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Hallo Leer,
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| Nein, Zeit ist vor dem Universum. |
Eben nicht! Zeit in ihrer Form, wie wir sie erleben, fließend, gibt es nur für 3 dimensionale Wesen. Wenn Gott ein höheres Wesen ist, und das wollen wir doch annehmen, dann erlebt er Zeit nicht fließend, wie wir. Es gibt für ihn kein Vorher und Nachher und somit kann er nicht planen und nicht wünschen, denn das setzt vorraus, dass es etwas vorher nicht gibt und nachher da ist - und das ist wie gesagt aus der Perspektive Gottes nicht möglich. |
Du denkst immer in der „Froschperspektive“. Wenn man von Transzendenz spricht, ist diese jenseits der materiellen Manifestation. Das Shrimad-Bhagavatam lehrt, das die Transzendenz ewig ist und die materielle Manifestation lediglich eine verzerrte, zeitweilige (Schöpfung-Erhaltung-Vernichtung) Widerspiegelung dessen darstellt.
Somit gibt es auch Zeit jenseits des Universums. Auch in der Transzendenz gibt es einen Ablauf von Zeit, aber dort besteht alles ewig. Hier in der materiellen Welt ist alles eine Kombination von transzendentaler und materieller Energie.
Shri Krishna in der Bhagavad-Gita:
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| "Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther, Geist, Intelligenz und falsches Ego – all diese acht Elemente bilden zusammen Meine abgesonderten, materiellen Energien. "(BG 7.4) |
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| "Neben diesen niederen Energien, o starkarmiger Arjuna, gibt es eine andere Energie, Meine höhere Energie, welche die Lebewesen umfasst, die die Reichtümer der materiellen, niederen Natur ausbeuten. "(BG 7.5) |
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| "Alle erschaffenen Wesen haben ihren Ursprung in diesen beiden Naturen. Wisse, von allem, was materiell und was spirituell ist in dieser Welt, bin Ich sowohl der Ursprung als auch die Auflösung. "(BG 7.6) |
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| "O Eroberer von Reichtum, es gibt keine Wahrheit über Mir. Alles ruht auf Mir wie Perlen auf einer Schnur." (BG 7.7) |
In der Transzendenz gibt es keine tote Materie. Alles ist von ewiger transzendentaler Natur, voller Wissen und Glückseligkeit.
Gruss
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| Du denkst immer in der „Froschperspektive“. |
Macht es das für Dich einfacher meine Argumente als naiv abzutun?
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Das Shrimad-Bhagavatam lehrt, das die Transzendenz ewig ist und die materielle Manifestation lediglich eine verzerrte, zeitweilige (Schöpfung-Erhaltung-Vernichtung) Widerspiegelung dessen darstellt.
Somit gibt es auch Zeit Jenseits des Universums. Auch in der Transzendenz gibt es einen Ablauf von Zeit, aber dort besteht alles ewig. Hier in der materiellen Welt ist alles eine Kombination von transzendentaler und materieller Energie. |
Nur weil es ewig ist, gibt es dort einen zeitlichen Ablauf, das erscheint mir nicht zwingend so.
Das erleben eine fließenden Zeit, ist ein Privileg von 3 dimensionalen Wesen, alles was höher ist, unterliegt dem nicht mehr, auch wenn in der BG was anderes steht.
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Bist du glücklich?
Es ist das Ziel des Menschen, Ruhe und Zufriedenheit zu erlangen, sich keine
Sorgen machen zu müssen, Geld zu verdienen, Kinder zu kriegen etc. und einfach
glücklich zu sein. Dies ist es, wofür der Mensch arbeitet und worüber er sich
Tag für Tag Gedanken macht. Der Mensch strebt instinktiv nach diesen Dingen und
seinem Glück.
Der Islam wendet sich nicht gegen dieses Streben, denn es ist menschlich.
Jedoch regelt er es so, dass der Mensch nicht allein auf der Basis von
Instinkten handelt, um diese zusammen mit seinen organischen Bedürfnissen zu
befriedigen. Man soll auch nicht bestimmten Instinkten folgen, indem andere
Instinkte und Bedürfnisse unterdrückt werden. Die Frage hierbei ist aber nicht,
wie viele man von ihnen befriedigt, sondern wie man es tut. Stimmt der Weg der
Befriedigung mit den Geboten und Verboten des Schöpfers überein?
Tatsache ist, dass man nicht behaupten darf, dass der Trieb einen dazu zwinge,
eine Handlung auszuführen, die der Islam nicht erlaubt. Denn die Menschen
sollen nicht wie die Tiere leben, die nur ihren Bedürfnissen und Instinkten,
mit denen Allah (t) sie erschaffen hat, folgen können. Im Tierreich erfolgt
alles nach einem instinktgesteuerten Ablauf, ohne dass ein Verstand eingreifen
könnte. Wird beispielsweise ein Mensch betäubt und wacht in einem Raum auf, in
welchem er nichts als einen Tisch mit Nahrungsmitteln darauf vorfindet, wird er
sich als Erstes fragen, wo er sich befinde und wie er an diesen Ort gekommen
sei. Kommt hingegen ein Esel in dieselbe Situation, wird er auf den Tisch
zugehen und fressen, denn das, was ihn in diesem Moment antreibt, ist sein
Bedürfnis zu essen. Trotz des Hungers, den der Mensch in dieser Situation
empfindet, wird das Essen nicht seine erste Handlung sein. Hierin liegt der
entscheidende Unterschied, denn Allah (t) hat dem Menschen einen Verstand
gegeben, den dieser demnach auch benutzen muss. Das bedeutet, dass man seine
Triebe und organischen Bedürfnisse nach den Bedingungen Allahs (t) befriedigen
muss und sich diesen nicht einfach so hingeben und nach ständiger Befriedigung
suchen darf, um darin sein Glück zu finden.
Abu Ya'la Schaddad Ibn Aus (r) berichtet, dass der Gesandte Allahs (s) sagte:
"Scharfsinnig ist derjenige, der sich selbst kritisch betrachtet und nach dem
strebt, was ihm nach dem Tode zum Wohl gereichen wird; und schwachsinnig ist
derjenige, der Sklave seiner Begierden bleibt, und von Allah nur die Erfüllung
seiner Wünsche erbittet." (At-Tirmidhi)
Einem Muslim geht es folglich nicht um die maximale Befriedigung seiner
Instinkte und Bedürfnisse. Erreicht man durch die Fixierung auf die Triebe und
Bedürfnisse überhaupt dauerhafte Zufriedenheit und Ruhe?
Aus Sicht des Muslim ist diese Frage eindeutig mit Nein zu beantworten, da er
nicht für das Diesseits lebt. Seine Vorstellung von Glück ist unzertrennlich an
das Wohlgefallen Allahs (t) gebunden. Er ist es, Der den Menschen erschaffen
hat und somit weiß, wie der Mensch seine Instinkte und Bedürfnisse zu
befriedigen hat. Allah (t) hat dem Menschen Regeln auferlegt, auf dass der
Mensch sie befolgt, damit es ihm gut geht und er das Paradies erlangt, und für
dieses Glück ist das Wohlgefallen Allahs (t) eine unbedingte Voraussetzung.
Also lässt man sich von den Gesetzen Allahs (t) leiten.
Bevor ein Muslim irgendeine Handlung ausführt, muss er wissen, ob es gestattet
ist, diese auszuführen oder nicht. Und wenn er es nicht weiß, dann muss er die
Handlung so lange unterlassen, bis er die Information hierüber erhalten hat.
Wenn er alle Handlungen im Einklang mit dem Islam ausführt – wie schwierig
seine Umstände auch sein mögen – erreicht er Zufriedenheit, Ruhe und Glück.
Denn das Glücksgefühl besteht für einen Muslim in dem Bewusstsein, alles nach
dem Wohlgefallen Allahs (t) auszurichten. Daher muss sich jeder aufrichtige
Muslim fragen, wie es in seinem Fall um das Wohlgefallen Allahs (t) steht.
Die guten Taten eines Muslim werden nur gezählt, wenn man sie ausschließlich um
des Schöpfers Willen vollzieht. Hierbei spielt es keine Rolle, ob jemand selbst
oder ein anderer einen Nutzen daraus zieht.
Umar Ibn al-Khattab (r) berichtet: Ich hörte den Gesandten Allahs (s) sagen:
"Die Taten sind entsprechend den Absichten, und jedem Menschen (gebührt), was
er beabsichtigt hat. Wer also seine Auswanderung um Allahs und Seines Gesandten
Willen unternahm, dessen Auswanderung war für Allah und dessen Gesandten, und
wer seine Auswanderung unternahm, um im Diesseits etwas zu erreichen oder um
eine Frau zu heiraten, dessen Auswanderung war für das, dessentwegen er
ausgewanderte." (Al-Bukhari und Muslim)
Von Abu Umama al-Bahiliyy (r.) wird berichtet, dass der Gesandte Allahs (s.)
sprach:
"[...] Allah nimmt von den Taten nur jene an, die allein für Ihn, um Sein
Antlitz willen, verrichtet wurden." (al-Nasa'iyy und Abu Dawud)
Man muss sich allerdings bewusst sein, dass Allah (t) dem Menschen Prüfungen
auferlegt hat und es dadurch nicht immer leicht ist, Sein Wohlgefallen zu
erlangen.
Abu Huraira (r) berichtet, dass der Gesandte Allahs (s) sagte:
"Der Gläubige, ob Mann oder Frau, wird immer wieder geprüft werden, am eigenen
Leib, an seinen Nachkommen und an seinem Gut, bis er ohne Sünde Allah, dem
Erhabenen, gegenübersteht." (At-Tirmidhi)
Der Mensch kann alle seine Instinkte und Bedürfnisse befriedigen, doch muss er
dies in Einklang mit dem islamischen Glauben tun. Nur darin liegt das
dauerhafte Glück im Islam.
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Hallo Leer,
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| Du denkst immer in der „Froschperspektive“. |
Macht es das für Dich einfacher meine Argumente als naiv abzutun? |
Falls ich dich beleidigt habe, entschuldige ich mich, es ist NICHT meine Absicht.
Wenn ich dieses Beispiel mit dem „Frosch im Brunnen“ erwähnt habe, dann nur darum um dir die vedische Argumentation begreiflich zu machen. Denn der Frosch wird ohne Hilfe von „Oben“ niemals seine Probleme lösen können.
Und diese sind; Alter, Krankheit, Tod und Geburt. Alle haben wir das gleiche Problem …
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Das Shrimad-Bhagavatam lehrt, das die Transzendenz ewig ist und die materielle Manifestation lediglich eine verzerrte, zeitweilige (Schöpfung-Erhaltung-Vernichtung) Widerspiegelung dessen darstellt.
Somit gibt es auch Zeit Jenseits des Universums. Auch in der Transzendenz gibt es einen Ablauf von Zeit, aber dort besteht alles ewig. Hier in der materiellen Welt ist alles eine Kombination von transzendentaler und materieller Energie. |
Nur weil es ewig ist, gibt es dort einen zeitlichen Ablauf, das erscheint mir nicht zwingend so.
Das erleben eine fließenden Zeit, ist ein Privileg von 3 dimensionalen Wesen, alles was höher ist, unterliegt dem nicht mehr, auch wenn in der BG was anderes steht. |
Wir können uns die Transzendenz nicht ausdenken, wir müssen sie so akzeptieren wie sie ist. Die Veden erklären diese ausführlich und mann kann davon seinen Nutzen ziehen oder weiter selber spekulieren.
Wenn wir einen Baum am Ufer betrachten der sich im Wasser spiegelt, dann wissen wir, das das Orginal an Land steht und der scheinbare Baum auf dem Kopf steht und sich nur bewegt weil sich das Wasser (Materie) bewegt weil es vom Wind (Zeit) aufgewühlt wird. Der Wind (Zeit) existiert unabhängig vom Wasser (Materie). Die Materie wird durch die Zeit in Erregung versetzt.
Das Shrimad-Bhagavatam (auch Bhagavata-Purana genannt) erklärt andererseits, dass Zeit MESSBAR ist an der Bewegung der Materie innerhalb eines Raumes. So ist Zeit und Raum miteineander verbunden. Aber das bedeutet NICHT das die Transzendenz Zeitlos ist. Es gibt den echten Baum und die Zeit.
Da jedoch in unserer Welt alles altert und vergänlich ist (stirbt), sprechen wir von Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft. Hinzu kommt das die materielle Energie auf unser Bewusstsein illusionierend wirkt. ---> das Lebewesen identifiziert sich mit dem Körper den es gerade trägt.
Im materiellen Bewusstsein denken wir das die Transzendenz genau das Gegenteil der Materiellen Welt sein muss, aber das ist dualistische Sichtweise.
Hier noch die Website der Vedenakademie die eine kurze Beschreibung der vedischen Kosmologie darlegt:
http://www.vedenakademie.de/artikel.....vasati-global-scaling.htm
Gruss
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OFFTOPIC
.... ich habe mir mal das mir der Vedenakademie angesehen .... also das ist ne ziemliche Verballhorung. Vorallem die Thesen die die durchaus ordentliche Religion in einklang mit den modernen Wissenschaften bringen soll und auf der anderen Seiter dieser mangelden Überblick vorwirft ...*hust*
Zum einen ist das Papier was ich da gelesen habe für Ottonormalverbraucher nicht zu verstehen, fürwelche es aber gedacht sein sollte.... normalerweise sollte man es zusammenrollen und dem Ersteller um die Ohren hauen genauso wie er unerklärt Dinge in den Raum stellt.
Ehrlich ... ich bin schon ein wenig sauer ... wie man da die Leute verarscht und ihnen das Geld aus der Tasche zieht. So ein Seminar kostet dann 290€ um sich diesen Unfug erklären zu lassen. Sir Bacon würde sich wahrscheinlich im Grabe rumdrehen.
Ehrlich gesagt ... ich glaube ich wünsche mir doch eine Welt ohne Religion. Wie heisst es so schön .... es gibt gute und schlechte Menschen. Es bedarf aber der Religion um gute Menschen schlechtes tun zu lassen.
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