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Entstehung der Bibel












@Aida

Du brauchst mit nicht zu erklären, wie du es meinst.
Ich denke, daß ich deine Ansicht durchaus nachvollziehen kann.


Ich für mich habe eine Lösung gefunden, die keine unerklärbaren Behauptungen benötigt.
Ich sagte, ich für mich!
Und ich betone immer wieder, daß das für das Leben im Glauben keine Auswirkungen hat.
Ich bin für mich der festen Überzeugung, daß es für Jesus egal sein wird, ob ich ihn für Gott oder für einen Menschen gehalten habe.

Ich sage hier meine Meinung, weil die Menschen in diesem Forum nicht solche Scheuklappen tragen, wie man es oft vorfindet.
Und vielleicht kann der eine oder andere mit dem, was ich schreibe, etwas anfangen.

Ich kenne viele Menschen, für die es undenkbar ist, Jesus als Menschen zu sehen. Sie haben ihren Glauben gefunden und kommen gut damit klar.
Das ist doch wunderbar.
Ich gehe doch nicht hin, und sage ihnen, daß es aber wichtig ist zu wissen, daß Jesus Mensch war. Ich würde sie damit nur verstören und vielleicht unsicher machen, und dadurch gegen Christus sündigen. 1Kor 8,9-12

Wie nun soll ich dir erklären, daß ich damit gegen Christus sündigen würde, obwohl er nicht Gott war?
Nun, weil Jesus Christus "zur Rechten Gottes sitzt".

Wenn aber jemand da ist, der Probleme mit einem "göttlichen" Christus hat, so muß ich diesen aber nicht ermahnen, Jesus als Gott anzuerkennen, weil das der einzige und wahre Weg sei.
Denn diese Aussage ist ein Irrtum. Das ist ein Dogma. Und dieses Dogma kann wohl mit Worten der Bibel belegt werden, aber mit derselben Bibel kann ich es auch widerlegen.
Man hat sich vor langer Zeit entschieden, daß dieses Dogma die Wahrheit ist.
Ich brauche dieses Dogma für meinen Glauben nicht.
Wenn du denkst, daß dieses Dogma die Wahrheit enthält, so ist es deine Angelegenheit, und du bist dabei konform mit der Mehrzahl der Christen.

Zitat:
Der große Unterschied der christlichen Lehre zu den Religionen ist doch diese Menschwerdung Gottes in Jesus, sein Opfertod und seine Auferstehung.

Und das absurde ist, daß das alles richtig ist und bleibt, wenn Jesus Mensch war.
Denn im Menschen Jesus Christus ist das Wort Gottes Fleisch geworden.
Der Mensch Jesus Christus hat das Wort Gottes verkündet.
Der Mensch Jesus Christus ist im Vertrauen auf Gott seinen Weg zuende gegangen, der ihn ans kreuz geführt hat.
Im Vertrauen auf Gott hat Jesus sein irdisches Leben "geopfert", zurückgestellt, als er sagte: Dein Wille geschehe.
Und dieser Mensch Jesus Christus wurde von Gott am dritten Tag auferweckt, und wurde somit zum Erstgeborenen der neuen Schöpfung.

Diese "Neue Schöpfung" hat begonnen, als das Wort Gottes in die Welt kam. Mit Jesus Christus.

Also, weg mit den alten Mythen vom Weltuntergang und anderen Märchen.
Das brauchen wir nicht mehr.
Und die Kirche muß sich nicht um Aussagen herumwinden, ob es eine Hölle für Neugeborene gäbe. Nur so als Beispiel.
Oder niemand muß sich mehr fragen, ob denn Jesus die Wahrheit sprach, als er sagte: "Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein".
Das meinte ich, als ich sagte, mein Glaube ist einfacher.
Aber deswegen nicht leichter.
Nur leichter zu verstehen.
Ich muß meinen Verstand nicht römisch-katholisch oder sonstwie zurechtbiegen.

Bernhard
@Aida
Schluck...

Jesus hat in seiner Erkenntnis damals in vielen Fällen in Gleichnissen geredet. Warum wohl? - Die Leute hätten seine direkte Ansprache nicht verstanden, nachvollziehbar?

Ledglich die Gelehrten seiner Zeit, die Pharizäer (und den Begriff nicht falsch verstehen!) wollten ihn nicht verstehen, sie befürchteten nähmlich, ihre Machtstellung zu verlieren (ist doch heute auch noch so...).

Jesus hat klare Forderungen aufgestellt, die waren mit dem damals geltenden Recht von jüdischer wie auch von römischer Seite nicht so direkt vereinbar, aber mit seinem Gebot der Liebe ein Zug, nachvollziehbar?

Jesus hat insofern eine Revolte vollzogen, juristisch ist er gescheitert, aber - meine persönliche Meinung - muß man deswegen das Gebot der von ihm verkündeten Liebe mißachten oder doch eher nachvollziehen!

Liebe Grüße!
@positiv

vielleicht habe ich Dich einfach nicht richtig verstanden.

Natürlich ist das Liebegebot das wichtigste.
Deinem Beitrag stimme ich zu, ich sehe es auch so.

Liebe Grüße
@Galater

gut, so belassen wir doch jedem seinen Glauben.

Für mich ist es eben undenkbar einem Menschen nachzufolgen. Jesus war ohne Sünde und vollkommen. Ihm allein glaube ich.

Für mich ist es wahr, dass Gott im Neuen Testament sichtbar wurde in der Person Jesu. Demzufolge lesen wir: "Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht." (Joh. 1,1. Und später sagte Jesus: "Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen." (Joh. 14,9).


Für Dich gilt eben anderes. Nun gut.

Der Friede sei mit Dir.

liebe Grüße

Aida
@Aida
Aber dieses Liebesgebot kann meiner Ansicht nach - sorry -habe den Anschluß verloren (meine Frau kam mit einem wichtigem Problem dazwischen...).. versuche es wieder aufzufrischen, aber heute nicht mehr!

Gute Nacht!
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