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Entstehung der Bibel












@positiv

<i>Die Bibel ist durch Überlieferung entstanden. Sie wurde auch nachweislich manipuliert. Hinzunahme und Wegfall von Schriften...

Wieweit Menschen göttlich inspiriert waren, ist das Eine, fest steht, dass übertragene Erzählungen niedergeschrieben wurden.

Also, ich vermische Glauben und Annahmen nicht mit Fakten. Von daher weiß ich nicht, wie Du auf solche Aussagen kommen kannst und - zumindest dem Anschein nach - Annahmen als Fakten ausgibst!</i>

gerne lasse ich Dir deine Meinung.

Für mich IST die Bibel von Gott inspiriert. Die 66 Bücher der Bibel fügen sich harmonisch zusammen, obwohl zu verschiedenen Zeiten von den unterschiedlichsten Menschen niedergeschrieben.
Sie existiert seit langer Zeit. Oft wurde versucht sie zu vernichten und doch ist sie in zig Sprachen verbreitet.

Da die Bibel an so vielen verschieden Orten in vielen Sprachen existiert kann sie nicht so einfach manipuliert werden. Denn dann müsste dies ja weltweit auf einmal geschehen.

Wie erklärst Du den Fund der Qumranrollen? Die Texte stimmen 100% mit dem AT überein, und das nach so langer Zeit.

Sollte es einem allmächtigen Gott nicht möglich sein, über sein Wort zu wachen und es inhaltlich vor Verfälschung schützen?
@Aida
Bevor die Kirche ihre Zusammenstellung beschloss, waren alle Manipulationen kein Problem.

Auch die Art ihrer Zusammenstellung, welche Schriften man aus welchen Gründen weg gelassen hat, höchst zweifelhaft. Im damaligen Konzil von Nicäa (ca 300 n.Chr.) hat sich die Kirche nicht gerade mit Ruhm bekleckert...

Was die Sprachen angeht, wie stehst Du zur Möglichkeit der Übersetzungsfehler? Ist das dann auch von Gott inspiriert?

Nicht, dass wir uns falsch verstehen. Du kannst glauben, an was Du willst. Aber erwarte nicht, dass andere Menschen es auch so sehen!

Gruß
@galater


<i>at Jesus die Frau beleidigt oder nicht?

Wer hat seine Meinung geändert?
Die Frau oder Jesus?

Wer hat etwas dazugelernt?
Die Frau oder Jesus? </i>

Jesus braucht nichts dazuzulernen, er ist vollkommen. Nur seine Mittel und Wege es den Menschen zu vermitteln sind oft nicht gleich ersichtlich.

Jesus reagiert nur scheinbar sehr abweisend. In Wirklichkeit weiß er um den starken Glauben der Frau und prüft ihn bewusst in Anwesenheit der Jünger. Die Jünger sollen hier vermutlich mehr lernen, als die Frau!

Jesus erklärt zwar den heilsgeschichtlichen Aspekt in sehr hartem Ton ("Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel"), und bezeichnet Nichtjuden gar als "Hunde" im Vergleich zu den Kindern Israels. Doch ist das keine wüste Beschimpfung anderer Völker, sondern bringt lediglich deren Situation auf den Punkt: Ohne den Hintergrund der Geschichte Gottes mit den Juden, gibt es keinen Messias und auch keine Rettung für die Heiden! Soweit dürften sich die umstehenden Jünger bestätigt fühlen.

Doch Gott möchte nicht nur die Juden, sondern alle Menschen durch Christus retten. Sein erwähltes Volk Israel soll lediglich die frohe Botschaft als erstes erfahren. Die Frau reagiert nicht entrüstet, sondern in einer unglaublichen Demut und Anerkennung dieser Reihenfolge. Jesus lobt ihren Glauben vor den Jüngern und heilt ihre Tochter, wie sie ihn flehend gebeten hatte.

Jesus empfiehlt damit bestimmt nicht in erster Linie seinen harten Redestil als generell angemessen, sondern unterstreicht die vorbildliche Glaubenshaltung der Frau, die keine Bedingungen an ihren Retter stellt. So lobt er auch an anderer Stelle gerade einen Heiden und seinen kompromisslosen Glauben im Vergleich zu dem schwachen Glauben der Kinder Israels (die ständig neue Belege für Jesu Messianität fordern).

Hier wird deutlicher als bei der Geschichte mit der kanaanitischen Frau, die eigentliche Einstellung Jesu sichtbar: Obwohl er Israel das Vorrecht, den Messias mitten unter sich zu haben, gewährt und seine Vollmacht mit großen Wundertaten belegt, wird er doch von den meisten verachtet und abgelehnt - und das macht Jesus sehr traurig (vgl. Lukas 13,34). Damit hat Israel jeden Vorrang vor den Heiden verspielt.

Es zählt allein der aufrechte und hingebungsvolle Glaube an Christus – egal aus welchem Volk der oder die Gläubige stammt. Nicht die Abstammung, sondern der Glaube an Jesus ist das Entscheidende. Diese Lektion erteilt Jesus den Israeliten und insbesondere seinen Jüngern, nicht zuletzt durch das Verhalten der kanaanitischen Frau.

Du siehst also, dass diese Frau privilegiert war. Sie wusste, wer Jesus war. Daraus lernen sollten allein die Umstehenden.
@Gabriele

auch für mich ist es wichtig, eine eigene Meinung zu haben.

Deshalb ist es mein Prinzip, mich nicht nach Menschen zu richten. (ich meine jetzt nicht damit gegen Gesetze und Gebote zuverstoßen). Sicher informiere ich mich ausführlich.

Und wenn alle Welt mir vermitteln will, dass es falsch ist, was ich denke, ich aber vor Gott und meinem Herzen es als richtig erkenne, werde ich es tun.

Die "Welt" ist kein Maßstab.
Hallo Aida,

du hast dich wiederholt.
Ich habe dir nur einige Fragen gestellt.
Du hast sie nicht beantwortet.
Ist dir das aufgefallen?

Oder habe ich die Antwort überlesen?
In der Anhäufung von Theologen-Gefasel.
das ist jetzt kein persönlicher Angriff gegen dich, ich empfinde es nur so.
Viele Theologen haben sich schon immer geirrt. Und dann kommen andere, und weisen ihnen diesen Irrtum nach. Das war schon immer so. Nur so gibt es Weiterentwicklung. Es gibt keine unumstößlichen Wahrheiten, die allein deshalb wahr sind, weil sie schon immer wahr sind.
"sapere aude" ist in diesem Fall ein schöner Hinweis.
"Wisse zu hören", würde ich frei übersetzen. Wisse, dich deines Verstandes zu bedienen.

Und wenn ich etwas höre, was ich nicht wirklich verstehen kann, besteht doch die Möglichkeit, daß das was ich höre einfach falsch ist.

Nochmal, beantworte mir doch bitte wenigstens nur eine Frage.
Und zwar mit Ja oder Nein.

Hat Jesus die Frau beleidigt?
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