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@Galater
<i>Hat Jesus die Frau beleidigt? </i>
Genau das habe ich Dir zu beantworten versucht. Aber Du verstehst es nicht.
Aus meinen Ausführungen hättest Du erkennen können, dass Jesus keinesfalls diese Frau beleidigt hat. Die Frau hat es gewußt, sonst hätte sie niemals gewagt einen Juden anzusprechen.
Sorry,dass ich mich so unverständlich ausdrücke.
Um theologische Abhandlungen schere ich mich nicht. Es sei denn, sie entsprechen meinem Erkenntnisstand, bzw. lassen sich für mich nachvollziehen.
Für mich ist Wahrheit das, was ich in meinem Inneren als solche erkenne. Dazu gehört auch, dass ich dazulerne und somit die heutige Wahrheit sich von der morgigen etwas abhebt.
Mich wundert es etwas, dass Du Jesus partout eine Beleidigung unterstellen willst. Ich kann nicht erkennen, warum und woraus.
Du musst die damalige Situation berücksichtigen. Aber das schrieb ich bereits.
Liebe Grüße
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Hallo Aida,
ja, ich will Jesus von diesem Sockel herunterholen.
Von dem Sockel des fehlerlosen Gottmenschen.
Ich will zeigen, daß Jesus auf dem Weg war.
Daß Jesus auch gelernt hat.
Daß Jesus fähig war, seine Meinung zu ändern.
Weshalb ging Jesus in die Wüste?
Um göttlicherweise über die schlechte Welt nachzudenken?
Weshalb betete Jesus zu seinem Vater?
Ich weiß, diese Fragen sind sehr trivial, und man beantwortet sie normalerweise so:
Jesus war ganz Mensch.
- nur ohne Sünde
denn, Achtung jetzt wird es interessant, sonst hätte er nicht die Schuld der Welt am Kreuz tragen können. Ein sündloses Opfer mußte her. Nur ein sündloses Opfer kann ein reines Opfer sein. Das Mega Opfer, ohne Fehl und Tadel.
Merkst du, welcher Geist da gerade hervorschaut?
Oh ja, die schönen "alten Schläuche"
Wenn Jesus nur einmal in seinem Leben eine Sünde getan hat, dann stürzt dieses unselige Theologenkonstrukt in sich zusammen.
Deshalb kann nicht sein, was nicht sein darf.
Und du bist der Meinung, daß Jesus die Frau nicht beleidigt hat, weil sie alles wußte? Entschuldige bitte, aber woher weißt du denn, was die Frau wußte? Sie hat von einem Rabbi gehört, der wunderbare Heilungen machen würde. Und den hat sie angesprochen. Und wird angeschnauzt.
Hoppla, jetzt übertreib mal nicht mit Behauptungen, ob diese Syrophönizierin sich nur deshalb getraut hat, einen jüdischen Rabbi anzusprechen, weil sie geglaubt hat. Ja was denn? Hatte sie wie Paulus eine Offenbarung des heiligen Geistes?
Geh hin, und spiele einen Sketch mit Jesus, den du zwar nicht kennst, du wirst dich aber durchsetzen, obwohl er dich beleidigen wird. Denn er hat eine Botschaft für die ganze Welt, und er braucht diese Story für seine Vita.
Verstehst du das Absurde daran?
Nochmal, wenn Jesus zu der Frau sagt, "es ist nicht gut, das, was für die Kinder des Hauses Israel bestimmt ist, den Hunden vorzuwerfen", könnte sie in dem Augenblick vielleicht im allerweitesten Sinn möglicherweise denken, daß er ihre Tochter als Hund bezeichnet hat?
Und wenn ja, dann denke bitte daran, daß dies kein Gleichnis ist.
Das sollte bei der Interpretation nicht verwechselt werden.
Kein Gleichnis, sondern die Beschreibung einer realen Situation aus dem Leben des Jesus von Nazareth.
Der die Welt von der Macht der Sünde erlöst hat.
Weil er ganz Mensch war.
LG Galater
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Wissen wir wirklich alles, was damals geschah und wie es gedacht wurde ?
http://www.gkpn.de/strem2.htm
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Als stolzer Israelit ging er sogar so weit, dem Gebot der Nächstenliebe eine nationale Grenze zu setzen: Als eine Nichtjüdin von ihm Heilung für ihre kranke Tochter erfleht, hört sie aus seinem Munde diese bitteren Worte: "Füttern wir erst die Kinder; es ist nicht fein, den Kindern das Brot zu nehmen und es den Hunden vorzuwerfen."(70) Erst als sich die Frau erniedrigt und mit den Hunden vergleicht, die "von den Krumen der Kinder" essen, hatte Jesus Erbarmen.(71) Sie mußte sich also unwürdig-unterwürfig, eben hündisch, verhalten, damit der Menschensohn sich ihrer erbarmte. |
Eine kritische Seite, die sich mit Vergleichendem befaßt.
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(d) Keine wirkliche Soziallehre
() In vielen sogenannten linkskatholischen und links orientierten protestantischen Kreisen gilt Jesus als Sozialreformer, manchmal sogar als Sozialrevolutionär. Tatsächlich wird im NT das Streben nach irdischen Gütern kritisiert und der Reichtum verdammt. Die berühmteste Stelle lautet so: "Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als daß ein Reicher ins Reich Gottes komme."(77) Dennoch war Jesus kein Verfechter eines sozialen Gleichheitsgrundsatzes, da ihm nicht die gerechte irdische Gesellschaft, sondern das jenseitige Heil der Menschen am Herzen lag. Dies läßt sich an zwei Punkten weiter verdeutlichen:
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((25)) Jesus hat also "das unmittelbar bevorstehende Weltende gepredigt und sich im Zentrum
seiner Verkündigung vollständig getäuscht. Dies gilt als die sicherste Erkenntnis der gesamten
modernen historisch-kritischen christlichen Theologie."22 Die Tatsache, daß Jesus sich irrte, wird
allerdings bis heute von den meisten Christen verdrängt, obwohl bereits Schweitzer deutlich gemacht
hatte: "Unser Christentum beruht auf Trug, insoweit das Nichteintreffen der eschatologischen
Erwartungen darin nicht eingestanden ist."23 |
http://fowid.de/fileadmin/textarchi.....treminger___TA-1999-5.pdf
Manchmal denkt man, daß es scheint, als löse sich alles auf. Die Bibel wird durchforscht und man erkennt einen anderen Sinn dahinter. Ist Aufarbeitung immer gut ? Welche Schlüsse zieht man daraus ?
Den Menschen werden die Heiligen Schriften genommen, damit sie selbst in sich schauen, wie weit sie Glauben in sich tragen.
Es wird die Zeit kommen, da wird man alles übersetzen und alles wird kritisch durchleuchtet.
Und dann stehen die Menschen da und müssen sich auf sich selbst besinnen, wie sie mit ihrem Glauben umgehen, d.h. ihnen wird nur die Theorie genommen , die Praxis müssen sie ohne Buch leben.
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((29)) Und Jesus spricht von der Hölle nicht einmal, sondern etwa zwanzigmal. Er droht mit ewiger
Verdammnis, mit Höllenfeuer, >wo der Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt<, er droht mit
Feueröfen [!], wo es >Heulen und Zähneknirschen< geben wird27; und auch die Bergpredigt ist von
Höllendrohungen nicht frei.28 Jemand, der in Aussicht stellte, daß endliche Vergehen mit ewig
währenden Qualen bestraft werden, war wohl nicht >der vorbildlichste Morallehrer aller Zeiten<,
vielmehr ein sehr ungerecht empfindendes Wesen. Denn es gibt nur wenige, die es für gerecht
halten, daß für endliche Vergehen unendliche Strafen ausgesprochen werden. Und wohl nur mit
Kopfschütteln und Aversion werden die meisten die Jesuanische Einteilung der Menschen in Böcke
und Schafe lesen können. Diese erfolgt nämlich danach, ob sie seine Anhänger geblieben sind
oder nicht: "Wenn jemand nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorret,
und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie müssen brennen."29 |
http://www.schmidt-salomon.de/erledigt.htm
http://bs.cyty.com/menschen/e-etzol.....v/papers/jesusvorbild.htm
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
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Wenn Kritiker loslegen - dann sieht man das Ergebnis:
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III. Der "fremde" Jesus
So weit erst einmal dieser literarische Befund5, der damit keinesfalls vollständig erschöpft ist. Das ist nicht mehr der milde, der sanfte Jesus, so wie wir ihn aus dem Kindergottesdienst kennen:
Arme behandelte er abfällig, Sklaven wünschte er dorthin, wo Heulen und Zähneklappen ist, auf seine Jünger blickte er mit Verachtung herab, Ausländer beschimpfte er, von den Reichen ließ er sich gern aushalten und in seiner Aggressivität war er maßlos und unbarmherzig wie kaum ein anderer Religionsstifter. Das ist das Charakterbild, das uns nicht irgendein Ketzer oder Religionskritiker von Jesus zeichnet, sondern die Bibel, unser ureigenstes Glaubenszeugnis, das für uns Maßstab und Richtschnur des Glaubens ist. Jesus selbst ist nach ihrem Zeugnis immer wieder in Situationen geraten, wo er gerade das nicht verkörpert, was er lehrte: Vergebung, Sanftmut, Feindesliebe und Friedfertigkeit. Anstatt zu segnen, wo es nach seiner Lehre geboten wäre, fluchte er, aus geringen Anlässen geriet er in Zorn, und Menschen, die anderer Meinung waren, verurteilte er gnadenlos. In seinem Versuch, Liebe und Annahme zu leben, geriet er an Grenzen. Das Pauluswort aus dem Römerbrief,
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http://bs.cyty.com/menschen/e-etzol.....v/papers/jesusvorbild.htm
Warum zur Zeit diese Aufarbeitung ? Warum jetzt - warum so verstärkt ?
http://www.hermann-detering.de/index.htm
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Berlin, 16.02. 2007 Das "Center for Inquiry Transnational" in Verbindung mit dem "Committee for the Scientific Examination of Religion (CSER)" hat die Einrichtung eines "Jesus-Projekts" angekündigt, das die Arbeit des "Jesus-Seminars" in neuer Weise fortsetzen soll. Das "Jesus Projekt" wird Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen zur Klärung der Frage heranziehen, ob und inwieweit die Existenz Jesu von Nazareth als historisch gesichert betrachtet werden kann.
Geleitet wird das Unternehmen vom Vorsitzenden des CSER, R. Joseph Hoffmann. Ziel des Projekts ist, laut Hoffmann, nicht etwa der "Beweis" der Nichtexistenz des historischen Jesus, sondern die Prüfung der Frage, ob es sich dabei um eine zuverlässige Arbeitshypothese handelt sowie die Suche nach Methoden, um auf diesem Gebiet zu wahrscheinlichen Ergebnissen zu gelangen.
Zu den Mitgliedern des Projekts gehören der renommierte Neutestamentler James M. Robinson, Herausgeber des internationalen Q Projekts und der Nag Hammadi-Texte, van Harvey, führender Philosoph und Historiker und Emeritus der der Stanford University; Gerd Lüdemann, Professor der Universität Göttingen, Robert Price, Herausgeber des "Journal of Higher Criticism" sowie führende Bibelwissenschaftler, Altphilologen, Historiker, Archäologen und Anthropologen.
Das "Jesus Projekt" wird zweimal im Jahr als öffentliches Seminar an Universitäten der USA tagen. HD
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| "Kanonische" und "nichtkanonische" Texte werden nicht hintereinander dargeboten, sondern in 8 verschiedenen "circles". So existiert z.B. ein vorapostolischer Kreis, u.a. mit Werken des Dositheos und Simon Magus, ein matthäischer, der neben dem Mattäusevangelium u.a. auch das Thomasevangelium enthält und ein marcionitischer mit einem vollständig rekonstruierten Text der marcionitischen Paulusbriefe und dem marcionitischen Evangelium; zu einem Theophilus-Kreis gehören vor allem die lukanischen Schriften; ein johanneischer, petrinischer, paulinischer sowie ein weiterer Kreis, der als Heirs of Jesus bezeichnet wird und ausgewählte Qumrantexte enthält, runden das Ganze ab. Sinn dieser Konzeption ist es, durch "Durchmischung" ein Bewußtsein für die Fragwürdigkeit der kirchlich festgelegten Kanongrenzen zu schaffen und die frühchristliche Literatur wieder so zu präsentieren, wie sie sich einst dem frühchristlichen Leser dargestellt haben könnte: in einer ebenso faszinierenden wie verwirrend chaotischen Vielfalt. |
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