Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Suche

Fehler im Koran












Und lieber Tobias, ist das nicht vieleicht die große falsche Annahme? Die unumstößlichkeit, sie ist von Menschen gemacht! Ob das nicht mal wieder gewisse Interessen dahinter stecken?

Gruß ( oh backe, ich glaube, da gibt es wieder eine herrliche Mail, sorry, aber ich fürchte, da komme ich nicht herum, bis dann!)

Liebe Grüße!
Das Problem ist einfach (aus Bahá'í-Sicht):

Der Koran ist eine Offenbarung Gottes und damit wahr. Philologisch und historisch ist es recht sicher das der Koran bis heute recht Textsicher überliefert ist. Nur braucht man etwas um den Koran zu interpretieren. Dazu bleiben folgende Möglichkeiten:

- Eine Autorität, zu Mohammeds Lebzeiten war er das. Für Bahá'í waren dies ganz sicher auch der Báb und Bahá'u'lláh. Eventuell kommen hier auch noch die Imame dazu (die Nachfolger Mohammeds, nicht die Vorbeter).

- Oder die Überlieferung von einer autoritären Person. Dies ist dann die Sunna bzw. die Ahadith. Diese Dinge können wahr sein, müssen aber nicht. Einige Ahadith wurden von Bahá'u'lláh bestätigt, viele nicht erwähnt und einige stellen sich, wenn man Bahá'u'lláhs Interpretation des Korans folgt, als falsch heraus.

- Man wendet die Gesetze der Logik an, sieht als den Koran und den Islam rationalistisch. Diesen Ansatz vertrat die Mu'tazila, eine Glaubensrichtung im Islam, welche vor allem im 8. und 9. Jahrhundert ihre Blüte hatte, dann noch bis ins 12. Jahrhundert existierte. Danach wendete man sich im Islam lange vom logischen Denken ab und es ging ja dann auch Bergab, wie die Geschichte zeigt. Nur einzelne muslimische Staaten, welche sein Gedankengut zumindest teilweise aufgriffen, bzw. neu hervorbrachten hatten Erfolg. Siehe hier zum Beispiel die Mogule oder das Osmanische Reich.

- Dann gäbe es noch die Möglichkeit das man den Koran nur mit dem Koran erklärt. Wie das die Nurkoraner tun, welche aber eine moderne Strömung sind, welche es erst kurz gibt und soweit ich weiß auch fast nur im Westen.

Aus Bahá'í-Sicht ist die verbindliche Form der Koraninterpretation ihn so zu Interpretieren wie Bahá'u'lláh es tunt. Sicher richtig sind nur die Ahadith auf welche Bahá'u'lláh sich beruft.

Zum Thema Aisha geben die aber nichts her soweit ich weiß.

Mir ging es hier auch nicht darum alle Ahadith für wahr zu erklären. Aber oft hab ich es auch schon erlebt das Muslime Ahadith ablehnen und ein Thema weiter beziehen sie sich auf die selbe Sammlung...


Liebe Grüße, Tobias
Politikerin nennt Mohammed einen "Kinderschänder"



Im Wahlkampf fliegen in der Alpenrepublik seit jeher die Fetzen. Doch was eine Vertreterin der rechtsnationalistischen FPÖ über den Islam und seinen Propheten Mohammed von sich gab, hat nun den Staatsanwalt auf den Plan gerufen.

unter Politikern und Vertretern der islamischen Religionsgemeinschaft aus. Der Integrationsbeauftragte der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Omar Al-Rawi, verurteilte sie als "Respektlosigkeit" und "unwahre Behauptungen". Die Islam-Schelte habe inzwischen ein Niveau erreicht, dass es "einem den Magen verdreht und dabei übel wird".

Auch Haider spielt die Islam-Karte

Der Grazer Vizebürgermeister und Chef der Sozialdemokraten, Walter Ferk, nannte die Äußerungen "puren Rassismus und eine klare Volksverhetzung gegen eine seit vielen Jahren in Österreich anerkannte Glaubensgemeinschaft". Ein Sprecher der Volkspartei sprach von einer "unglaublichen Grenzüberschreitung, die alle Demokraten auf das Schärfste verurteilen".

Graz, die Hauptstadt der Steiermark, hat statistisch einen der niedrigsten Bevölkerungsanteile von Muslimen in ganz Österreich. Durch die Verbalattacke Winters werden Erinnerungen wach an den Streit um die Mohammed-Karikaturen.


Die umstrittenen Zeichnungen des Propheten, die zuerst in einer dänischen Zeitung veröffentlicht worden waren, hatten Anfang 2006 zum Teil zu blutigen Protesten in islamischen Ländern mit mehr als 100 Toten geführt.


Im Falle Winters ermittelt inzwischen die Staatsanwaltschaft gegen die Kommunalpolitikerin. Wie die Behörde mitteilte, wird der Politikerin Volksverhetzung vorgeworfen. Sollte sie angeklagt und verurteilt werden, droht ihr maximal eine zweijährige Haftstrafe.

Mit groben Sprüchen gegen den Islam macht sich auch die rechte Konkurrenz der FPÖ auf Wählerfang: Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider, der dem von der FPÖ abgespalteten, rechten Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) angehört, hatte zur Begrüßung einer Wahlveranstaltung erklärt: "Noch darf man ja Grüß Gott sagen und muss nicht sagen, Allah ist groß."

Bei der letzten Nationalratswahl 2006 hatte die FPÖ rund 13 Prozent der Stimmen erhalten, das BZÖ 4 Prozent.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/701/152315/

Als ich diesen Artikel las, dachte ich: Das passt ja wie die Faust aufs Auge in diesen Thread.
@Tobia
Zitat:
Der Koran ist eine Offenbarung Gottes und damit wahr.

Und das streite ich ab. Der Koran ist eine menschliche Überlieferung, und warum sollte er dehalb eine göttliche Wahrheit an sich haben? Der Emensch hatte schon immer die eigenschaft, sich von einem möglichen gott ein Bild zu machen!

Wo ist beim Koran die "göttliche" Authorität gewährleistet?

@Pax
Seit wann steigst du in die Niederungen des Populismus ab? Geschichte bleibt Geschichte, da nutzt auch keine beste rhetorik etwas!

Gruß!
Tobias hat folgendes geschrieben:
Philologisch und historisch ist es recht sicher das der Koran bis heute recht Textsicher überliefert ist.

Historisch ist nur gesichert, dass es gegen 700 schon Korane gab, die der Kairo-Edition sehr ähnlich waren - allerdings noch ohne diakritische Punkte und ohne Vokalzeichen. Über die Datierung des ältesten Korans findet man im Internet Widersprüchliches.
Johannes Thomas hat folgendes geschrieben:
So hat, um nur ein Beispiel zu nennen, Arthur Jeffery (Materials for the History of the Qur'an, New York 1937) allein zwischen den Koran-Texten von Ubayy Ibn Ka’b, Ibn Mas’ûd, Abû Mûsâ und Zaid Ibn Thabit zirka 15 000 Varianten gezählt.

Wie die Korane vorher ausgesehen haben, aus welchen Quellen sie zusammengestellt wurden und was dazu erfunden wurde, darüber wissen wir wenig. Vielleicht hat die Erzählung, dass nach der Vereinheitlichung des Korans alle Vorläufer verbrannt wurden, einen wahren Kern.

Aus sprachwissenschaftlicher Sicht meint Christoph Luxenberg nachgewiesen zu haben, dass der Koran aramäische Vorläufer hatte, und dass bei der Übertragung aus der syrischen in die arabische Schrift Fehler passierten.

Die Diskussion darüber ist nicht abgeschlossen, ja noch nicht einmal richtig in Gang gekommen. Vielleicht tut sich im März ja was: http://www.centerforinquiry.net/cse...../islamic_studies_project/
Forum -> Islam

Zurück  
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20,
21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40,
41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59, 60,
61, 62, 63, 64  Weiter
Ähnliche Themen
Koran und Bibel- Textueller Vergleich
Jesus Antwortete und der Koran besiegelte diese Antwort
Koran - Gottes/Allahs Eingebung?
Wortwiederholungen im Koran
Koran kündigt Tod und Auferstehung Jesu an !
Koran wirklich unverfälscht?
Leugnung der Fleischwerdung - Koran, die Ameisen (An-Naml)
Der Koran - Unvollständiges Buch
Koran - Die Bibel Satans
Ist der Koran aus sicht der Bahai unverfälscht?