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Gott quittiert den Dienst












Geht Deine alte Leier schon wieder los? Bin eigentlich davon ausgegangen, dass Du Dich inzwischen wieder eingekriegt hättest, ist aber offensichtlich nicht der Fall. Kann ich dann auch nicht ändern. - Mach was Du willst....
*augenbraueheb* Können wir jetzt wieder zum Thema zurückkommen?

Es geht immer noch um den Unterschied zwischen der von Isa so wunderbar beschriebenen transzendenten Erfahrung des Eins-seins mit Allem und der fast-Unmöglichkeit dies in Worte zu fassen und jemandem begreiflich zu machen, der diese Erfahrung nicht gemacht hat.
Die Wissenschaft hat da einen Vorteil: sie basiert auf Erklärungen. Theoretisch müsste jeder in der Lage sein eine wissenschaftliche Erklärung zu verstehen und sich das Wissen, das darin enthalten ist anzueignen. Sie ist also nicht-elitär. Ist das so?
Wieviele Bauarbeiter lesen regelmässig Traktate über Quantenphysik in ihrer Mittagspause? Und wieviele fachfremde Studenten würden ein solches verstehen, wenn sie es zu lesen hätten?
Hm. Die Wissenschaft ist für die Massen genauso unverständlich wie eine mystische Erfahrung. Und dennoch soll sie glaubhafter sein? Wunderliche Welt...
Worauf ich hinaus will: viele Menschen glauben oder vertrauen auf Autoritäten, obwohl sie die Hintergründe nicht verstehen. Das war schon immer so. Manche vertrauen auf kirchliche Autoritäten, manche auf akademische.
Aber es ändert nichts am Prinzip der Autoritätsgläubigkeit.

Und diese schlängt in der westlichen Welt eher in Richtung Wissenschaft aus (vielleicht auch besser so...) und in anderen Ländern in Richtung Kirche (oder Moschee, oder wie auch immer). Hm.
Das sind zwei verschiedene Strassen... und der eine Wanderer versteht den anderen nicht... und ich befürchte da ist mehr Hochmut im Spiel, als Vernunft und das gefällt mir nicht.

LG
Zitat:
Die Wissenschaft ist für die Massen genauso unverständlich wie eine mystische Erfahrung. Und dennoch soll sie glaubhafter sein?

Das mag sein, für die Wissenschaft gilt aber, dass sie entsprechend nachweisbar ist, das macht sie wohl "glaubhaft", auch wenn sie einem Individuum als unverständlich erscheint, wie eine Bürgschaft...
Definiere 'nachweisbar'.
Auch eine mystische Erfahrung ist 'nachweibar', empirisch belegbar durch Zeugenaussagen (Bürgschaft, wie du schön sagst). Nur nachvollziehbar ist sie nicht für diejenigen, welche sie nicht gemacht haben. Ich behaupte die Wissenschaft sei genauso wenig nachvollziehbar!

Meine Argumentation richtet sich weder gegen die Wissenschaft, noch gegen die Religion/Spiritualität/ Mystik/ Esoterik und diverse andere Wege der Erkenntniss. Ich weigere mich lediglich eine der Alternativen über die andere zu stellen, weil sie angeblich 'objektiv' sein soll. Im Grunde ist alles Empirie.
Ich versuche ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass es egal ist, ob wir unserem Geist eine goldene oder silberne Kette anlegen, denn das Ziel sollte eigentlich sein gar keine Kette zu tragen.
Erst dann können Kontrolle und Zensur von oben aufhören - um zum ursprünglichen Thema zurückzukommen.

LG
Zitat:
Nur nachvollziehbar ist sie nicht für diejenigen

Daher nicht wissenschaftlich nachweisbar. Ein wichtiges Kriterium...
Eine rein auf individueller Ebene vorhandene Nachvollziehbarkeit ist nicht objektiv sondern eben subjektiv.
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