Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Suche

Warum war der Prophet Muhammad mit mehreren Frauen verheirat












Lieber Leer,

Zitat:
Wir beziehen unsere Moral nicht aus religiösen Schriften, ansonsten könnten wir ihre Moral nicht beurteilen. Nicht was es bei den Juden und den Christen gab, hat es nicht vorher auch schon gegeben.


Aber auf das kulturelle Erbe aus ihnen. Desweiteren stammt unsere heutige Moral eben aus diesem Schriften und eben aus aktuellen kulturellen Entwicklungen. Diese Dinge gab es eben zuvor nicht, siehe hier die Moralvorstellungen im Römischen Reich vor der Christianisierung.

Zitat:
Ich habe nicht nach Nähe zu Gott gefragt, sondern ob jede andere Religion eine vollwertige Erlösung bietet?


Erlösung ist die Nähe zu Gott.

Zitat:
Er hat das Nichterkennen der göttlichen Wahrheit nach der Bahaì-Interpretation mit einem geistigen Beschränkung gleich gesetzt. Widerspricht das nicht dem Vorhergegangenen?


Das sagst du immer wider, ich sehe nicht wo er das tat.

Zitat:
Das ist zunächst einfach mal eine wilde Behauptung, die ich für nicht haltbar halte, denn die ersten Religionen haben Gott als Prinzip betrachtet und nicht als Person. Das haben die Christen erst im großen Maßstab eingefügt unter schallenden Gelächter der Heiden, dessen Legende sie sich bedienten. Zum anderen zeigen psychologische Test, dass unsere Moral unabhängig von der Kultur ist, zumindest die grundlegende.


Ah ja.... diese Tests hätte ich dann gern mal gesehen. Nach den Quellen der goldenen Regel, kannst du gern ja mal im Internet suchen.

Zitat:
Ihm wird körperliche Gewalt angetan, er wird gequält. Natürlich ist er ein Opfer. Davor sitzt man in den USA auch noch Jahrzehnte in der Todeszelle und hunderte werden unschuldig hingerichtet.


Hör auf zu polemisieren, zu den Zuständen in den USA schrieb ich bereits etwas.

Zitat:
Damit willst Du nicht ernsthaft die Todesstrafe rechtfertigen?


Statt dies an entsprechender Stelle zu beachten wieder ein polemischer Kommentar ohne eigentlichen Inhalt.

Zitat:
Ich hab das AT in weiten Teilen gelesen, das reicht mir.


Scheinbar nicht verstanden.

Zitat:
Wenn Gott unveränderlich ist, dann ist er ein unveränderlicher Massenmörder? Und womit kann man bitte rechtfertigen, dass Massenmord zeitgemäß ist?


Du scheinst bis jetzt nicht zwischen symbolhaften Geschichten und historischen Berichten unterscheiden zu können. Ebenso scheint dir die Veränderung des Mensches und seines Umfeldes nicht geläufig zu sein, oder du willst sie nicht wahrhaben. Ehrlich gesagt finde ich diesen versteckten Antisemitismus auch nicht mehr so lustig....

Zitat:
Atheismus ermöglicht also Massenmord, weil er keine Moral besitzt - da solltes Du mal dringend Kant lesen. Stalin hat eine christliche Erziehung genossen, nebenbei bemerkt.


Kant wendet einen methodischen Atheismus an, war aber nicht Atheist, er lässt in seinen Schriften Gott außen vor, da er diesen eben für nicht beweisbar hält. So argumentiere ich in sozialwissenschaftlichen Arbeiten auch, deswegen bin ich kein Atheist.

Fakt ist das Stalin Atheist war, Erziehung hin oder her (die nach meinem Wissen so sehr von christlichen Werten nicht geprägt war). Eben diese mangende moralische Hürde machte ihm den Massenmord schneller Zugänglich.

Aber ich weiß... alles Böse kommt aus den Religionen und der Buddhismus ist keine Religion, sonst bist du sauer.... Merkst du etwas?

Zitat:
Hitler hatte seine ganz eigene Interpretation des Christentums, die ganze Bewegung hatte sehr viele esoterische und religiöse Züge und war alles andere als atheistisch.


Hitler lehnte das Christentum ab, einig die Vorstellung des 1000 Jährigen Reiches fand er gut, aber warum er dies gut fand kannst du dir ja sicher denken. Das es natürlich, gerade bei seinen Anhänger diverse religiöse Einschläge gab (von angeblich germanischen Kulten bis zur Esoterik) bestritt ich nie.

Zitat:
Sie kann die Kernursache sein und sie liefert das Etikett für das Ziel der Gewalt. Selbstmordattentäter brüllen nun mal 'Allah ist groß' bevor sie sich in rosa Nebel verwandeln und nicht 'Cognito ergo sum'


Schau dir mal die Geschichte der Entstehungen der Nationalstaaten an oder die Napoleonischen Kriege etc....

Langsam finde ich deine einseitige Darstellung und dein selektives Geschichtsbild etwas befremdlich, erinnert mich etwas an Darstellungen aus meinem DDR Geschichtsbuch.

Zitat:
Sind die drei Teilschritte denn nicht gerecht und ist dann auch nicht die drei Teilschritte in einem Schritt zusammenfassen gerecht.


Warum sind sie denn nicht gerecht? Bis jetzt hast du das immer nur mit polemischen NS-Vergleichen belegen wollen.

Zitat:
Hab ich ja auch nichts gegen.


Dann ist ja gut.

Zitat:
Göttliches Recht soll weltliches werden, dass reicht als Theokratie.


Jetzt definierst du wieder nachträglich um... sehr seltsame Methode...

Zitat:
Der oberste Vertreter wird weder direkt noch indirekt gewählt noch kann er abgewählt und ersetzt werden, dass ist keine Demokratie.


Die Mitglieder des Universalen Hauses der Gerechtigkeit sind sehr wohl gewählt.

Gott steht auch in Deutschland über dem GG.

Zitat:
Du hast selber gezeigt, dass der Bundestag nicht unfehlbar ist. Wie kann er auch wenn es sich um eine Mehrheitsentscheidung handelt. Und wo steht, dass der Bundestag überhaupt unfehlbar ist. Und wenn er es wör, wozu gibt es dann einen Bundestag und einen Bundespräsidenten? Und wieso kann man Gott mir dem Bundestag vergleichen


Du weißt schon das es mehrere Bedeutungen von Unfehlbarkeit gibt? Unfehlbar sein, heißt nicht, dass alle Entscheidungen immer richtig sind.

the Universal House of Justice is not omniscient; like the Guardian, it wants to be provided with facts when called upon to render a decision, and like him it may well change its decision when new facts emerge. . . .


Liebe Grüße, Tobias
Nur mal am Rande:

Das mit der Todesstrafe ist im Übrigen nichts Neues, auch in anderen Heiligen Schriften ist davon die Rede:

"Obwohl der Friedensrichter über einen Menschen, der wegen Mordes verurteilt ist, die Todesstrafe verhängt, kann gegen ihn kein Vorwurf erhoben werden, da er Gewalt gegen einen anderen in Übereinstimmung mit dem Gesetz befiehlt. In der Manu-samhita, dem Gesetzbuch der Menschheit, wird bestätigt, dass ein Mörder zum Tode verurteilt werden sollte, damit er in seinem nächsten Leben für die große Sünde, die er
begangen hat, nicht zu leiden braucht. Deshalb ist die Strafe des Königs, einen Mörder zu hängen, durchaus segensreich." (Hinduismus, Bhagavad-Gita 2:21
Erläuterung)

"So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, daß er sterbe, und du sollst so das Böse aus deiner Mitte wegtun, daß ganz Israel aufhorche und sich fürchte. Wenn jemand eine Sünde getan hat, die des Todes würdig ist, und wird getötet und man hängt ihn an ein Holz" ( 5. Buch des Mose (Deuteronium) 21:21-22)


Der Koran ruft zur Verzeihung statt zur Vergeltung auf und besagt: "Auch nur ein Leben aus Rache zu nehmen, ist ein Leben zuviel." Der Islam erlaubt die Todesstrafe, wenn unwiderlegbare Beweise für Mord vorliegen, lässt dann jedoch die Hinterbliebenen entscheiden, ob sie eher Geld nehmen, als den Mörder hinrichten zu lassen.



Das nur mal ein paar Beispiele. Ich brauch auch nicht mehr zu zitieren, jeder von Euch ist selbst in der Lage über jede Religion Kritik-Seiten im Internet zu finden. Keine Religion bewirkt nur Kopfnicken, das war schon immer so und das wird auch immer so bleiben. Vielleicht eine Prüfung von Gott, keine Ahnung. Aber eine Religion nur an solchen Punkten festzumachen, ist auch nicht der richtige Weg.

Im Übrigen muss man bedenken, dass die Bahai-Religion die ganze Menschheit ansprechen soll und nicht nur ein bestimmtes Volk. In anderen Ländern insbesondere in Asien, wäre es beispielsweise ein Unding - so hart es auch klingt, wenn es keine Todesstrafe geben würde.


Liebe Grüße,
Zitat:
Aber auf das kulturelle Erbe aus ihnen.Desweiteren stammt unsere heutige Moral eben aus diesem Schriften und eben aus aktuellen kulturellen Entwicklungen.


Einige Menschen glauben vielleicht, dass die Moral des GG aus den religiösen Schriften kommt, weil sie oberflächlich gesehen die gleiche Moral enthalten. Da besteht aber nicht zwangsläufig ein Kausalzusammenhang, den Du voraussetzt.
Gesetze wie "Du sollst nicht töten' bedeuteten damals vielmehr, man solle keinen Juden töten. Es waren eben Stammesgesetzte und so gab es unterschiedliche Strafen für das Töten eines Juden und eines Heiden, die von Hinrichtung bis Freispruch reichten. So konnten die Stämme Israels auch ohne Gewissensbisse laut Bibel Genozid üben.


Zitat:
Diese Dinge gab es eben zuvor nicht, siehe hier die Moralvorstellungen im Römischen Reich vor der Christianisierung.


Das Christentum hat in puncto Moral absolut nichts neues eingeführt, dass war alles schon bekannt. Nenn mir eine Moralvorstellung, vielleicht finde ich die Quelle auf die sie zurückgeht.
Analog zu Deinem Beispiel könnte ich argumentieren im imperialistischen Amerika kennt man ebenso das Christentum nicht.


Zitat:
Erlösung ist die Nähe zu Gott.


Muss man nicht seiner alten Religion abschwören, wenn man Bahaì wird? wie passt das zusammen?


Zitat:
Das sagst du immer wider, ich sehe nicht wo er das tat.


Zitat:
Beide Strafen stehen mit Seinem Gesetz in Einklang. Mancher von uns wird vielleicht die darin liegende Weisheit nicht erfassen können, wenn sie seiner begrenzten Vorstellung widerspricht; wir müssen sie jedoch akzeptieren, da wir wissen, daß Seine Weisheit, Seine Gnade und Seine Gerechtigkeit vollkommen sind und der Erlösung der ganzen Welt dienen.


Die Weisheit Gottes ist mir nicht zugänglich, weil sie meiner begrenzten Vorstellung widerspricht.


Zitat:
Ah ja.... diese Tests hätte ich dann gern mal gesehen. Nach den Quellen der Goldenen Regel, kannst du gern ja mal im Internet suchen.


Ich such Dir den Namen des Wissenschaftler raus, vielleicht habe ich auch das entsprechende Paper zur Hand.


Zitat:
Hör auf zu polemisieren, zu den Zuständen in den USA schrieb ich bereits etwas.


So ist es nunmal, wenn die Todesstrafe zu Anwendung kommt.


Zitat:
Zitat:
Zitat:
Ich hab das AT in weiten Teilen gelesen, das reicht mir.



Scheinbar nicht verstanden.


Was habe ich denn nicht verstanden?

Zitat:
Du scheinst bis jetzt nicht zwischen symbolhaften Geschichten und historischen Berichten unterscheiden zu können. Ebenso scheint dir die Veränderung des Mensches und seines Umfeldes nicht geläufig zu sein, oder du willst sie nicht wahrhaben. Ehrlich gesagt finde ich diesen versteckten Antisemitismus auch nicht mehr so lustig....


Da hast Du den ersten Hinweis darauf, dass wir unsere Moral nicht aus den religiösen Schriften haben, denn nirgendwo steht was symbolisch gemeint ist und was nicht. Das legen sich die Menschen selber zurecht und dass immer wieder aufs neue. Abgesehen davon macht die Sache für mich nicht besser, wenn die Geschichte einer Frau die als Brandopfer dargebracht wird symbolisch ist oder nicht. Die Strafen und Gesetzte sprechen auch für sich.
Natürlich ist sie mir geläufig, aber warum beantwortest Du nicht einfach die Frage? Was macht es nötig das Gott einmal als massenmodernes Monster auftritt und später als liebender Vater?
Und die Unterstellung des Antisemitismus ist ja wohl das allerletzte! Nur weil ich mich negativ zum AT äußere. Unverschämtheit.


Zitat:
Kant wendet einen methodischen Atheismus an, war aber nicht Atheist, er lässt in seinen Schriften Gott außen vor, da er diesen eben für nicht beweisbar hält.


Viele Wissenschaftler und Philosophen, was lange das gleiche war, haben sich nie als Atheisten geouted und waren es doch wahrscheinlich. Bestes Beispiel ist meiner Meinung nach Descartes. Es zog nämlich ein Berufsverbot mit sich.


Zitat:
Fakt ist das Stalin Atheist war, Erziehung hin oder her (die nach meinem Wissen so sehr von christlichen Werten nicht geprägt war).


Das war er wohl. Seine Mutter war jedoch sehr religiös und so schickte ihn ihn zum Priesterseminar nach Tiflis, was er jedoch abbrach.

Zitat:
Eben diese mangende moralische Hürde machte ihm den Massenmord schneller Zugänglich.


Man kann Nächstenliebe sehr gut aus einer atheistischen Perspektive rechtfertigen, ebenso wie völlige Gewaltlosigkeit. Genauso kann man Gewalt religiös rechtfertigen (siehe Todesstrafe).

Zitat:
Aber ich weiß... alles Böse kommt aus den Religionen und der Buddhismus ist keine Religion, sonst bist du sauer.... Merkst du etwas?


Liest Du mal genau nach? Ich habe gesagt Buddhismus ist im wortwörtlichen Sinne des Wortes Religion (zurück binden) keine Religion ist, jedoch im Sinne als Heilslehre, etwas, dass die Menschen glücklich machen soll, sehr wohl.


Zitat:
Hitler lehnte das Christentum ab, einig die Vorstellung des 1000 Jährigen Reiches fand er gut, aber warum er dies gut fand kannst du dir ja sicher denken. Das es natürlich, gerade bei seinen Anhänger diverse religiöse Einschläge gab (von angeblich germanischen Kulten bis zur Esoterik) bestritt ich nie.


Hitler lehnte das Christentum nach Paulus ab, sah Jesus doch als den Heiland. Paulus war laut Hitler ein Bolschewik. Ebenso wie das Symbol der Bewegung war auch die Bewegung an sich religiös/esoterisch. Sogar der Hitlergruß war ein religiöses Ritual.

Zitat:
Langsam finde ich deine einseitige Darstellung und dein selektives Geschichtsbild etwas befremdlich, erinnert mich etwas an Darstellungen aus meinem DDR Geschichtsbuch.


Argumente? Ein einfach Blick auf das tägliche politische Geschehen zeigt, das Religion vielfach im Kontext mit Gewalt steht.

Zitat:
Warum sind sie denn nicht gerecht? Bis jetzt hast du das immer nur mit polemischen NS-Vergleichen belegen wollen.


Ich habe immer noch nicht einen NS-Vergleich gestartet, auch wenn Du es vielleicht gerne hättest. Sind als auch alle drei Schritte zusammen gerecht, wenn Du die einzelnen mit der Bahaì-Lehre vereinbar sind?

Zitat:
Zitat:
Zitat:
Göttliches Recht soll weltliches werden, dass reicht als Theokratie.


Jetzt definierst du wieder nachträglich um... sehr seltsame Methode...


Tue ich nicht, dass war von Anfang an Teil meiner Definition:

2. Sein Gesetzt soll in geistigen und weltlichen Dingen umgesetzt werden, keine Trennung von Staat und Kirche.


Zitat:
Gott steht auch in Deutschland über dem GG.


Er hat es nicht verfasst.

Zitat:
Die Mitglieder des Universalen Hauses der Gerechtigkeit sind sehr wohl gewählt.


Wir reden von Bundestag und Gott und nicht von Bundestag und HdG.

Unfehlbar nach Wahrig, deutsches Wörterbuch: unfehlbar; niemals irrend(Person) unanfechtbar(Entscheidung,Erklärung)

Und jetzt zeig mir bitte den Beleg für Deine Behauptung, dass der Bundestag unfehlbar ist.

Zitat:
In anderen Ländern insbesondere in Asien, wäre es beispielsweise ein Unding - so hart es auch klingt, wenn es keine Todesstrafe geben würde.


Die Todesstrafe ist nicht mehr abschreckend als eine Haftstrafe. In den USA ist die Mordrate in den Staaten in den die Todesstrafe verhängt wird nicht niedriger, im Gegenteil.
Vielleicht antworte ich später mal wieder... im Moment habe ich dafür keinen Nerv...
Verstehe ich....
Forum -> Islam

Zurück  
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10
Ähnliche Themen
Warum Christen Muslime sind oder Muslime Christen sind
Warum gibt es Dogmen?
Warum glaubt ihr an ein Leben nach dem Tod?
Warum erhört Gott unser Bitten nicht?
Wenn Jesus Jude war, warum seid Ihr Christen?
Warum lässt Gott alles zu?
Warum werden Themen einfach geschlossen?
Warum das Papsttum keine Existenzberechtigung hat
Antisemitismus - Wo? Wer? Wie? Warum?
Warum greifen einige Juden Chassidim, insbesondere Chabad, a