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.... also das mit dem shabda brahman ist ja selbst eine spekulation, das es ja von einem transzendenten Wirkungsmechanismus ausgeht.
Also man benutzt anumana um zu shabda brahman zu gelangen.
Meine Meinung .... alles etwas an den Haaren herbeigezogen. Für mich ist dies ein systematisches sich selbst an der Nase herumführen und das auf hohem Niveau. Wer daran glaubt ... der soll ruhig daran glauben. Ich will das auch niemandem ausreden. Ich bin da halt eher jemand der eher an das glaubt, was ich auch selbst erfahren kann.
Ich kann mir zudem nicht vorstellen was dieses transzendente Dings macht, wenn die Menschheit ausgestorben ist. Dreht es dann Däumchen ...
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Hallo Zacharias,
| Zitat: |
| Also man benutzt anumana um zu shabda brahman zu gelangen. |
Nein, shabda-brahman ist transzendental, es kann nicht von anumana kommen. Aus diesem Grund ist "Selbstbefreiung" laut Veden nicht möglich.
| Zitat: |
| Meine Meinung .... alles etwas an den Haaren herbeigezogen. Für mich ist dies ein systematisches sich selbst an der Nase herumführen und das auf hohem Niveau. Wer daran glaubt ... der soll ruhig daran glauben. Ich will das auch niemandem ausreden. Ich bin da halt eher jemand der eher an das glaubt, was ich auch selbst erfahren kann |
Wie gesagt, der Materialist sucht nur im "Scheinwerferkegel" seiner Sinneswahrnehmung (pratyaksha) und das was darüber hinausgeht ist Spekulation (anumana). Er schließt die Möglichkeit von Shabda-brahman aus - ohne zu prüfen.
Das vedische System der Selbst- und Gotteserkenntnis ist sehr wohl erfahrbar, jedoch nur durch das transzendentale Selbst. Solange jemand in dem Verständnis lebt "ich bin der Körper" fängt er auch nicht an nach dem unsterblichen zu forschen.
Zuerst geht es um ein theoretisches Verständnis - das Studium der Bhagavad-Gita (in meinem Fall).
Dann um das praktische Umsetzen - den Läuterungsvorgang. Ohne den Läuterungsvorgang mit dem wir unser Bewusstsein reinigen, gibt es auch keinen Fortschritt.
Das Bewusstsein wird mit einem Spiegel verglichen. Alles was die Sinne wahrnehmen wird über diesen Spiegel in das Unterbewusstsein reflektiert.
Und das Unterbewusstsein beeinflusst wiederum das Bewusstsein.
Im bedingten Zustand ist dieser Spiegel stark verschmutzt und so sind auch alle Wahrnehmungen verzerrt bis falsch.
Im reinen Zustand vishudha-sattva (transzendentale Tugend), ist alles klar ersichtlich, man ist ein Gosvami - jemand der seine Sinne beherrscht.
Wohingegen jemand der im Bewusstsein "ich bin der Körper" nur nach den Zwängen der Sinne handelt. Oder mit anderen Worten, er ist ein Diener seiner eigenen Sinne, go-dasa (tierische Ebene).
Gruss
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Nenne es Gott, nenne es Existenz, nenne es Leben...
...alles ist Gott, einfach alles
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Kann man es auch Budha, Allah nennen?
*nachfrag*
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| Wenn Gott alles ist (im Sinne von Advaita), so kann man es auch wernersch nennen.
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