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Fehler im Koran












Tobias, mit "jeder macht es so wies ihm passt" meinte ich eigentlich das die Moslemischen Männer es ausnutzen das Mohammed es damals mehrere Frauen hatte! Das heisst die Männer sagen; Mohammed hat es damals auch gemacht, und deswegen dürfe wir das auch! Ja sie dürfen es, aber wircklich nur aus demselben grund wie MOhammed es damals gemacht hat, und nicht einfach weil es eine Wunschvorstellung eines Mannes ist! Hoff du hast mich jetzt verstanden...

Gott sei mit euch allen!
Zitat:
Dazu empfehle ich Dir Goldzihers "Parsism and Islam" S1- 29 durchzulesen.


Hättest du da eine genaueren Titel? Wenn ich nach "Parsism and Islam" suche finde ich nichts. Also nehme ich an das "The Influence of Parsism on Islam" gemeint ist. Vllt. einen Herausgeber, Jahr etc.?

Gibt es das auch in deutscher Sprache? Normalerweise veröffentlichte er doch auf Deutsch?

Zitat:
Fakt ist jedoch, dass es keinen "richtigen" Koran gab.


Und die Quelle dafür ist? Was ist für dich der "richtige" Koran?
Lieber Pax,

Was ist jetzt nochmal dein Argument, dass der Koran nicht orginal nicht orginal überliefert sei ?

Das Fehlen diakritischer Zeichen (hareket) ? Auch heute liest kein Araber irgendetwas mit diakritischen Zeichen !

Aber gut, ich weiss ja von vergangenen Diskussionen mit dir, dass du an Christoph Luxenberg glaubst:

Pax hat folgendes geschrieben:
Nach Mohammeds Tod gab es verschiedene Lesearten und Textarten (Ibn Masud, Ali, Ubay ibn Kab, Abu Bakr, Al Ashari, al Aswad).


Hast du selber eigentlich schon mal den Koran schon mal auf Arabisch gelesen ?

Das sind diese völlig unschlüssigen Verschwörungstheorien von Christoph Luxenberg, die aus der Surat al Alaq , der Sure des Blutklumpen/Embryos, das Kapitel des Abendmahls und somit der Bibel macht.

Unschlüssig vorallem deswegen, weil diese Syro-Aramäische Leseart nicht konsequent durch den ganzen Koran einen Sinn macht. Das würde ich gerne mal sehen, wie er konsequent alle Suren mit der selben Leseart liest.

Räumen wir aber mal eine Pervertierung der Leseart ein. So mögen also Wörter und von mir aus einzelne Sätze verschiedene Lesearten haben.

Wie kommt es dann zustande, dass dann daraus insgesamt ein ganzes Kapitel entsteht, das auch noch innerhalb ihres Ablaufs einen Sinn macht und nicht einfach nur einen wirren Text darstellt ?

Zudem lässt sich KEIN Araber heute einen Koran mit diakritischen Zeichen in die Hand drücken. Würde man heute einem jüdischen Araber einen Koran ohne diakritische Zeichen geben würde er ohne Probleme den Koran so lesen, wie es die islamische Orthodoxie auch tut.

Jene Argumente von christlichen Missionaren wie Puin oder Luxenberg basieren auf intelligent und objektiv aussehenden Desinformationen an Menschen, die dem Arabischen nicht mächtig sind und sind an den westlichen Raum gerichtet.

Vorallem ist ja diese Syro-Aramäische Leseart dann nicht so einleuchtend, dass die Sure ganz klarer Weise das Abendmahl tatsächlich sehen lässt, sondern wer Luxenberg genau liest sieht, wie er anfängt dann auch noch auszulegen und zu interpretieren .

Jeder einsichtige Leser kann sich davon vergewissern.


Gruß,
Rahiym
Tobias hat folgendes geschrieben:
Ich ziehe da Fachliteratur vor. Wie gesagt, man sehe sich Parets Vorwort zu seiner Koranübersetzung an.

Ich stimme Prof. Ohlig zu:
Prof. Ohlig hat folgendes geschrieben:
Auch Rudi Paret meint: "Wir haben keinen Grund anzunehmen, daß auch nur ein einziger Vers im ganzen Koran nicht von Mohammed selber stammen würde."
Dieser westliche Konsens beruht allerdings, wie auch die muslimische Tradition, auf Grundlagen, die von keinem Historiker akzeptiert würden.


Tobias hat folgendes geschrieben:
Der Koran greift jüdische und christliche Figuren auf, was ja auch ganz logisch ist, er sieht sich ja als neues Buch, welches das Evangelium und die Thora mit akzeptiert.

Der Koran enthält sogar Motive aus jüdischen Erzählungen des zweiten Jahrhunderts, aus der syrischen Alexanderlegende und der Siebenschläferlegende, und zudem das antike Weltbild mit den sieben Himmeln.


Rahiym über Luxenberg hat folgendes geschrieben:
Unschlüssig vorallem deswegen, weil diese Syro-Aramäische Leseart nicht konsequent durch den ganzen Koran einen Sinn macht. Das würde ich gerne mal sehen, wie er konsequent alle Suren mit der selben Leseart liest.

Da der Koran eine Sammlung ganz unterschiedlicher Texte ist, vom hymnischen Gedicht bis zum trockenen Gesetzestext, halte ich es für unwahrscheinlich, dass alle aus derselben Quelle stammen.
Zitat:
kein Araber irgendetwas mit diakritischen Zeichen !


Na doch, den Koran und Kinderbücher, wie ich hörte.

Zitat:
völlig unschlüssigen Verschwörungstheorien


Das würde ich so nicht sagen, nur hat er wesentlich weniger Argumente als jene, welche für einen validen arabischen Koran stimmen.

Zitat:
Unschlüssig vorallem deswegen, weil diese Syro-Aramäische Leseart nicht konsequent durch den ganzen Koran einen Sinn macht. Das würde ich gerne mal sehen, wie er konsequent alle Suren mit der selben Leseart liest.


Eben das macht er ja nicht. Aber ich denke da werden sich die Philologen und Orientalisten in den nächsten Jahren zu äußern. Aber im Kern stimme ich dir zu: Er wollte einen "Reißer" produzieren. Deswegen hat er auch immer wieder kritisch Diskutierte Suren genommen, statt philologisch interessante.

Zitat:
Zudem lässt sich KEIN Araber heute einen Koran mit diakritischen Zeichen in die Hand drücken. Würde man heute einem jüdischen Araber einen Koran ohne diakritische Zeichen geben würde er ohne Probleme den Koran so lesen, wie es die islamische Orthodoxie auch tut.


Bist du dir da sicher? Ich kenne zumindest Bilder vom stilisierten Koranausgaben wo diese vorhanden sind.

Zitat:
Jene Argumente von christlichen Missionaren wie Puin oder Luxenberg


Das er einen christlichen Hintergrund hat ist nicht bewiesen.

Zitat:
wie er anfängt dann auch noch auszulegen und zu interpretieren .


Das ist das Problem. Seine Argumente sind nicht schlecht, aber man kann leicht Einwände dagegen haben, denen er nichts entgegensetzt.

Weiteres wird die Forschung zeigen.


Liebe Grüße, Tobias
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