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Über Mohammed, lasst unser Urteil gerecht sein












@Tobias
Habe Dich in diesem Posting so verstanden, dass Du Fipps Idee für unpraktikabel hälst.

Aber wenn ein Mensch aus solcher Synthese eine für sich praktikable Lebensauffassung zusammenbaut, die auch tatsächlich keinen Egoismus sondern die Liebe zum Mitmenschen, ja der Umwelt in sich trägt, finde ich das für den Menschen schon ok.

Lebe ja auch aus einem "Mischmasch" von Jesu und Buddhas Lehre. - Natürlich ist für viele Menschen eine solche Einstellung mit Loslösung von vertretenden Institutionen nicht so richtig vorstellbar. Teilweise wird es abgelehnt, weil das Institutionelle für die meisten Menschen offensichtlich einfach dazu gehört, weil so gelernt oder aus Tradition. - Aber das sehe ich nicht so eng!

Die Freiheit sollte Freiheit bleiben, mit oder ohne einen (Schöpfer)-Gott.

Gruß
Zitat:
Besteht da nicht die Gefahr, dass du dir nur das nimmst, was dir aus Bequemlichkeit passt? Desweiteren ist diese Methode, auf eine Gesamtgesellschaft bezogen, durchaus gefährlich. Ein wichtiger Teil einer Gesellschaft ist nämlich die gemeinsame Allokation von Werten.


Muss eine Religion denn immer umbequemliche Sachen enthalten, ist sie nur wirklich dann gut, wenn man auch die dummen Sachen mitmacht, die einem unangenehm sind?

Werte sind ein emergentes Produkt der Gesellschaft, man braucht keine Gemeinsame Grundlage um sie zu schaffen, sie werden nicht einmal wirklich bewusst geschaffen.


Zitat:
Das zwischen Mutter, Vater und Kind eine besondere Beziehung besteht, welche sich eben sowohl moralisch auf der ganzen Welt durchgesetzt hat, als auch evolutionär und biologisch nachvollziehbar ist, daran besteht, außer in einigen Sonderideologien kein Zweifel.


Die Menschen sind Familientieren, die ersten sind in Clans umhergezogen, die Kinder wurden von der Gemeinschaft erzogen. In Afrika heißt es noch heute nur ein ganzes Dorf kann ein Kind erziehen.
Vater, Mutter, Kind gab ist nicht durch die Evolution determiniert.
Allokation ?


http://www.terra-human.de/glossar/allokation.php

Zitat:
Allokation ist ein Begriff, der auch recht gern in der Wirtschaft und den Wirtschafts- wissenschaften verwendet wird. Vermeintlich kluge Köpfe gingen und gehen davon aus, dass in der freien Marktwirtschaft vieles durch Angebot und Nachfrage gesteuert wird. Je knapper die Vorräte an einer benötigten Menge bemessen sind, um so wahrscheinlicher ist es in der Theorie, das derjenige, der diese Menge am dringendsten benötig, auch den besten Preis dafür entrichtet. Diese Theorie geht, nicht zuletzt durch die Globalisierung, völlig am realen Leben vorbei. Nur zu oft sind es gerade die, die eine Menge am dringendsten benötigen, die absolut nicht zahlungsfähig sind.


Was ist der Vorteil oder Nachteil, wenn man sich an starre Verhaltensmuster halten muß oder soll oder darf ?

Wie soll ein Mensch innerlich wachsen, wenn er sich an Verhaltensmaßregeln halten muß, die mal irgend welche Leute aufgestellt haben und die Masse folgt ihnen und wehe, einer tritt daneben oder sogar aus ?

Es hat sich in den Mittelaltern immer ausgezahlt, wenn man die Menschen im Analphabetentum beließ, weil dann die Erklärer notwendig waren, die dem "dummen" Volk dann eben erklären mußten, wie es zu handeln hat oder bestimmte Aussagen zu sehen hat.

Ist das heute noch reell ?

Familie nimmt heute einen anderen Stellenwert ein - aber gerade weil es passiert und wir nicht hinter den von Gott gewollten Sinn schauen können, wir aber Erfahrungen damit sammeln, um unsere Unterscheidung zu schulen, ist es notwendig zur Reifung der Seele - aber denkt heute schon an die Hintergründe allen Geschehens ? Warum etwas geschehen soll und welcher Sinn dahinter liegt oder liegen könnte. Gott sieht mit anderen Augen als wir Menschen - aber das wird oft nicht beachtet.

Es ist auch immer leichter, eingefahrenen Pfaden zu folgen oder auf Anordnungen zu hören, egal, woher sie kommen und auch nicht zu hinterfragen.

Eine neue Zeit mit neuen Anforderungen - alles entwickelt sich - warum nicht ?


Zitat:

Zitat:
Unter Allokation
(aus dem Lateinischen "locare" >> mittellateinisch "allocare", zu deutsch: "platzieren" oder i.w.S. "zuteilen") versteht man allgemein die Zuordnung von beschränkten Ressourcen zu potentiellen Verwendern. Kennzeichnend ist, dass eine bereits allozierte Ressource nicht gleichzeitig einem anderen Subjekt oder Objekt zur Verfügung stehen kann.
Zitat:
Was ist der Vorteil oder Nachteil, wenn man sich an starre Verhaltensmuster halten muß oder soll oder darf ?

Verzicht, nachdenken (zu müssen). Eine eigene Reflektion, soweit vorhanden, wird einfacher, da ein Maßstab bereits zugrunde liegt. Ein Auswuchs unserer Konsumgesellschaft in jeglicher Art, meine Meinung!
@positiv, Leer, Gabriele und Tobias

Danke für euren Beistand bzw. eure Belehrungen.
Ich darf noch auf die Wörter "Verantwortung" und "persönliche Integrität" besonders hinweisen, die ich in meinem Beitrag besser fett hätte darstellen sollen.
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