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Gruß an alle, die tiefer denken wollen!
Dem tiefen Gefühl nach gibt es an der Existenz Gottes keinen Zweifel. Unterschiede gibt in seiner Erfahrung. Gott kann als ewige unfassbare Transzendenz empfunden werden, ebenso als immanente Kraft, die alles belebt.
Wenn man sich an sein Wesen herantastet, tritt er vielleicht auch so ins Bewusstsein: Gott ist in der Kraft als Liebe männlich. Gott ist in seiner unvorstellbaren Weisheit weiblich. Beides ist unendlich.
Liebe Grüße, reinwiel
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1. Was haben Gefühle mit 'tiefer denken' zu tun?
2. Man kann sich nicht immer auf sein Gefühl verlassen, wieso sollte es gerade hier richtig liegen, wobei nicht alle dieses Gefühl teilen?
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@reinwiel
| Zitat: |
| Dem tiefen Gefühl nach gibt es an der Existenz Gottes keinen Zweifel |
Ich gehe mal davon aus, Du meinst nur Dein Gefühl, oder?
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moin,
ich denke ihr habt verschiedene Definitionen von *Gott*.
lg
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Ich wünsche einen schönen guten Sonntag!
Mir ist klar, dass Gefühle etwas anderes sind als Gedanken. Aber - ist beides von einander gänzlich abgekoppelt? Beides beeinflusst einander ganz wesentlich.
Dass man sich nicht immer auf sein Gefühl verlassen kann, das stimmt. Aber die Frage: "Warum sollte man gerade hier richtig liegen?" führt hinweg, führt zur destruktiven Aushöhlung von Hoffnungen und sogar aller Erkenntnisse.
Mir wurde ein Buch geschenkt, das in rhetorischer Dialektik beweist, dass es nichts gibt, woran du zweifeln kannst. Du kannst und sollst bezweifeln, dass du denkst, weil du nie richtig liegst. Du kannst und sollst bezweifeln, dass du Mensch bist, denn es gibt keine richtige Erkenntnis, ob der Mensch nicht eher ein Tier ist. Deine ganze Welt, dein Fühlen, Wandeln, Wissen - alles kannst und sollst du bezweifeln. Die Welt ist keine Welt, du kannst sie in Frage stellen. Und alles endet damit, dass es nichts Konkretes gibt, weil immer Zweifel angebracht sind.
Diese Welt mündet in den Nihilismus.
Und so weiß ich: Als Ansatz können Gefühle dienen. Mit der Hoffnung, dass viele auf ihre Gefühle achten, spreche ich meine Ansicht aus, dass es Gott ohne Zweifel gibt. Das heißt nicht, dass dies eine absolute Wahrheit ist. Es heißt auch nicht, dass absolut alle dieser gefühlsmäßigen und damit auch gedanklichen Vorstellung zu folgen haben. Schön wäre es nur, wenn es ziemlich einige wären.
Im Übrigen: Die Existenz Gottes hängt nicht davon ab, ob ein Mensch an ihn glaubt oder nicht. Dieser Glaube oder das Dafürhalten bestimmt lediglich die Vorstellungswelt eines Menschen. Vielfach auch, ob ein Mensch eher ein Optimist oder ein Pessimist ist oder wird.
Etwas zum Nachdenken? Liebe Grüße, reinwiel
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