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Da der erste Versuch ja in Gestänker über Nichtigkeiten unterging, werde ich dieses an sich gute und unbedingt dikussionwürdige Thema nochmal probieren neu zu beleben.
Wollen wir mal nen Start legen:
Ich denke, das Ziel sollte sein, eine Welt ohne Religionen zu erreichen, die nur aufgrund des Glaubens an die Menscheit beruht.
Jedoch denke ich, dass Religionen zu diesem Zeitpunkt wohl nicht zu vermeiden sind, sich jedoch hoffentlich in den kommenden tausenden von Jahren in Luft auflösen und sich Erkenntnis breit macht.
lg
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@vietor
Dein Wort in Gottes Ohr.... *gacker*
Ich glaube nicht, daß die Menschheit je ohne Religionen existieren wird.
Gerade die uns gegebene Intelligenz lässt uns nach Erklärungen suchen, und solange es offene Fragen gibt - und die wird es meiner Meinung immer geben - drängt es uns, dieses Wissensvakuum mit irgendetwas zu füllen und - schwupps - da kann doch ein Glaube gut diese Lücke füllen.
Ärgerlich wird es nur, wenn der Glaube neuem Wissen nicht Platz machen will - wie bei den Krationisten.
Vielleicht ist die Affinität zu Religion ein Selektionvorteil gewesen und lässt sich genauso schlecht ausrotten wie der Ekel vor Spinnen und ähnlichem Getier.
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ja man könnte, wenn man sich die Welt so betrachtet, zu dem Schluß gelangen, daß Religionen nur zu Kriegen und Streitereien führen.
Im Grunde denke ich aber, daß Religionen nur von
dämonischen Kräften unterwandert sind und es denen im Grunde um etwas anderes geht als um Gott.
Es geht um Kontrolle und Macht und die kann man natürlich bei Gläubigen besonders gut bekommen,
wenn sie vorallem nicht besonders entwickelt sind.
Wenn Bush zu Gott betet, dann denke ich, daß dieser Typ entweder wirklich Geisteskrank ist oder
aber ein Superheuchler (wohl beides), um seine Ziele zu erreichen.
Die Religionen als solche wird es immer geben, weil die Seele immer die Neigung hat sich mit ihrer Quelle zu verbinden. Krishna sagt in der Bhagavad- Gita, 18.66 einen interessanten Vers:
Gib alle Arten von Religion auf und ergib Dich einfach Mir. Fürchte Dich nicht, ich werde Dich vor allen sündhaften Reaktionen beschützen.
Er meint damit eine Religion die menschelt und nicht
bedingungslose Liebe zum Höchsten Gott zum Ziel hat, sondern materielle Verbesserungen (dharma,
artha, kama, moksa). Um materielle Verbesserungen geht es heute in den meisten Fällen
in der Religion und damiteinhergend um Neid, Illusion, Gier usw.
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| Zitat: |
| Gerade die uns gegebene Intelligenz lässt uns nach Erklärungen suchen, und solange es offene Fragen gibt - und die wird es meiner Meinung immer geben - drängt es uns, dieses Wissensvakuum mit irgendetwas zu füllen und - schwupps - da kann doch ein Glaube gut diese Lücke füllen. |
In gewisser Weise ist Religion die Anbetung der Lücken - finde ich auch.
| Zitat: |
| Vielleicht ist die Affinität zu Religion ein Selektionvorteil gewesen und lässt sich genauso schlecht ausrotten wie der Ekel vor Spinnen und ähnlichem Getier. |
Das glaube ich nicht, zumindest finde ich die Antwort letztendlich nicht zufrieden stellend, dass nur weil einige wenige Menschen heute glücklicher durch Religion sein mögen, oder sich dafür halten, der begünstigende Faktor ist.
Ich glaube es ist ein Nebenprodukt von einer anderen Fähigkeit, die ein wenig aus dem Ruder läuft. Sowie Motten in Kerzenlicht fliegen, beten die Menschen zu Gott.
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hallo,
| Zitat: |
| Ich glaube es ist ein Nebenprodukt von einer anderen Fähigkeit, die ein wenig aus dem Ruder läuft. |
schön formuliert!
sowas ähnliches denke ich auch. Es wird ja gesagt, dass durch Glaube Gehirnregionen angesprochen werden, die ua mit Zukunftsplanen zu tun hat. Das klingt logisch, jedoch denke ich, dass da noch mehr verborgen ist, was Glaube/Religion blockiert. Ich denke da zb an Kraft (positiver) Gedanken, Kraft des Unterbewustseins, allgemeine Verkrampfungen und *Uncoolness* im Gehirn. (ich weiss, blöde formuliert, aber vllt könnt ihr ja damit schon was anfangen)
lg
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