Widerstand in Meinem Herzen und es schreit dort das Höllenfeuer, denn was nicht sein kann das nicht sein darf!
Meine Liebe zu Gott ist größer als alles und so ist mein Vorwurf des Eiferns an Dich mein eigen. Doch ich Eifere, um im Licht zu bleiben, für Frieden und die Liebe, nicht um zwiespalt zusähen. Ich brauche Zeit auf das sich mein Herz beruhigen kann, so das mein Verstand, dieses vielleicht hoch Ketzerisches Material, stück für Stück analysieren kann.
Ich bin bereit Schmerzen zu ertragen im zuhören. Aber mach es mit würde gegenüber dem EINEN Wahren Gott.

LG Isa
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