Einleitung einer Frühgeburt


Zitat:
Schon lange frage ich mich wo in Zeiten der Gleichberechtigung die Rechte der zukünftigen Väter bleiben. Wenn ich ein Kind zeuge und die "Mutter" möchte das Kind aus einem beliebigen Grund nicht, wiso habe ich als Mann und Mensch garkein Recht dieses neue Leben zu schützen. Wiso habe ich dann die Pflicht zu dem Kind zu stehen? Kann ich nicht auch sagen ich bin überfordert oder im Moment ist es sehr ungünstig? Zu einem späteren Zeitpunkt würde es mir besser passen.
Zumindest sollten die Väter der Ungeborenen ihre ausdrückliche Zustimmung zu einer Abtreibung geben müssen. So müssten die Männer wenigstens auch die Verantwortung mittragen und sich ernsthafte Gedanken machen.


*vollundganzzustimm*

Dass eine Frau letztlich allein entscheiden darf, ob sie ihr Kind gebären will oder nicht, hat für mein Empfinden nichts mit Emanzipation zu tun. Einerseits klagen viele Frauen Unterhalt ein für ihre Kinder, andererseits aber gewähren sie dem (werdenden) Vater kein Mitspracherecht bei einer eventuellen Abtreibung. Was gesetzlich richtig ist, ist oft moralisch verwerflich.

Zitat:
Als Vater von 4 gesunden und lieben Kindern frage ich mich wo eine Gesellschaft steht, die auf jedes geborene Kind ein anderes aus dem Weg schafft. Für Mutter Theresa zählten solche Länder jedenfalls zu den "ärmsten Ländern" der Welt


... arm an Gefühl, Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein... reich an Egoismus...

Und wenn mir Leute damit kommen, dass Kinder Geld kosten: ja und wenn schon? Ist es etwa eine gute Tat, dass ich das Kind, welches ich geboren habe, ernähre, kleide, ihm Obdach und eine Schul-/Ausbildung gewähre? Mein Großvater hatte zehn Geschwister (!), sein Vater war ein ganz kleiner Arbeiter bei der Eisenbahn. Damals gab es keinerlei staatliche Unterstützung. Und er hat sie auch alle großgezogen, sogar jedem seiner Söhne ein Studium ermöglicht. Und das finde ich in Anbetracht der damaligen Zeit eine Höchstleistung!

Liebe Grüße unbekannterweise an deine Kinder.