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Fehler im Koran












@Leer,

unser Gespräch beginnt den Faden zu verlieren.
Im Zusammenhang mit dem Thema - Fehler im Koran - hatte positiv einige Ungereimtheiten des Korans aufgezeigt.
Ich hatte gesagt, daß ich jeden achte, der bemüht ist, den Weg zu Gott zu finden und zu gehen.
Ich hätte auch sagen können: Ich verachte niemanden, der auf eine andere Art als ich den Weg zu Gott sucht und geht. Mit einem anderen Glauben. Mit einer anderen Religion.

Hätte ich in diesem Zusammenhang gesagt: Ich achte jeden Menschen, wäre der Kern dessen, was ich ausdrücken wollte, nicht erkennbar gewesen.

Ok, Selbstverständlich achte ich auch diejenigen, die keinen Glauben an die Existenz Gottes haben.

Zitat:
Bevor es an die Materie geht, auch wenn ich es nicht glaube/hoffe, schließt Du damit immer noch die Menschen aus, die sich keiner Art von Religion widmen.
Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, was Du unter Gott verstehst. So wie ich Dich verstanden habe, nichts persöliches, nichts was irgendwie in Erscheinung tritt, direkt oder indirekt - das kommt meiner Vorstellung von Geist/Raum erstaunlicherweise seht nahe und deswegen irritiert mich der Begriff Gott ein wenig.

Meine Vorstellung von Raum/Geist ist, dass alles aus ihm entsteht. Materie und Energie sind nur Kodierungsformen des Raumes. Nichts hat in sich innewohnende Qualitäten, wie Licht, dass durch ein Prisma geschickt wird und sich in einen Regenbogen aufspaltet, nicht z.B. gelb ist, sondern ein Teil von weiß.
Viele esoterische oder spirituelle Vorstellungen kommen dem sehr nahe, doch dann wird es einfach mit dem Begriff Gott etikettiert, bekommt ein paar Eigenschaften, Persönlichkeit und wird verehrt.


Kennst du den Film Bleep?
Mit dem, was ich über Gott denke, habe ich keinerlei Schwierigkeiten bei den Aussagen dieses Filmes.

Du hast schon richtig erkannt, daß ich Gott nicht personifiziere. Wie sollte ich als ein Geschöpf Gottes dazu überhaupt in der Lage sein können?
Alles, was ich an konkreten Vorstellungen entwickeln würde, wäre doch das Produkt meiner materiellen irdischen Existenz und der daraus entwickelten Gedanken.
In der Zeit, als JHWH und Co noch auf der Erde weilten, und ihre "Engel" herumschickten, um Kriege und Schlachten zu führen, in der Zeit also, als "Gott" es noch als notwendig ersah, persönlich einzugreifen, damals konnte man sich schon ein "Gottesbild" machen. Das hat JHWH dann auch umgehend verboten. Aus gutem Grund.
Stell dir vor, welch abstruser Gedanke, vom "Gott der Universen" ein Abbild zu machen. Und auch welch abstruser Gedanke, daß eben dieser Gott das "verbieten" würde. Das wäre so, als würde man mir verbieten, alle Ozeane dieser Welt auszutrinken.

Und bei den Vorstellungen, die ich von Gott habe, da fängt mein Glaube an. Da kann ich nichts mehr beweisen.
Ich glaube, daß Jesus diesen Gott verkündet hat.
Ich glaube, daß Jesus eine innigste Beziehung zu diesem Gott hatte.
Ich glaube, daß diese Beziehung Jesus ermöglichte, seinen Weg zu gehen.
Ich glaube, daß durch diese Beziehung Jesus am dritten Tag auferweckt wurde.
Ich glaube, daß alle Menschen diese Beziehung haben.
Manche sehr sehr wenig, manche in Fülle.

Wenn du mich frägst, was Gott ist, kann ich dir nur sagen:
Gott ist die Liebe, aus der wir sind, und in die wir eingehen werden.
Wir werden uns am Ende unseres materiellen Daseins mit dieser Liebe vereinen.

Vielleicht in unterschiedlicher Intensität.
Stell dir ein Unversum ohne Materie vor, alles reine Energie, oder Geist.
Auch dort - wenn man überhaupt von "dort" sprechen kann, da es ja nicht unseren materiellen, räumlichen und zeitlichen Beschränkungen unterworfen sein wird, was ich natürlich auch nicht weiß, -
also auch in diesem Universum wird es Fülle geben und Leere, vergleichbar unseren Sternen und dem Nichts des leeren Raumes.
Wenn ich in dieses Universum eingehen werde, dann ist es vielleicht ein Unterschied, ob ich mich an einem Ort der Fülle oder in der Leere wiederfinde. Vielleicht ist das "Himmel" und "Hölle".
Wie gesagt, niemand weiß es, selbst Jesus wußte es nicht.

Ich weiß, daß ich mit meinem Verständnis von Gott mit allen christlichen Kirchen, mit dem Judentum, mit dem Islam, und auch mit dem Buddhismus kollidiere.
Trotzdem bezeichne ich mich guten Gewissens als Christ. Und bin und bleibe in der katholischen Kirche.
Obwohl ich dann eigentlich glauben müßte:
daß Jesus Gott ist, von einer Jungfrau geboren wurde, nachdem sie vorher vom "Heiligen Geist" empfangen hatte, daß Jesus im Himmel zur "Rechten" Gottes "sitzt", und nicht zuletzt müßte ich auch an das jüngste Gericht glauben.

Das sind doch alles Produkte der beschränkten menschlichen Vorstellungen. Und unreflektiert von der christlichen Kirche übernommen. Das ändert aber nichts an der Botschaft von Jesus.

Von einer rein humanistischen Einstellung ist mein Glaube meilenweit entfernt.
Gott ist.
Gott ist Teil meines Lebens.
Allzuoft viel zu wenig.

Hallo Galater!

Zitat:
Und bei den Vorstellungen, die ich von Gott habe, da fängt mein Glaube an. Da kann ich nichts mehr beweisen.
Ich glaube, daß Jesus diesen Gott verkündet hat.
Ich glaube, daß Jesus eine innigste Beziehung zu diesem Gott hatte.
Ich glaube, daß diese Beziehung Jesus ermöglichte, seinen Weg zu gehen.
Ich glaube, daß durch diese Beziehung Jesus am dritten Tag auferweckt wurde.
Ich glaube, daß alle Menschen diese Beziehung haben.
Manche sehr sehr wenig, manche in Fülle.

Wenn du mich frägst, was Gott ist, kann ich dir nur sagen:
Gott ist die Liebe, aus der wir sind, und in die wir eingehen werden.
Wir werden uns am Ende unseres materiellen Daseins mit dieser Liebe vereinen.


Zu dem was ich von Dir zu dem Entwicklungsgeschichtlichen Gottesbild Gehört habe, finde ich das Brachjal!

Den glauben teile ich mit Dir. Ok. Mit dem dritten Tag, da habe ich noch so meine Problem und eine andere Antwort. Aber diese widerspricht nicht im Kontext des Auferstehens an sich.

LG Isa
Hallo gnostik und kereng!

Ich möchte es mal mit meinen Eigenen Worten ausdrücken. Denn ich lebe meinen Glauben und so bin ich in meinem sein der Glauben.

Abraham wollte nie seinen Sohn abschlachten. Er bekam den Auftrag Gottes es zu tun. Nicht weil es Gott wirklich wollte, sondern weil Gott Abraham für seine zukünftigen Aufgaben testen wollte,um den Heilsweg für die Zukunft durch Abraham zu bereiten.. Denn das was ER für Abraham vorgesehen hatte, verlangte von Abraham bedingungsloses Vertrauen auf dem Lebens weg im Glauben. Sein Sohn Opfern zu müssen, war das schlimmste für Abraham, seinen Sohn, den er über alles liebte. Abraham konnte nicht wissen, dass Gott das niemals umsetzen würde. Er haderte mit Gott, „warum tust Du mein Gott mir das an, ich kann es nicht glauben das ich mein Leben meinen Sohn hingeben soll. Ja das eigene Leben wäre einfacher gewesen als das seines geliebten Sohnes. Und Gott litt mit Abraham unendliches Leid. Abraham aber schenkte bedingungsloses vertrauen. Und es geschah was geschehen musste im Vertrauen auf den Wahren Gott. Das Leben wurde geschenkt. Und da Gott aus dem Freien Willen des Menschen heraus, für den Heilsweg der Geschichte, Abraham prüfen musste, ist geschehen was geschehen ist.
Abraham war alles andere als ein Abergläubischer Götzendiener. Gerade weil ihr das denkt, zeigt dies nur euren Geist. Ihr scheint die Götzendiener zu sein, da ihr Abraham und den Wahren Gott solche dinge zu schreibt. Ihr habt den Koran vor Euch und seht doch nichts.

Isa
Zitat:
Abraham wollte nie seinen Sohn abschlachten


Aber er hätte es getan, für Gott - was ist das denn für eine Moral? In diesem Fall hat er vielleicht auf sein Opfer verzichtet, es gibt aber auch Passagen in der Bibel in der er seine Opfer nicht so davon kommen lässt - Brandopfer!

Zitat:
Nicht weil es Gott wirklich wollte, sondern weil Gott Abraham für seine zukünftigen Aufgaben testen wollte,um den Heilsweg für die Zukunft durch Abraham zu bereiten..


Wenn Gott allwissend ist, dann hätte er doch wissen müssen wir Abraham reagiert. Wollte er Abraham eine Lektion erteilen? Das hätte er (achtung allmächtig) auch auf eine humanistische Art und Weise machen können, man stelle sich vor, wenn diese Geschichte tatsächlich so passiert ist, was für ein Trauma das arme Kind erlitten haben muss - die Klinge des Vater an der Kehle, bereit einem Gott geopfert zu werden.
Isa hat folgendes geschrieben:
Und da Gott aus dem Freien Willen des Menschen heraus, für den Heilsweg der Geschichte, Abraham prüfen musste, ist geschehen was geschehen ist.
_Leer_ hat folgendes geschrieben:
Wenn Gott allwissend ist, dann hätte er doch wissen müssen wir Abraham reagiert.

Mit dem freien Willen und der Allwissenheit geht das mal so, mal so. Angeblich stand seit Anbeginn der Zeit im Koran, was Abu Lahab tun wird, aber Abraham wird ein freier Wille zugestanden, den Allah selbst nicht vorhersehen kann. An anderen Stellen beeinflusst Allah die angeblich so freien Entscheidungen:
2.7. Allah hat ihnen das Herz und das Gehör versiegelt
6.110. Und Wir werden ihre Herzen und ihre Augen verwirren
16.107. ... Allah leitet eben das Volk der Ungläubigen nicht recht.


Was nach dem nicht vollzogenen Opfer von Abrahams Sohn geschieht, ist auch unlogisch:
37.107. Und wir lösten ihn mit einem gewaltigen Schlachtopfer aus.
Welchem Gesetz folgend muss für Abrahams Sohn ein Ersatz geopfert werden? Wozu verlangt Allah überhaupt Opfer?
51.57. Ich will von ihnen keinen Unterhalt haben, und ich will nicht, daß sie mir zu essen geben.

Isa hat folgendes geschrieben:
Ihr habt den Koran vor Euch und seht doch nichts.
Du kennst den Koran und hältst ihn trotzdem for göttlich?
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