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Hallo positiv!
Was weist Du schon über die Gefühle einer Pflanze oder eines Steines. Was weist Du über Gott in seiner Existenz. Die Frage ist doch ehr Existierst Du und was bedeutet es Dir von Pflanzen Steinen und und und umgeben zu sein?
Was ist Dein Bezug zu den Dingen? Ist nicht der Bezug, die Beziehung die Existenz?
Isa
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Hallo Isa,
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| Was ist Dein Bezug zu den Dingen? Ist nicht der Bezug, die Beziehung die Existenz? |
Eine gute Frage.
Ich würde sagen die Existenz selber nicht, aber die Qualität der Existenz.
Shri Krishna erklärt hierzu in der Bhagavad-Gita, dass das bedingte Lebewesen (jivatma) eine ewige individuelle Existenz besitzt. Diese ist transzendental zu der uns umgebenden vergänglichen, materiellen Schöpfung. Wie wir die Dinge sehen, in welchem Bezug wir die Dinge sehen, welche Beziehung wir zu der uns umgebenden materiellen Natur haben, ist abhängig von unserem Bewusstsein.
Es ist nicht unsere Sichtweise die die Welt formt. Vielmehr ist es unsere Unwissenheit, unsere Ignoranz gegenüber der Realität, die uns glauben lässt wir hätten Einfluss auf die materielle Natur und ihre Gesetze.
Zwei Dinge sind im menschlichen Leben unverzichtbar wenn es im spirituellen Bewusstsein Fortschritt machen will. Das eine ist gijana (Wissen) und das andere ist vairagya (Loslösung). Gijana bedeutet zu wissen das man nicht der Körper (materiell oder ein Produkt der Materie) ist. Vairagya bedeutet Loslösung von der materielle Welt.
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| "Egal, wo und unter welchem Namen Ihr mich anruft, Ihr ruft immer nur mich an - denn es gibt ja nur mich!" |
Du glaubst also es gäbe nur ein "mich" ?
Gruss
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Hallo jivatma!
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Du glaubst also es gäbe nur ein "mich" ?
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Das ist viel zu oberflächlich gedacht, Du bist zu mehr in der Lage. Denk mal darüber nach.
Wenn Du an die Trauben rankommst sind sie Dir geschenkt.
LG Isa
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Ich wünsche eine gesegnete Zeit!
Sie entsteht allein schon dann, wenn man über Gott, sein Wesen und den Ausdruck seiner vielen Gestaltungsmöglichkeiten in der Natur nachdenkt. Hinsehen, nachdenken, nachsinnen sind der Schlüssel für vieles.
Liebe Grüße, reinwiel
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Hallo Isa,
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Zitat:
Du glaubst also es gäbe nur ein "mich" ? |
Das ist viel zu oberflächlich gedacht, Du bist zu mehr in der Lage. Denk mal darüber nach.
Wenn Du an die Trauben rankommst sind sie Dir geschenkt. |
Die drei Arten der Wissensaneignung sind laut Veden wie folgt:
1. pratyaksha = direkte Sinneswahrnehmung
2. anumana = gedankliche Spekulation oder Mutmaßung
3. shabda brahman = transzendentaler Klang
pratyaksha; Ein Materialist glaubt nur das was er sieht, anfasst usw.
Es ist wie bei einem Mann der seine Schlüssel verliert in der Nacht und dann anfängt nach dem Schlüssel zu suchen. Er sucht nur im Lichtkegel der Straßenlaterne, denn nur dort kann er ihn finden. Obwohl der Schlüssel natürlich auch außerhalb seiner Sicht und Wahrnehmung sein könnte.
anumana; gedankliche Spekulation oder Mutmaßung ist mit der Neigung zum Betrug verbunden, besonders dann wenn man versucht, seine unvollkommenen Spekulationen als die Wahrheit darzustellen.
Die letzte Quelle des Wissens wird shabda, "Beweis durch Klang der von Gott ausgeht" genannt.
Nehmen wir an jemand ist ohne Vater aufgewachsen und er möchte herausfinden wer sein Vater ist. An wen soll er sich wenden? Welchen Weg soll er gehen um eine schlüssige Antwort zu bekommen?
pratyaksha; er kann alle Männer die ihm begegnen fragen "bist du mein Vater?"
anumana; er kann darüber spekulieren wer wohl sein Vater ist
oder
shabda; er fragt ganz einfach die höchste Autorität die ihm darüber Auskunft geben kann - seine Mutter.
Die Veden werden als die "Mutter" bezeichnet, die uns transzendentales Wissen vermitteln können.
Gruss
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