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| Ps. Ich glaube Martin H. mein die Machthaber, die nicht über den Dingen stehen und damit sich eigentlich zu geistigen Tieffliegern und ängstliche Täter erklären.
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@Isa
Eine Religion wurde bislang immer von Menschen ins Leben gerufen und , egal auf welche Weise - "gepflegt. Sie ist ein menschliches Erzeugnis. In dem Sinne war es auch gedacht.
Eine Religion bedarf der Menschen aber nciht umgekehrt!
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Hallo positiv!
Ja das mag aus einer Agnostischen bzw. Atheistischen Perspektive stimmen und aus dieser möchte ich Dir nicht widersprechen, weil diese Denkweise mir schwer fällt.
Für mich ist der Mensch und wie alles auf der Welt eine Immanenz des Transzendenten unbeschreiblichen. Und nur von daher kann ich auf Deine Version von Religion dazu stoßen. Und von da aus, kann ich nicht Gott oder der Religion die Schuld an irgendwelchen Missständen geben. Sondern nur dem Menschen selbst. Und ich denke, dass es zwischen Mensch und Religion eine wechselseitige Beziehung gibt, wie es eine Wechselseitige Beziehung zwischen Gott und Mensch gibt. Aber das bleibt wohl Glaubenssache. In Deinem Fall scheinst Du dem Menschen das Bedürfnis an Religion und dem göttlichen abzusprechen und dieses Bedürfnis für eine Form des intellektuellen Entwicklungsstillstandes zu erklären.
LG
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@Isa
So in Etwa.
| Zitat: |
In Deinem Fall scheinst Du dem Menschen das Bedürfnis an Religion und dem göttlichen abzusprechen und dieses Bedürfnis für eine Form des intellektuellen Entwicklungsstillstandes zu erklären.
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Ersteres ja, der Schluß nicht. Ich selber mache dies nicht von einem Intellekt abhängig, sondern von der Eigenentwicklung, was Selbstverantwortung - insbesondere durch Selbsterziehung ausgelöst sein sollte.
Aber nicht daraus folgern, dass Selbstverantwortung nur aus Selbsterziehung gebildet wird!
Ist das Göttliche nicht schon längst "in uns", nur wir haben es nicht erkannt und laufen wie "blinde Hühner" durch die Gegend. Bei meinem Eintauchen in die buddhistische Erkenntnislehre habe ich das hier sehr wunderbar am Begriff der Verblendung kennen gelernt. - Seitdem (und im Wiedererkennen aus frühchristlichen Leben) ist der religiös dargestellte Galube an einen Gott für mich in einer gewissen Form tatsächlich absurd, als Hilfskonstuktion natürlich denkbar, aber dabei sollte es dann auch bleiben udn nicht zu fundamentalem Leben führen. Und das ist doch mittlerweile bei unseren heutigen theistischen Religionen überall auf verschiedene Weise in meist negativer Form sichtbar...
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Hallo positiv!
| Zitat: |
| Ist das Göttliche nicht schon längst "in uns", nur wir haben es nicht erkannt und laufen wie "blinde Hühner" durch die Gegend. |
Ja
Interessant, dass mit der Verblendung/Illusion (Maya) gefällt mir. Nur das Gott eine Hilfskonstruktion sein soll, damit kann ich mich nicht anfreunden. Da ich den Terminus „Glauben in Gott“ vorziehen würde. Und da wäre schon zu betrachten aus welcher Verblendungsstufe man seine Perspektive auf Gott (Gottesbild) hat, welche wiederum mit Gesetzmäßigkeiten des Kausalen zu tun haben. Nun wenn man schwarz weiß denkt, dann kann man den Tauhid nicht als Ganzes erfahren und dieser Zustand bleibt etwas Getrenntes von einem selbst. Du solltest nicht vergessen, das der EINE alles ist und die Illusion darin liegt, das Du ein selbst bist. Ich finde, dass hat der Buddha sehr gut erkannt. Die Frage bleibt nur, ob man die Brücke in eine Gestammterfahrung des AllEINssein hinbekommt.
Von daher solltest Du den Glauben an einen Gott nicht zu schnell als absurd aburteilen. Man sollte immer Aufmerksam bleiben und die eigene Verblendung nicht auf andere abwälzen. Das gilt für einen jeden „selbst“.
LG
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