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Menschenrechte und Gerechtigkeit im Islam












Hallo Martin,

Zitat:
Die „fünf Säulen des Islam“ sind grundsätzliche Pflichten, die jeder Muslim zu beachten hat:

Das ist richtig.
Ich sehe jedoch nicht, in wiefern diese als Zeugnis der Vereinbarkeit von Menschenrechten und Islam verwertet werden koennten.
Auch wenn die Spende fuer die Armen als solche sicherlich mit Menschenrechten vereinbar ist, so ist ein Schluss von der Vereinbarkeit eines Teilaspektes auf die des Ganzen keinesfalls zulaessig.

LG
solution1 hat folgendes geschrieben:
... Vereinbarkeit eines Teilaspektes auf die des Ganzen keinesfalls zulaessig.


...sagte auch auch nicht! Wieso dies gleich auf alle Bereiche anwenden?
Natürlich ist vieles unvereinbar, aber der Islam ist deswegen nicht grundsätzlich unvereinbar.
Martin H. hat folgendes geschrieben:
Drittens ist das nicht eine grundsätzliche Unvereinbarkeit zwischen Islam und Menschenrechten. Wer das behauptet zeigt, dass er alles durch die Brille seiner eingefärbten Wahrnehmung betrachtet.


Das gegenteil zu behaupten wäre ebenfalls die Sache durch die Brille seiner eingefärbten Wahrnehmung betrachtet.
Sakina

Zitat:
Die Spende für die Armen.

Zitat:
2) „Nirgends" ist das Ziel der Reduzierung von Ungleichheit durch Einführung der Zakat-Steuer von Erfolg gekrönt worden. Kuran stellt fest, dass diese Steuer „nicht unbedingt Ressourcen an die Armen weiter gibt; sie dürfte ihnen Ressourcen wegnehmen." Schlimmer noch, scheint in Malaysia, wo die Zakat-Besteuerung, die angeblich dafür gedacht ist den Armen zu helfen, statt dessen als „bequemer Vorwand für die Förderung breit gefächerter islamischer Ziele und zum Füllen der Taschen religiöser Offizieller zu dienen".
http://de.danielpipes.org/article/4975

http://www.geistigenahrung.org/ftopic38451.html
Wer möchte kann gerne gegenteilige Meinungen und Beispiele zu diesem Thema anführen, ich würde mich freuen wenn es welche gibt.
Zwischen theoretischer Vereinbarkeit und politischer Praxis gibt es anscheinend Differenzen jedenfalls werden die meisten die auf diesen Punkt angesprochen werden sehr schnell sehr schweigsam.

mfffggg gnostik
Hallo Martin,

Zitat:
solution1 hat folgendes geschrieben:
... Vereinbarkeit eines Teilaspektes auf die des Ganzen keinesfalls zulaessig.
...sagte ...(ich) auch nicht! Wieso dies gleich auf alle Bereiche anwenden?

Einfach deshalb Martin, weil die urspruengliche Aussage "Islam und Menschenrechten sind grundsätzlich(!) miteinander vereinbar" war, und nicht etwa "Islam und Menschenrechten sind teilweise miteinander vereinbar" oder "Islam und Menschenrechten sind weitgehend miteinander vereinbar" Also hattest du hier eine vollstaendige Kompatibilitaet postuliert.

Zitat:
Natürlich ist vieles unvereinbar, aber der Islam ist deswegen nicht grundsätzlich unvereinbar.

Ich sehe das etwas anders; Ist mindestens ein Teil des Islams nicht kompatibel mit den Allgemeinen Menschenrechten, so ist der Islam als Ganzes nicht kompatibel.
Ich bewege mich da m.E. auf recht sicherem Boden, denn sonst waere die Notwendigkeit der Kairoer Variante der Menschenrechtscharta (welche eine Farce ist) des Islams nie entstanden.

LG
Ok also wenn Teile des Christentums nicht mit den Allgemeinen Menschenrechten vereinbar sind, so ist das ganze Christentum nicht mit den Menschenrechten vereinbar:

Zitat:
Timotheus 1, Kap.2, Vers 11-13: Eine Frau soll sich still und in aller Unterordnung belehren lassen. Daß eine Frau lehrt, erlaube ich nicht, auch nicht, daß sie über ihren Mann herrscht; sie soll sich still verhalten. Denn zuerst wurde Adam erschaffen, danach Eva.


Bleibt doch immer noch die Frage, ob Menschen dieses Dogma annehmen, oder nicht. Die selbe Frage stellt sich doch auch im Islam. Oder nicht?
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