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Warum war der Prophet Muhammad mit mehreren Frauen verheirat












Lieber Tobias, ich werde, Deinem Wunsche entsprechend, die Links von Herrn F. löschen.

Gruß Gaby
Danke, ich hoffe du bist mir nicht böse. Ich diskutiere gern mit dir über die Argumente, aber der Autor der Webseite hat eben genau daran kein Interesse.


Liebe Grüße, Tobias
Zitat:
Naja wie säkular er ist, darüber kann man streiten. Du siehst aber das der Einfluss Gottes (ob du nun an Ihn glaubst oder nicht) vorhanden ist.


Die Väter des Grunsgesetzes waren eben christlich geprägt. Zum Glück hat Gott keine mittelbare juristische Gewalt über mich.



Zitat:
Lustig ist ist aber der Ausspruch "Gott sei Dank" von dir schon.


Ja, ich liebe es diesen und ähnliche Aussprüche zu benutzen zu benutzen um die Absurdität mancher religiöser Vorstellungen zu verdeutlichen.

Zitat:
Diese Manifestationen sind geistig im Wesenskern eine Einheit.


Kann jemand durch das Praktizieren alter Religionen Erlösung finden? So wie ich den Mr. Shoghi Effendi verstehe ist man geistig beschränkt, wenn man die neuste Offenbarung nicht erkennt.


Zitat:
Eine Kernbotschaft ist zum Beispiel die Goldene Regel.


Nen bisschen dünn für ne göttliche Offenbarung. da kommen selbst Atheisten drauf.

Zitat:
Die humanste Methode, Strafe dient nicht der Rache oder des Sadismus.


Ich finde humanes Töten ist ein Euphemismus, Töten ist meiner Meinung nach Mord und kann nicht human sein. Eine Beleidigung für die Opfer und deren Angehörige.

Ein Gott der das sanktioniert, ist für mich kein gerechter guter Gott, schon gar nicht, wenn er einst als JHWH aufgetreten ist.


Zitat:
Ich stimme zu das Religion missbraucht werden kann, eben auch zu Ausbeutung und sinnloser Gewalt.


Ich meine das Religion vielfach Gewalt ist, JHWH ist das das Paradebeispiel.

Zitat:
Aber schau dir mal die atheistischen Ideologien an, die haben es in den letzten beiden Jahrhunderten geschafft mehr Menschen ins Grab zu bringen als die Religionen in einen Jahrtausend.


Haben Stalin und Mao getötet, weil sie Atheisten waren?

Zitat:
Was ist an einer Pilgerreise per se schlecht? Die Ritterorden, welche an den Kreuzzügen teilnahmen, waren übrigens primär Spitalsorden, welche mit der Versorgung von Kranken beauftragt waren. Ja, ich weiß das sie auch mehr als genug Gewalt anwendeten.


Nichts, aber es zeigt die riesige religiöse Dimension des Unternehmens. Wirtschaftlich hat sich das wohl kaum gelohnt.


Zitat:
Genau das hast du doch mit deinem Text provozieren wollen und das ohne jeden Rückhalt. Warum das Quatsch war, stellte ich dir hier bereits dar.


Natürlich ist es provokativ. Aber Du hast selber gesagt, dass es eine Umsiedlung geben kann, dass es eine Tätowierung geben kann und das es eine Resozialisierung geben kann für eben jene die von Gottes Geboten abweichen. Ich habe nur alles drei zusammen getan. Die Argumentation gegen dieses Vorgehen nicht bei Dir gefunden.

Zitat:
Meine Frage war wie DU Theokratie definierst. Genauso wie es da steht?


Zwei Kriterien würde ich anwenden:
1. Gott steht an oberster Stelle. unfehlbar.
2. Sein Gesetzt soll in geistigen und weltlichen Dingen umgesetzt werden, keine Trennung von Staat und Kirche.
Lieber Leer,

Zitat:
Die Väter des Grunsgesetzes waren eben christlich geprägt. Zum Glück hat Gott keine mittelbare juristische Gewalt über mich.


Nun, trotzdem gehen viele unserer weltlichen Regeln eben auf christliche Werte und Gebote zurück. Dies nennt man allgemein "jüdisch-christliches Moralerbe".

Zitat:
Kann jemand durch das Praktizieren alter Religionen Erlösung finden?


Ja. Man nimmt eben Gottes genaue Leitung für diese Zeit nicht an, das schließt die Nähe zu Gott nicht aus.

Zitat:
So wie ich den Mr. Shoghi Effendi verstehe ist man geistig beschränkt, wenn man die neuste Offenbarung nicht erkennt.


Also so hat er das dort nicht gesagt, aber es stimmt natürlich das es aus Bahá'í-Sicht so ist, dass man eigentlich den Weisheiten der aktuellen Manifestation folgen sollte. Wenn du ein Mr. davorsetzt, dann muss es Shoghí Effendí Rabbání heißen. Effendí ist kein Nachname, sondern ein Titel.

Zitat:
Nen bisschen dünn für ne göttliche Offenbarung. da kommen selbst Atheisten drauf.


Das war ein Beispiel. Übrigens waren die ersten Quellen der goldenen Regel allesamt Religionen, Atheisten haben diese dann aus ihrem religiösen Umfeld abstrahiert.

Zitat:
Ich finde humanes Töten ist ein Euphemismus, Töten ist meiner Meinung nach Mord und kann nicht human sein. Eine Beleidigung für die Opfer und deren Angehörige.


Das Opfer war ja erst einmal das Opfer des Mörders, diesen jetzt nun als Opfer darzustellen, weil er einer Strafe zugeführt wird halte ich für etwas seltsam.

Dazu gilt allerdings zu sagen das die Strafe der Tod ist und nicht ewige Psychofolter (oder gar andere Folter) wie dies momentan in den USA stattfindet.

Zitat:
Ein Gott der das sanktioniert, ist für mich kein gerechter guter Gott, schon gar nicht, wenn er einst als JHWH aufgetreten ist.


Ach bitte... du kennst doch die Rezeption Gottes im Judentum nicht. Desweiteren ist Gott der unveränderliche und er zeigt sich den Menschen entsprechend der Zeit und du wirst nicht abstreiten können das zur Zeit des frühen Judentums andere Umstände herrschten als heute.

Zitat:
Haben Stalin und Mao getötet, weil sie Atheisten waren?


Das spielte bei ihren fehlenden moralischen Hemmnissen durchaus eine Rolle. So hat auch Hitler, auch wenn er sich in der Propaganda in einer gewissen "Gläubigkeit" zeigte, das Christentum und damit die ihm bekannte Religiosität abgelehnt.

Sicher war dies nicht der einzige Grund, aber es zeigt, dass Religion nicht die Kernursache von Gewalt ist, auch wenn Atheisten das gern so darstellen.

Der 30 jährige Krieg hatte eben auch nichts damit zu tun, dass die Teilnehmer Christen waren. Vielmehr war er der Ausdruck von massiven politischen und sozialen Veränderungen. Viele Historiker sprechen gar von einem Staatenbildungskrieg.

Zitat:
Nichts, aber es zeigt die riesige religiöse Dimension des Unternehmens. Wirtschaftlich hat sich das wohl kaum gelohnt.


Für einzelne Beteiligte schon und von diesen wurde der Konflikt ja immer weiter geschürt. Ein großer Gewinner das Ganzen waren zum Beispiel die italienischen Seemächte Venedig und Genua, welche durch Truppentransport, Versorgung und Handel sehr große Einkommensquellen hatten. Ebenso schaltete man den großen Handelsfeind, das byzantinische Reich, aus.

Was ich aufzeigen wollte, ist, dass aus einem ursprünglich unchristlichen Unternehmen, schließlich auch gute Produkte entsprangen.

Übrigens "lösten" die Kreuzzüge auch durchaus soziale Probleme in der Ritterschaft, welche sich aus dem Erbrecht ergaben, denn geerbt hatte nur der erste Sohn, die anderen gingen meist leer aus und arbeiteten dann als "Freilänzer" (im Englischen gibt heute noch den Begriff "freelancer"), sozusagen als Söldner, der Begriff Raubritter sollte ja bekant sein...

Rate mal in welchem Erbstand die meisten Kreuzritter standen.

Zitat:
Die Argumentation gegen dieses Vorgehen nicht bei Dir gefunden.


Alles muss im Ramen der Gerechtigkeit stattfinden, Bahá'u'lláh betont immer wieder das dies die Eigenschaft ist, welche Gott am Meisten liebt.

Desweiteren spricht das Gebot ja von einer stufenhaften Bestrafung. Resozialisierung in einem neuen Umfeld ist ja nun bewiesener Maßen eine funktionale Methode und erlaubt eben einen Neuanfang.

Zitat:
Zwei Kriterien würde ich anwenden:
1. Gott steht an oberster Stelle. unfehlbar.
2. Sein Gesetzt soll in geistigen und weltlichen Dingen umgesetzt werden, keine Trennung von Staat und Kirche.


1. träfe bei den Bahá'í zu, trifft es aber in gewisser Weise auch im GG, welches ja auch als Unfehlbar gilt, wie auch der Bundestag.
2. die Bahá'í-Religion kennt keine Kirche und keinen Klerus.

So ganz trifft es das nicht, ebenso wie die gängige These das solche Elemente nicht mit einer Demokratie vereinbar sind.


Liebe Grüße, Tobias
Zitat:
Nun, trotzdem gehen viele unserer weltlichen Regeln eben auf christliche Werte und Gebote zurück. Dies nennt man allgemein "jüdisch-christliches Moralerbe".


Wir beziehen unsere Moral nicht aus religiösen Schriften, ansonsten könnten wir ihre Moral nicht beurteilen. Nicht was es bei den Juden und den Christen gab, hat es nicht vorher auch schon gegeben.


Zitat:
Ja. Man nimmt eben Gottes genaue Leitung für diese Zeit nicht an, das schließt die Nähe zu Gott nicht aus.


Ich habe nicht nach Nähe zu Gott gefragt, sondern ob jede andere Religion eine vollwertige Erlösung bietet?


Zitat:
Also so hat er das dort nicht gesagt, aber es stimmt natürlich das es aus Bahá'í-Sicht so ist, dass man eigentlich den Weisheiten der aktuellen Manifestation folgen sollte.


Er hat das Nichterkennen der göttlichen Wahrheit nach der Bahaì-Interpretation mit einem geistigen Beschränkung gleich gesetzt. Widerspricht das nicht dem Vorhergegangenen?

Zitat:
Das war ein Beispiel. Übrigens waren die ersten Quellen der Goldenen Regel allesamt Religionen, Atheisten haben diese dann aus ihrem religiösen Umfeld abstrahiert.


Das ist zunächst einfach mal eine wilde Behauptung, die ich für nicht haltbar halte, denn die ersten Religionen haben Gott als Prinzip betrachtet und nicht als Person. Das haben die Christen erst im großen Maßstab eingefügt unter schallenden Gelächter der Heiden, dessen Legende sie sich bedienten. Zum anderen zeigen psychologische Test, dass unsere Moral unabhängig von der Kultur ist, zumindest die grundlegende.

Zitat:
Das Opfer war ja erst einmal das Opfer des Mörders, diesen jetzt nun als Opfer darzustellen, weil er einer Strafe zugeführt wird halte ich für etwas seltsam.


Ihm wird körperliche Gewalt angetan, er wird gequält. Natürlich ist er ein Opfer. Davor sitzt man in den USA auch noch Jahrzehnte in der Todeszelle und hunderte werden unschuldig hingerichtet.


Zitat:
Dazu gilt allerdings zu sagen das die Strafe der Tod ist und nicht ewige Psychofolter (oder gar andere Folter) wie dies momentan in den USA stattfindet.


Damit willst Du nicht ernsthaft die Todesstrafe rechtfertigen?


Zitat:
Ach bitte... du kennst doch die Rezeption Gottes im Judentum nicht.


Ich hab das AT in weiten Teilen gelesen, das reicht mir.


Zitat:
Desweiteren ist Gott der unveränderliche und er zeigt sich den Menschen entsprechend der Zeit und du wirst nicht abstreiten können das zur Zeit des frühen Judentums andere Umstände herrschten als heute.


Wenn Gott unveränderlich ist, dann ist er ein unveränderlicher Massenmörder? Und womit kann man bitte rechtfertigen, dass Massenmord zeitgemäß ist?

Zitat:
Das spielte bei ihren fehlenden moralischen Hemmnissen durchaus eine Rolle.


Atheismus ermöglicht also Massenmord, weil er keine Moral besitzt - da solltes Du mal dringend Kant lesen. Stalin hat eine christliche Erziehung genossen, nebenbei bemerkt.


Zitat:
So hat auch Hitler, auch wenn er sich in der Propaganda in einer gewissen "Gläubigkeit" zeigte, das Christentum und damit die ihm bekannte Religiosität abgelehnt.


Hitler hatte seine ganz eigene Interpretation des Christentums, die ganze Bewegung hatte sehr viele esoterische und religiöse Züge und war alles andere als atheistisch.

Zitat:
Sicher war dies nicht der einzige Grund, aber es zeigt, dass Religion nicht die Kernursache von Gewalt ist, auch wenn Atheisten das gern so darstellen.


Sie kann die Kernursache sein und sie liefert das Etikett für das Ziel der Gewalt. Selbstmordattentäter brüllen nun mal 'Allah ist groß' bevor sie sich in rosa Nebel verwandeln und nicht 'Cognito ergo sum'


Zitat:
Alles muss im Ramen der Gerechtigkeit stattfinden, Bahá'u'lláh betont immer wieder das dies die Eigenschaft ist, welche Gott am Meisten liebt.


Sind die drei Teilschritte denn nicht gerecht und ist dann auch nicht die drei Teilschritte in einem Schritt zusammenfassen gerecht.


Zitat:
Resozialisierung in einem neuen Umfeld ist ja nun bewiesener Maßen eine funktionale Methode und erlaubt eben einen Neuanfang.


Hab ich ja auch nichts gegen.


Zitat:
1. träfe bei den Bahá'í zu, trifft es aber in gewisser Weise auch im GG, welches ja auch als Unfehlbar gilt, wie auch der Bundestag.


Du hast selber gezeigt, dass der Bundestag nicht unfehlbar ist. Wie kann er auch wenn es sich um eine Mehrheitsentscheidung handelt. Und wo steht, dass der Bundestag überhaupt unfehlbar ist. Und wenn er es wör, wozu gibt es dann einen Bundestag und einen Bundespräsidenten? Und wieso kann man Gott mir dem Bundestag vergleichen

Zitat:
2. die Bahá'í-Religion kennt keine Kirche und keinen Klerus.


Göttliches Recht soll weltliches werden, dass reicht als Theokratie.

Zitat:
So ganz trifft es das nicht, ebenso wie die gängige These das solche Elemente nicht mit einer Demokratie vereinbar sind.


Der oberste Vertreter wird weder direkt noch indirekt gewählt noch kann er abgewählt und ersetzt werden, dass ist keine Demokratie.
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