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| Das Problem der Fehler ist nicht in der Arabische, sonder bei der Übersetzung |
Ach so, um Gott zu verstehen muss man Arabisch können. Taktisch unklug von IHM. ER könnte doch einfach authorisierte Übersetzungen rausbringen und das Problem wäre behoben. Gilt für die Bibel natürlich genau so, obwohl die ja im Gegegnsatz zum Koran überwiegend nicht orginäres Wort Gottes sein soll oder so.
Erstaunlich finde ich immer, dass beim Koran davon ausgegangen wird, dass ein Buch, dass über Generationen zunächst mündlich überliefert wurde geglaubt wird, man habe hier die Urfassung vorliegen.
Das widerspricht doch jeglicher Erfahrung.
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Erstaunlich finde ich immer, dass beim Koran davon ausgegangen wird, dass ein Buch, dass über Generationen zunächst mündlich überliefert wurde geglaubt wird, man habe hier die Urfassung vorliegen.
Das widerspricht doch jeglicher Erfahrung. |
Nicht unbedingt. Durch mündliche Weitergabe wird gesichert, dass nur autorisierte Menschen sie empfangen. Man kann nicht einfach irgendwo drin rumkritzeln, was dazu schreiben oder weglassen. Kann Vorteil aber auch Nachteil sein, da gewisse Leute ein Monopol haben. Wenn sie eher an Macht als an Spiritualität interessiert sind, geht das sicherlich nach hinten los.
Ich kann eigentlich nur sagen, dass es beim Buddhismus zunächst bewusst darauf verzichtet worden ist die Lehre aufzuschreiben, viel mehr wurde auf den Konzilen auf Konsensbasis beschlossen, was der Buddha gelehrt hatte und bestimmte Mönche lernten einzelne Teil der Lehre auswendig - Arbeitsteilung. Aufgeschrieben hat man die Lehre erst, als die Mönche Opfer gezielter Verfolgung wurden.
Ich weiß nicht wie die mündliche Tradition im Islam aussieht, aber sie muss nicht zwangsläufig dazu führen, dass man was verfälscht hat.
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@Leer
Pilatus war Statthalter der Römer. Ich versteh nicht, warum Du hier die Geschichte und die damaligen Fakten - so mein eindruck - verbiegen willst. Übrigens, Du kannst es wenden wie Du willst, den Jesus v. N., dem Du scheinbar seine Existenz absprechen willst, ist historisch nachgewiesen, einschl. seines Werdeganges. - Was du da machst, ist reine Energieverschwendung!
Auch dir kann ich ansonsten nur den Hinweis geben, was "Gewaltaussagen" etc angehen, gehe synoptisch vor, unds Du wirst diese Behauptung nicht mehr aufstellen!
Es wird langsam lächerlich, wie Dinge aus dem Zusammenhang grissen werden, um eine Berechtigung zu Zweifeln aufzubauen, die tatsächlich "leider" nciht gegeben sind. Da wo Zweifel anzubringen wären, wird schlichtweg vorbeigegangen, bspw. Johannes-Evangelium, Apostelgeschichte, Offenbarung (Joh.).... Seine Visionen sind übrigens auch in offiziell kirchlichen Kreisen auf dem Stellenwert, wo sie hingehören, aber das interessiert ja niemanden, wenn es um populistische Aussagen geht, schade drum!
Gruß!
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| Nicht unbedingt. Durch mündliche Weitergabe wird gesichert, dass nur autorisierte Menschen sie empfangen. Man kann nicht einfach irgendwo drin rumkritzeln, was dazu schreiben oder weglassen. |
Aber da wird doch auf jedem Wortfitzel rumgeritten. Wenn ich's richtig verstanden habe, ist es die wortgenau Überlieferung. Also dass man alles garantiert fehlerfrei über Generationen überliefert, ist für mich unglaubwürdig.
Dass mündliche Überlieferung grundsätzlich funktioniert soll nicht bestritten werden.
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@ nekilotte,
Salam Aleikum,
Entschuldigung für mein Deutsch.Also, was ich von dir verstanden habe,dass Koran mündlich überliefert hat, deshelb hat der Koran auch Fehler auf Arabisch!
meinst du das?
wenn du das meinst, stelle dir im weiteren die Entstehungsgeschichte des Koran.
die Entstehungsgeschichte des Korans.
Wenn man um diese zentrale Bedeutung des Korans für die islamische Gemeinde weiß, wird leicht verständlich, dass die Ulama (Gelehrten) geradezu eifersüchtig über die Reinheit des Textes wachen.Der Prophet Muhammad selbst lernte alle ihm zukommenden Offenbarungen auswendig und memorierte sie regelmäßig, so dass ihm der Text stets gegenwärtig blieb.Außerdem traf er eine Reihe von Vorkehrungen zur Sicherung und Erhaltung der Texte.Man weiß,dass er eine Anzahl Personen eigens dazu angestellt hatte, um ihnen jede empfangene Offenbarung sofort in die Feder zu diktieren. Fünfzehn Namen von Sekretären des Propheten sind überliefert, darunter auch die späteren Kalifen Abu Baker, Umar, Uthman und Ali, der Schweigersohn des Propheten.Als in der Frühislamischen Gemeinde des Verlangen wuchs, die heiligen Texte auswendig zu lernen, bildete Muhammad selbst vier Männer, deren Namen uns mit Abdullah ibn Mas`ud, Salim Maula Abi Hudhayfa, Mu`adh ibn Djabal und Ubayy ibn Ka`b überliefert sind, zu Schriftgelehrten aus und übertrug ihnen die Vermittlung des Korans.Abdullah, ein Landarbeiter, und Salim, ein befreiter Sklave, stammten aus Mekka und waren nach Medina ausgewandert.Mu`adh und Ubayy gehörten zu den Notabeln von Medina. Indem Muhammad die ersten Schriftgelehrten des Islams aus verschiedenen Volksschichten berief, schuf er jedermann den ihm gemäßen Zugang zu den Quellen der Schrift.
Neben diesen vier vom Propheten selbst geschulten Koranlehrern oder Schriftgelehrten sind uns die Namen von dreißig männlichen und weiblichen Koran-Rezitatoren überliefert, darunter auch der Sekretär des Propheten, Zayd ibn Thabit. Im Jahre 4 nach der Hidjra( 626n. Chr.) sandte Muhammad siebzig seiner Gefährten als Koranlehrer zu verschiedenen arabischen Stämmen. Jeder von ihnen konnte den Koran auswendig rezitieren. Noch zu Lebzeiten des Propheten hatten Tausende von Muslimen auf diese Weise den Koran ihrem Gedächtnis anvertraut. Der Überlieferung zufolge fielen im Kampf gegen Musaylima, der sich nach dem Tod des Propheten, im Jahr 632 ,gegen die Gemeinde erhoben hatte, allein 500 von 3000 Koran-Rezitatoren.So beauftragte der Kalif Abu Bakr auf `Umars Vorschlag hin den bereits erwähnten zayd ibn Thabit, alle schriftlich vorhandenen Fragmente(Zettel, Palmblätter, Steine, Knochen, Leder und Holzstück) zu sammeln, sie durch mündlich verfügte Überlieferung der Koran-Rezitatoren zu ergänzen und die Texte dann auf geordnete Blätter ( Suhuf) zu Übertragen. Nachdem der so entstandene Text von einer Rezitatoren-Kommission überprüft und gebilligt worden war, wurde er zu einem Buch zusammengefasst und im Laufe des Monats Ramadan des Jahres 633n.Ch. von Anfang bis zum Ende in den Gebetsversammlungen der Gemeinde vorgetragen und von dieser schließlich als authentisch anerkannt.
Neben diesem ersten Koran –Exemplar, das schließlich in den Besitz von Umars Tochter, der Prophetenwitwe Hafsa Kam,existierten vier andere Rezensionen in den Provinzen. Verfasser dieser Aufzeichnungen waren, neben den bereits erwähnten Schriftgelehrten Abdullah ibn Mas`ud und Ubayy ibn Ka`b, der langjährige Diener des Propheten Abu Musa Abdullah al-Ash`ari und Miqdad ibn Amr, einer der führesten Anhänger des Islam. Die Aufzeichnungen dieser vier Männer unterschieden sich vom Hafsa-Exemplar, wie wir heute wissen, lediglich in der Anordnung der Suren und in einigen unbedeutenden textlichen Varianten. Es blieb dem Kalifen Uthman vorbehalten, den Text im Jahre-653, also 21Jahre nach dem Tod des Propheten, zu kanonisieren.Vorlage zu dem sogenannten medinischen Musterkodex (al-imam) war der Hafsa-Koran,und Vorsitzender der Redaktionskommission wieder Zayd ibn Thabit, der auch die erste Sammlung vorgenommen hatte.
Von diesem Musterkodex wurden sieben Abschriften in die seinerzeitigen Metropolen geschickt,unter anderem nach Mekka, Kufa, Basra und Damaskus, mit der gleichzeitigen Vorordnung, dass künftige keinerlei Abweichungen vom Standardtext mehr erlaubt seien, auch wenn es sich nur um die Aussprache der konsonanten handele.
Als folge wurden alle abweichenden Abschriften vernichtet.Seither gibt es nur noch die sogenannten `uthman`sche Rezension,die auf Zayd ibn Thabt zurückgeht und deren Text noch heute gültig und vorhanden ist.
Quelle;
Der Koran, Theoder Khoury.
http://www.geistigenahrung.org/ftopic43217-110.html
Liebe Grüße
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