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@positiv
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| Ledglich die Gelehrten seiner Zeit, die Pharizäer (und den Begriff nicht falsch verstehen!) wollten ihn nicht verstehen, sie befürchteten nähmlich, ihre Machtstellung zu verlieren (ist doch heute auch noch so...). |
Vielleicht war aber auch nur das Denken den Pharisäer verblendet, weil sie zu viel theologisches Wissen gespeichert hatten?
Das heißt, selbst die Pharisäer konnten Jesus nicht verstehen.
Ein Pharisäer schreibt ja, wie es ihm damals ging. Daß er dachte, er hätte die Weisheit mit dem Löffel gefressen, und aufrichtig diesen Weg zu gehen versuchte.
Später aber erkannte, daß dieser Weg Dreck war. Phil 3,6f
Und wie er später um seine Brüder trauerte. Er dürfte schon gewußt haben, daß diese es ehrlich und aufrichtig meinten. Röm 9,3-3 10,2
Das nur zur Ehrenrettung der Pharisäer
@Aida
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Für mich ist es eben undenkbar einem Menschen nachzufolgen. Jesus war ohne Sünde und vollkommen. Ihm allein glaube ich. |
So, und dieser sündlose Mensch hat eine frau beleidigt, die sich hilfesuchend an ihn wandte?
Oder kann ich es anders interpretieren, wenn er das Kind dieser besorgten Mutter mit einem Hund vergleicht? Matth 15,26
Wer hatte denn bei diesem Gleichnis zu lernen?
Die Frau, daß man weiter um Hilfe bitten soll, wenn man auch zurückgewiesen und beleidigt wird?
Oder die Jünger, die Jesus baten, daß er doch dieser Frau helfen möge?
Oder war es doch Jesus selbst, der in diesem Augenblick erkannte, daß er zu allen Menschen geschickt ist. Denn solche Ausdrücke wie "Perlen vor die Säue" hat er von da an nicht mehr in einem solchen Zusammenhang gesagt.
Was wäre gewesen, wenn die Frau gegangen wäre, ohne ihn nochmal zu bitten? Was wäre dann ihr Fehlverhalten gewesen?
Ich geb dir die Antwort: Kein Fehlverhalten von Seiten der Frau.
Und, zuletzt noch ein kleiner Hinweis. Der ist aber immens wichtig.
Das ist kein Gleichnis.
Also wenn ich mir diese Szene im Rollenspiel vorstelle, dann macht Jesus nicht die beste Figur.
Mein Fazit aus dieser Szene:
Jesus war nicht ohne Fehler.
Jesus hat dazugelernt, sich also entwickelt.
Sei brüderlich gegrüßt
Bernhard
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Hi galater,
nicht dass ich damit nun alle Pharizäer von damals in einen Pott werfen wollte. Aber wenn ich mal das Verhalten bestimmter "Kirchenväter" in Augenschein nehme, hat sich da etwas verändert?
Die Blindheit durch Fanatismus ist doch auch hier zu erkennen, und es sind mittlerweile ein paar Jährchen vergangen!
Gruß
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Hallo posi,
erkenne ich in deinen Äußerungen auch einen gewissen Fanatismus?
So ein ganz klein bischen, und sei es nur ein bestimmter Ablehnungs- und verurteilungszwang?
Stopp, ich weiß wovon ich rede.
Ich war "Pallotinerschüler". Das kannst du schon mit "Jesuitenschüler" vergleichen.
Und als solcher habe ich gewisse Unvereinbarkeiten des heiligen Wortes und des täglichen Lebens immer stärker wahrgenommen.
Das lies mir in meinen jungen Jahren nur den Ausweg des Humanismus.
Ja, ich wollte im zarten Alter von 10 Jahren Priester werden. Niemand hatte es mir eingeredet, es war meine eigene Idee gewesen.
Also ging ich in ein Internat, in dem halt Priester gemacht werden. Ja, und das öffnete mir meine damals noch sehr jungen Augen; so nach und nach, und immer mehr.
Ich war dann eines Tages "overdosed", empfand alles nur noch als riesiges Theater, ohne Inhalt, denn den wahren Inhalt hatte ich ja im täglichen Leben vor mir. Solche schwarzen Männer in ihren Fräcken, die versuchten, Kinder zu erziehen.
Ich fand das alles nur noch erbärmlich.
Ich habe keinen bleibenden Schaden davongetragen.
Gruss zurück
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Hi galater,
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erkenne ich in deinen Äußerungen auch einen gewissen Fanatismus?
So ein ganz klein bischen, und sei es nur ein bestimmter Ablehnungs- und verurteilungszwang?
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Wo sollte ich da einem Zwang unterliegen? Klar lehne ich bei dem Verein vieles ab, weil in der Regel mit vielen Dingen nur noch Eigeninteressen vertreten werde/wurden, was aber nichts mehr mit der Lehre Jesu zu tun hat(te).
Für mich habe ich meine Konsequenzen gezogen. Wie andere mit dem Handeln der Kirchen umgehen, ist wohl deren Sache.
Aber interessant Dein Werdegang!
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@Bernhard
<i>So, und dieser sündlose Mensch hat eine frau beleidigt, die sich hilfesuchend an ihn wandte?
Oder kann ich es anders interpretieren, wenn er das Kind dieser besorgten Mutter mit einem Hund vergleicht? Matth 15,26 </i>
Du musst aber auch den Vers 27 u 28 dazunehmen.
Zu der damaligen Zeit waren eben alle Nichtjuden Heiden uns somit Unterprivilegierte. Es war damals für einen Juden undenkbar mit einem Heiden gemeinsam zu speisen etc.
Dieses Beispiel gebraucht Jesus um den Juden etwas zu zeigen. Nämlich, dass Jesus es durchaus möglich ist, jüdische Gesetze ausser Kraft zu setzen. Der Satz "Es ist nicht schön das Brot der Kinder zu nehmen und den Hunden hinzuwerfen"
heißt nichts anderes als, dass die Juden (die Kinder, sein Volk) ihn nicht anerkennen als Messias und deshalb es ihnen genommen wird um es den Nationen (Hunden, Ungläubige) zu geben. Die Frau erkannte seine Worte, glaubte Jesus und wurde geheilt.
Wo ist hier ein Fehler? Im Gegenteil, Jesus wurde durch diese unerhörte Aktion von vielen Juden abgelehnt.
<i>Mein Fazit aus dieser Szene:
Jesus war nicht ohne Fehler.
Jesus hat dazugelernt, sich also entwickelt.</i>
Das hast Du einfach falsch interpretiert. Jesus ist vollkommen und macht keinen Fehler.
Wer das Evangelium nicht nur liest, um angebliche Widersprüche zu finden, wird niemals den Schatz finden können, der hier verborgen ist.
Liebe Grüße
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