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@Aida
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| Jesus ist vollkommen und macht keinen Fehler |
Jesus war bei aller Verherrlichung ein Mensch, und damit nicht vor Fehlern gefeit.
Schließt Du daraus, weil in den Überlieferungen nichts enthalten ist (wozu auch, sie haben/hatten ja einen völlig anderen Sinn?), dass er fehlerfrei war? *Schluck*
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@positiv
<i>Jesus war bei aller Verherrlichung ein Mensch, und damit nicht vor Fehlern gefeit.
Schließt Du daraus, weil in den Überlieferungen nichts enthalten ist (wozu auch, sie haben/hatten ja einen völlig anderen Sinn?), dass er fehlerfrei war? *Schluck*</i>
Es gäbe kein Christentum ohne den vollkommenen Menschen und gleichzeitig göttlichen Jesus.
Warum ist es für Dich undenkbar, dass Jesus vollkommener Mensch und gleichzeitig Gott ist?
Von welchen Überlieferungen redest Du?
Die Bibel ist für mich das, durch göttliche Inspiration von Menschen niedergeschriebene, Wort Gottes. Aber nur durch den heiligen Geist kann die Bibel wirklich sich dem Gläubigen erschließen.
Wie Gott schon sagte: Wer suchet, der findet.....
liebe Grüße
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@Aida
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Von welchen Überlieferungen redest Du?
Die Bibel ist für mich das, durch göttliche Inspiration von Menschen niedergeschriebene, Wort Gottes. Aber nur durch den heiligen Geist kann die Bibel wirklich sich dem Gläubigen erschließen. |
Die Bibel ist durch Überlieferung entstanden. Sie wurde auch nachweislich manipuliert. Hinzunahme und Wegfall von Schriften...
Wieweit Menschen göttlich inspiriert waren, ist das Eine, fest steht, dass übertragene Erzählungen niedergeschrieben wurden.
Also, ich vermische Glauben und Annahmen nicht mit Fakten. Von daher weiß ich nicht, wie Du auf solche Aussagen kommen kannst und - zumindest dem Anschein nach - Annahmen als Fakten ausgibst!
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Hallo Aida,
in diesem Falle muß ich einiger deiner Sätze im Einzelnen kommentieren, um unsere unterschiedliche Betrachtungsweise herauszustellen.
Du hast mir deine Sicht der Dinge dargestellt.
Die ist sicher richtig.
Aber auch meine Sicht der Dinge ist richtig.
Was ist nun die Wahrheit?
| Zitat: |
Der Satz "Es ist nicht schön das Brot der Kinder zu nehmen und den Hunden hinzuwerfen"
heißt nichts anderes als, dass die Juden (die Kinder, sein Volk) ihn nicht anerkennen als Messias und deshalb es ihnen genommen wird um es den Nationen (Hunden, Ungläubige) zu geben. |
So interpretieren ihn die Theologen. Das ist unbestritten.
Aber unbestritten ist er in dem Augenblick, in dem er gesagt wurde, eine Beleidigung.
Ich hatte extra gesagt, du sollst dir diese Situation einmal vorstellen, sie sozusagen mit Schauspielern nachstellen. Wie wird sich diese Frau in diesem Augenblick fühlen? Sie hat doch diesen Menschen um Hilfe gebeten. Und er weist sie nicht nur schroff zurück, sondern beleidigt sie auch noch.
Ist das so absurd, was ich da schreibe?
Genau diese Situation hatte ich gemeint, und meine ich immer noch.
Jesus hat dieser Frau weh getan, er hat sie beleidigt.
Den Schriftgelehrten ist da ein Fehler unterlaufen. Aber ein sehr aufschlußreicher Fehler. Denn sie haben diesen Bericht über Jesu Handeln deshalb überliefert, weil sie darin bezeugt sahen, daß die Botschaft Jesu universal sei. Und genau diesen Schritt, von der Begrenztheit zur Universalität, zeigt diese Situation auf.
Das steht außer Frage.
Zur Frage steht aber durchaus die Behauptung, weil die Frau gegelaubt habe, wurde die Tochter von Jesus geheilt.
Das kann ich nur als Schutzbehauptung sehen.
Nochmal:
Die Frau bittet Jesus um Hilfe.
Jesus beachtet sie nicht, sie ist ja nicht Jüdin, und Jesus selbst hatte doch bisher immer seinen Jüngern gesagt, sie sollen nicht Perlen vor die Säue werfen.
Seine Jünger sagen ihm, er solle ihr helfen.
Jesus lehnt ab, unter Hinweis auf die Begrenztheit seines Auftrages
Die Frau bittet ihn nochmal um Hilfe.
Jesus weist sie auf beleidigende Weise zurück.
Die Frau bittet nochmal, indem sie die vom Tisch gefallenen Brotkrumen erwähnt.
Jesus heilt die Tochter. "Dein Glaube ist groß"
Die Deutung der Theologen kann ich nicht nachvollziehen. Entweder sie ist unlogisch, oder aber höchst anmaßend und arrogant.
Unlogisch deshalb, weil die Frau von Anfang an geglaubt hat, daß Jesus ihrer Tochter helfen kann, sonst hätte sie ihn nicht gefragt.
Arrogant und anmaßend deshalb, weil sie daraus herauslesen, daß Jesus allen Menschen jeglichen Bekenntnisses Heil anbietet, wenn man ihn nur anruft und fest an ihn glaubt.
Sie nehmen die nicht vorhandene Logik in Kauf, um ihre Arroganz herauszustellen.
Wie wichtig ist diese Aprroganz.
Paulus sagt zu diesem Thema etwas anderes. Röm 2,14-16
Lieber Aida, stell dir die Situation vor, wie sie sich ereignet hat:
Hat Jesus die Frau beleidigt oder nicht?
Wer hat seine Meinung geändert?
Die Frau oder Jesus?
Wer hat etwas dazugelernt?
Die Frau oder Jesus?
Brüderliche Grüße
Galater
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Die fremde Frau trifft auf Jesus und seine Begleiter. Sie ist fremd, weil sie eine Ausländerin ist. Sie stammt aus dem benachbarten Ausland. In der Bibel wird sie das kanaanäische Weib genannt. Von Jesus hat sie wohl schon gehört. Sie weiß ihn korrekt anzusprechen: "Ach Herr, du Sohn Davids, erbarme dich mein." Obwohl sie eine Fremde ist, ist ihr die jüdische Religion offensichtlich nicht fremd. Auch weiß sie ihr Anliegen in genauen Worten Jesus vorzutragen: "Meine Tochter wird vom Teufel übel geplagt." Die Tochter ist also schwer erkrankt. Heilung erhofft sich die Frau von dem bekannten jüdischen Rabbi und Wunderheiler Jesus. Dieser Frau gebührt Achtung und Respekt, auch unsere Bewunderung. Sie verhält sich wunderbar.
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http://www.predigten.de/predigt.php3?predigt=3324
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Gegensatz:
http://www.donralfo.de/Irrtuemer.htm
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Doch was sagt die Bibel eigentlich zum Thema Kritik? Und dürfen insbesondere die geistlichen Leiter der Gemeinde überhaupt kritisiert werden?
Guten Morgen liebe Gemeinde, bitte aufwachen. David kritisierte Saul und blieb am Leben! Er kritisierte und sündigte damit nicht!
Der biblische Befund
Zunächst einmal möchte ich mit aller Deutlichkeit feststellen, daß man keine biblische Lehre auf der Grundlage von 2 oder 3 Bibelstellen begründen kann, die man zwar mit gläubigem Herzen gelesen aber möglicherweise völlig aus dem Zusammenhang gerissen hat.
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http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Ich finde es wunderbar, wie man doch alles auslegen kann - auf subjektiver Basis.
Es gibt schon sehr viele Behauptungen - und es wirkt eher verwirrend - wem soll man glauben ?
Es wird darauf hinaus führen, daß sich jeder selbst seine Gedanken macht - machen muß - um zu sich selbst finden zu können. Was ist mir lieb, was eher fremd - was lehne ich im Großen und Ganzen ab.
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Kant hat viel Verständnis für diesen unmündig gebliebenen Menschen, auch wenn er ihn leidenschaftlich verändern möchte. Man hat nämlich den Menschen den Versuch wirklicher Befreiung zur Mündigkeit nicht machen lassen. Satzungen und Formeln wurden zu „Fußschellen einer immerwährenden Unmündigkeit“. So gibt es nur wenige, denen es gelungen ist, sich durch eigene Bearbeitung ihres Geistes aus der Unmündigkeit zu befreien und dennoch einen sicheren Weg zu finden. Es liegt an mangelndem Mut und fehlender Entscheidungskraft, sich der eigenen Vernunft „ohne Leitung eines anderen zu bedienen“. Deswegen heißt der Wahlspruch der Aufklärung auch im Anschluss an Horaz: „Sapere Aude!“ – „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“
http://www.zeit.de/2004/02/Kant_2fLehmann
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