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Hallo jivatma!
Ich rede über die EINE Realität, die über alle Namen und Formen erhaben ist. Wenn ich über das Eins werden rede, kann ich nicht das Größere als "ich" werden. Vielmehr wird das „ich“ ein Teil von dem EINEM im verbunden sein, welches sich auf einer späteren ebene dann in IHM auflöst.
LG Isa
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Hallo Zacharias,
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| Zum einen ist das Papier was ich da gelesen habe für Ottonormalverbraucher nicht zu verstehen, fürwelche es aber gedacht sein sollte.... normalerweise sollte man es zusammenrollen und dem Ersteller um die Ohren hauen genauso wie er unerklärt Dinge in den Raum stellt. |
Das ist nicht gedacht für "Ottonormalverbraucher", denn es setzt gewisse Kenntnisse der Veden voraus.
Wo bleibt deine sachliche Argumentation?
Einfach nur mit einem schnöden Kommentar deinerseits, kann ich dich offengestanden auch nicht ernst nehmen.
Gruss
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Hallo Isa,
| Zitat: |
| Ich rede über die EINE Realität, die über alle Namen und Formen erhaben ist. Wenn ich über das Eins werden rede, kann ich nicht das Größere als "ich" werden. Vielmehr wird das „ich“ ein Teil von dem EINEM im verbunden sein, welches sich auf einer späteren ebene dann in IHM auflöst. |
Ja diese Philosophie nennt sich Mayavada-Philosophie. Sie ist häufig in der Esotherik anzutreffen und wurde von Shankara Acarya im achten Jahrhundert verbreitet.
Die Veden widersprechen jedoch dieser Aussage.
Hier noch die geschichtlichen und philosophischen Zusammenhänge, wie es zu Shankaras Lehre kam.
http://www.bhakti-yoga.ch/
zu finden unter dem Titel:
"Von der Stille Buddhas zum Tanz Chaitanyas"
Die Veden erklären das die Absolute Wahrheit (Eine Realität), sehr wohl Form und Namen hat. Diese ist jedoch "nirguna", was bedeutet, "keine materiellen Eigenschaften".
Die Transzendenz besitzt unendlich viele Formen und Namen, diese sind jedoch von transzendentaler Natur, genannt divyam (transzendental).
Gruss
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Hallo jivatma!
Warum engst Du Dich und mich so ein? Und versuchst mir mit den Veden das transzendente Mysterium zu erklären. Jedes einzelne Wort unterliegt dem immanenten materialisierten Dualistischen Denken. Und so kann „ekam sat vipra buhuda vadanti (Rig Veda)“ nur eine Immanenz des transzendenten Namenlosen sein, welches aus der Immanenz des Denkens, Formen und Namen in unserem begrenzten Dualistischen Sein annehmen muss.
Davon, was Du hier mir erklären willst, rede ich nicht. Die Veden sind nur ein Teil, welche zur letzten Wahrheit und letzten Realität hinzuführen vermögen, sie sind aber nicht die letzte Wahrheit/Realität selbst, die im grunde IHRES Wesens keinen Namen haben kann.
Du hast es scheinbar nicht verstanden, was ich schreibe. Sorry
LG Isa
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Hallo Isa,
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| Warum engst Du Dich und mich so ein? Und versuchst mir mit den Veden das transzendente Mysterium zu erklären. Jedes einzelne Wort unterliegt dem immanenten materialisierten Dualistischen Denken. |
Wie wilsst du lernen wenn nicht von selbstverwirklichten Seelen die Wissen durch die Veden offenbaren.
Ja, das ist die "Philosophie" ALLES IST RELATIV ... , die "jeder wie er will - Philosophie"
Die Absolute Wahrheit als Namenlos und Formlos zu bezeichnen ist ebenfalls ein Produkt der Dualität.
Ich frage dich:
Wie kann Form aus dem Formlosen entstehen?
| Zitat: |
| Und so kann „ekam sat vipra buhuda vadanti (Rig Veda)“ nur eine Immanenz des transzendenten Namenlosen sein, welches aus der Immanenz des Denkens, Formen und Namen in unserem begrenzten Dualistischen Sein annehmen muss. |
Wo steht das die Transzendenz formlos ist ?
Der Rig-Veda erklärt:
"om tad vishnoh paramam padam sada" (Rig Veda 1.22.20)
"die Lotus Füsse Shri Vishnus sind der höchste Ort"
Selbsterkenntnis beginnt mit "tat tvam asi" (Chandogya Upanishad 6.8.7)
"du bist das"
Was in einer ersten Stufe der Erkenntnis bedeutet; "wir sind nicht der Körper noch der Geist/Verstand".
Wir kommen zu der Erkenntnis; "aham brahmasmi", "ich bin brahman. ich bin spirituelle Seele"
Aber das bedeutet nicht, das wir namenlos, fomlos, identitätslos sind.
Denn tat bedeutet höchstes Sein, "du bist". Wenn wir sagen, "ich bin" haben wir auch eine Identität.
Diese Identität ist in ihrer Qualität brahman. (transzendental, nicht materiell)
Und doch sind wir nicht parabrahman, das höchste brahman.
So wie auch der Tropfen Meerwasser nie zum Meer werden kann.
Der Tropfen besitzt zwar die gleiche Qualität aber nie die Quantität.
Eingehen in das Brahman, bedeutet nicht parabrahman zu werden.
Das Shrimad-Bhagavatam erklärt, das diejenigen die in das unpersönliche Brahman eingehen wieder in die Dualität, die materielle Welt, zurückfallen.
Gruss
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