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Muhammad (a.s.) war ein Nachfolger Jesu und bezeichnete ihn als „seinen
Bruder“. Als er mit Christen über Jesus (a.s.) sprach, betonte er stets den
Sachverhalt, dass Jesus (a.s.) nicht Gott oder Gottes Sohn ist. Der Prophet
Muhammad (a.s.) berichtete, dass er in einem Traum Jesus gesehen habe und
beschreibt ihn wie folgt:
„Als ich nachts bei der Kaaba schlief, sah ich im Traum einen Mann mit
lohfarbener Haut, so schön, wie man einen Mann mit lohfarbener Haut sehen
kann. Sein gelocktes Haar fiel bis zwischen seine Schultern, vom Kopfhaar des
Mannes tropfte Wasser, und er hatte seine Hände auf die Schultern zweier
Männer gelegt und umschritt das Heilige Haus, und ich fragte: ‚Wer ist das?‘ und
sie sagten: ‚Das ist Isa (Jesus), Sohn der Maryam (Maria)‘“ (überlief. bei Buhari,
IV, 649 in „Der Islam und Jesus“, A. v. Denffer, München 1995, S. 43ff). Der
Prophet erklärte einmal: "Wer bezeugt, dass kein Gott da ist außer Allah, der
keinen Teilhaber hat, und dass Muhammad Sein Diener und Gesandter ist, und
dass Isa (Jesus) der Diener Allahs und Sein Gesandter und Sein Wort ist, dass Er
Maryam (Maria) entboten hat und von Seinem Geist, und (bezeugt), dass das
Paradies wahr ist und das Höllenfeuer wahr ist, den lässt Allah ins Paradies
eingehen um dessentwillen, was er (im Diesseits) getan hat." (Buhari).
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