|
|
|
| Zitat: |
| Dennoch wäre es wiederum eine Vermutung, wie es wäre, wenn alle Atheisten wären. |
Stimmt, deswegen habe ich ja auch geschrieben: "Nicht in allen Bereichen"
| Zitat: |
| auch Atheisten haben keine finalen Weisheiten |
Würde mich auch wundern wenn die irgendjemand hätte.
| Zitat: |
| Beruht auch alles nur auf Vermutungen und Gefühl. (vllt noch ein bissl Verstand, klingt aber schon wieder zu wertend) |
Ich würde sagen, in erster Linie beruht Atheismus auf Rationalismus, weniger auf Gefühl.
|
|
|
|
@ _Leer_:
kann ich mich mit abfinden.
Ich kann mir zwar gut vorstellen, dass es (einen) Schöpfer gibt,
Jedoch irgendwelchen Erzählungen und Wundern nachzueifern, die hunderte von Jahren alt sind und dann diesen blind zu folgen, finde ich strange.
Viele Menschen reden von besonderen Gefühlen beim Beten -Verlust von Körpergefühl und fühlen sich Gott näher, es bringe ihnen Hoffnung, Kraft und Glaube. Diese Zustände kann man beim Beten, Meditieren oder auch Tanzen erreichen egal welcher Religion man angehört oder ob man überhaupt einer Religion angehört.
Hoffnung, Kraft und Glaube ziehe ich auch aus dieses Geisteszuständen.
Hoffnung meinen Geist lenken zu können/ Hoffnung, dass noch mehr mit diesem Wunder der Natuir möglich ist.
Kraft, es ist eine Art Update für mich.
Glaube, ich glaube an mich und meine Fähigkeiten.
lg
|
|
|
|
| Zitat: |
Ich kann mir zwar gut vorstellen, dass es (einen) Schöpfer gibt,
|
Und wo kommt der Schöpfer her? Hat er sich selbst geschaffen, war er einfach schon immer da?
|
|
|
|
| Zitat: |
| Und wo kommt der Schöpfer her? Hat er sich selbst geschaffen, war er einfach schon immer da? |
Das ist eine Fangfrage . Jenseits des Raum-Zeit-Kontinuums gibt es gar kein 'schon immer', die Wirkung folgt nicht auf die Ursache - erst wurden wir erschaffen und dann der Schöpfer, erst der Schöpfer und dann wir - das ist dann egal.
Ob ich daran glaube, dass in einem heissen Schwefelmeer vor ein paar Milliarden Jahren einfach so PLOPP! plötzlich Leben entstanden ist oder ob ich daran glaube, dass da ein planvoller Geist dahintersteckt, ob der nun 'Gott' genannt wird oder 'Evolution' - ich weiss nicht, was davon mir wahrscheinlicher/ vernünftiger/ logischer erscheinen soll.
Fest steht: weder Religionssysteme, noch die Alternative(n) dazu haben Antworten zu bieten, auf die Fragen, die uns homo sapiens nunmal unter den Nägeln brennen.
Warum brennen die?
Weil wir uns entwickeln (wollen, können, müssen). Wohin entwickeln wir uns? (Oder sind wir schon vollkommen und merken es vielleicht gar nicht?)
Ob wir Gott anbeten oder nach einer höheren Entwicklungsstufe streben oder die Natur als heilig achten (was wir dringend anfangen sollten zu tun, falls wir diesen erhofften Zustand noch auf diesem Planeten zu erleben gedenken), das Gefühl dabei ist fast dasselbe.
Wenn ich mit Menschen über Gott rede, habe ich nach einer Weile immer den Eindruck, das was sie stört ist nicht die Idee von 'etwas', das da noch ist, sondern sie stört das Wort 'Gott'.
Weil es so oft missbraucht worden ist. Es ist so abgenutzt und schmutzig geworden. Religion wird gleichgesetzt mit Dogmatismus, Gehirnwäsche und Kriegshetzerei, mit Intoleranz und blindem Gehorsam.
Es ist diesem 'etwas' aber egal, wie man es nennt. Glück, Frieden, the force, die Kraft, Natur, Fortschritt, Kunst... alle Menschen beten etwas an. Sie haben etwas, das ihnen wichtig ist, wichtiger als alles andere. Sie haben etwas, das ihnen das Herz öffnet und das Gefühl von Hoffnung und dass alles einen Sinn hat oder zumindest das eigene Leben einen Sinn hat und dass es mit der Welt gut weitergeht und das Wunder des Lebens Bestand haben soll...
Aber keiner will das Wort Gott dafür verwenden. Wir haben das Leben doch nicht erschaffen. Vielleicht hat es sich selbst erschaffen. Vielleicht ist das Leben selbst - Gott und die Hinwendung zum Leben ist Religion ('die Verbindung').
Also ich persönlich finde: Systeme gehören langfristig abgeschafft. (Das aber wäre noch keine Welt ohne Religion, nur ohne ReligioNEN. D.h. der Glaube an Gott wäre nicht mit dem Befolgen von bestimmten Regeln verbunden.)
Der Glaube an sich - sagen wir, der Glaube an das Mysterium hinter den Dingen - sollte bestehen bleiben. Ich möchte nicht, dass alles geklärt wird. Mir sind die Lücken heilig. Mir ist alles heilig, was wir (noch) nicht wissen, denn es gibt dem, was wir sind Sinn.
Wenn alles geklärt ist, was dann? Ich habe Angst vor dieser Vorstellung, denn irgendwie sehe ich den Menschen allwissend durch die Gegend laufen und sich zu Tode langweilen. (Vielleicht ist das die Art und Weise, wie wir letztendlich aussterben werden.)
Zumindest aber denke ich, sollten wir wählen können zwischen glauben und nicht-glauben. Erst durch diese Wahlmöglichkeit (u.a.) werden wir zum Mensch.
Die Idee 'Gott' ist nur eine Idee. Man kann sie füllen wie man will.
LG
|
|
|
|
Edit: ich habe, als ich angefangen habe diesen Post zu schreiben, deinen ,Lisken; Post noch nicht gelesen. Ich lasse mir häufig etwas mehr Zeit mit dem Verfassen und Formulieren . Daher habe ich auch keine Stellung zu deinem Geschriebenen genommen...ich bin auch ziemlich müde und lasse deinen Post, auch wenn er bei mir beim schnellen Durchlesen gerade ein erstes positives Gefühl hinterlassen hat, auf welche ich gerne eingehen würde, einfach desweiteren unkommentiert im Raum stehen. Wollte nur darauf hinweisen, dass mein Post *zeitgleich* mit dem von Lisken entsatnden ist. Gute Nacht und bis später...
hallo,
naja man kann immer weiter warum oder woher oder was war davor fragen usw. fragen. Jedoch gibt es dafür weder innerhalb noch außerhalb von Religionen logische Antworten.
Ich stelle mir das so vor, dass vor langer, langer Zeit eine in eine Richtung ewige Harmonie / Gleichverteilung von Masse und Energie vorhanden war. Jedoch herrschte in dieser auch eine ordentliche Portion Spannung. Irgendwann nach einem Zeitraum, den man sich aussuchen kann, kommt es zu einem kleinen, wenn auch feinen Bruch. Die Harmonie bricht an unzähligen Stellen auseinander und das ewige JoJo-Spiel der Multiversen hat begonnen.
Woher kam dieser Bruch? Der Bruch kam nicht, er kommt, nämlich irgendwann, wenn alle Rätsel gelöst werden, erschaffen sich die mutiversen Rätsellöser selbst, indem sie in gerade dieser Vergangheit eben den "göttlichen" Funken benutzen, um die Harmonie zu brechen und alles in Bewegung zu setzen.
Dann stellt sich raus, dass das alles nur ein kleiner Kreislauf, eine kleine Schneeflocke, ein Bruchteil einer Sekunde ist, welcher am Halsband eines dahergelaufenden Köters baumelt, der auch noch sprechen kann. (MIB lässt grüßen)
Da man sich ja wohl unendlich hoch unendlich hoch unendlich theoretische Möglichkeiten ausdenken kann, wie alles anfing, was am Anfang von allem war, was ja schon paradox ist, denn was ist vor diesem Anfang, ist es mir zur Zeit nämlcih ziemlich wurscht, was nun die echte Antwort ist.
Wichtiger erscheint mir, um zum Topic zurückzukehren: *Eine Welt ohne Religion*
Ich bin der festen Überzeugung, dass man im Grunde genommen nur sich selbst verändern kann!
Ich habe meinen friedvollen Weg ohne Religionen gefunden.
Ich halte mich pädagogisch, philosophisch und psychologisch auf dem Laufenden, um meinen geistigen Wissensdurst zu befriedigen.
Ich treibe regelmäßig Sport und ernähre mich einigermaßen gesund (soweit es meine finanzielle Lage zuläßt).
Ich bin glücklich und habe Spaß am Leben. ich wertschätze die Menschheit und erkenne dass ich im Herzen noch ein Kind bin, welches noch viel zu lernen hat. Ich begehe einen Haufen Fehler und hoffe von diesen zu lernen. Ich habe auch meine Sorgen, Ängste und Probleme. Jedoch habe ich auch einen Haufen von Hoffnungen, Träumen und ein wundervolles soziales Netzwerk, welches ich für kein Geld in der Welt *verkaufen* würde.
Ich probiere eine weitere Lebensweisheit für mich umzusetzen: der starre Ast bricht unter der Last des Schnees (japanische Weisheit) und probiere daher flexibel zu sein.
Ich glaube an ein gemeinsammes Unterbewustsein, welches *nur* die richtigen Gefühle braucht, um soziale, kuturelle, genetische, situationsbedingte Unterschiede egalisiert, denn im Grunde genommen suchen wir Menschen *nur* nach Anerkennung und Sicherheit.
Beides kann man auch ohne Religion haben, jedoch scheint der religiöse Weg oft der einfachere zu sein.
Da die Welt, so wie sie jetzt ist, weder jedem Bürger Anerkennung noch Sicherheit bieten kann, ist es eben noch bei weitem nicht so weit ohne Religionen zu leben.
Der Mensch braucht *Anker*.
Religionen bieten diesen Halt und das ist im Grunde genommen nicht schlecht, als Übergangslösung.
Was würde passieren, wenn ein Mensch heutzutage echte Wunder vollbringen könnte?(edit2: ich gehe auf die *wunder* im Folgenden nicht näher ein, hab irgendwie mich von meinen Gedankengängen anders leiten lassen und habe daher Wünder weggelassen und es durch immo real mögliches ersetzt)
Der Mensch lebt sagen wir mal in Südamerika, er (ich beziehe das im Folgenden immer auf Mensch und meine nicht dass er zwangsläufig männlich sein muss, weiblich wäre mir sowieso lieber ) ruht in sich selbst. Er hat sich von allen Zwängen befreit. Er fühlt sich und seine Umwelt. Er hat seine Körperenergie (wie auch immer wir sie nennen wollen) unter Kontrolle. Er sieht die Auren von Menschen, kann derern Krankheiten psychisch und damit auch oft physisch behandeln. Er kann sich leichter oder schwerer machen ( habe während meines Studiums nen tollen Sportlehrer gehabt, der Übungen mit uns zu dem Gebiet gemacht hat, er konnte isch geistig mit dem Grund verwurzeln [er meinte er stelle sich vor, dass er ein Zelt wäre und am Boden festgeflockt wäre], zwei kräftige Schüler konnten ihn dann nicht hochnehmen. Er hat ausgeatmet sich entspannt und danach war es ein leichtes für sie ihn anzuheben,).
Er ist dankbar, freundlich, tierlieb, sportlich, isst veganisch (braucht sowieso nicht viel zum Überleben/ siehe Sekte, die sich von Sonnenlicht ernährt), liebt Kinder über alles und Kinder lieben ihn, er ist ruhig und ausgeglichen. Schon allein sein gesamtes Erscheinungsbild ist Friede und Glück...naja es gibt noch viele Richtungen, in die man weiterspinnen kann, was Mensch schon alles rreicht hat, kann sich Nägel durch die Wangen stecken, kann auf Feuer laufen, hat einen blendenen Humor, ist sprachbegabt, kann jedem Blick standhalten usw.
Diese Person fragt man dann: "Woran glaubst du?"
Sie ( ) antwortet: "Ich glaube an mich und an euch!"
"Was kommt nach dem Tode?"
"Ist die Serel unsterblich"
"Wie kann Matrie (Gehirn) einen Geist, ein Bewustsein erschaffen?"
"Woher kommen wir?"
"Wer oder was ist die Ursache?"
"Welche Religion hat Recht?"
"Was ist der Sinn des Lebens?"
Fragen über Fragen
Antwort: *Ich bin ein Suchender, genauso wie ihr. Ich habe mich gefunden und wer will, lernt mich kennen und ich lerne euch kennen. Wir befinden uns mitten in einer großen geistigen Entwicklung, eure Fragen beatworten zu können, wäre so als wenn man von einem Neugeborenen verlangen würde, in einer Woche seine Abiturprüfungen fehlerfrei abzulegen. Gegenfragen: *Warum dieser Stress?* *Warum dieser Hass?* *Warum diese Angst?* *Ist es die ungewisse Zukunft?* *Die Angst vor Morgen?* Schließt die Augen. Horcht in euch selbst. Was fühlt ihr? Fühlt ihr nur euren Kopf? Eure brennenden Augen, welchen ihr viel zu wenig Ruhe gönnt? Aber halt--fühlt ihr nicht auch eure Lungen? euren Bauch? Euren Mittelzeh? Könnt ihr nicht eurem gesamten Körper gefühlsmäßig ertasten? Wandert durch euren emotional mit dem Geiste durch euren Körper? Dann lasst ab? Was bleibt?
Woran denkt ihr? Warum denkt ihr? Wo denkt ihr? Was fühlt ihr beim Denken und was denkt ihr beim Fühlen?
Könt ihr Gedanken denken, die euch zum Lächeln bringen, die euch schämen lassen, die euch wütend oder traurig machen? Könnt ihr diese Gedanken wieder verscheuchen? Was bleibt?
Habt ihr Freunde? Kennt ihr Menschen, bei denen ihr ein positives Gefühl habt? Ist der Glaube das Wichtigste, weshalb ihr diesen Menschen mögt? Muss er immer deiner Meinung sein? Musst du ihn und muss er dich 100% akzeptieren wie Du bist?
Brauchen wir eher Religionen oder Menschen, um glücklich zu werden?
lg
|
|
|