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Hallo Isa.
Du nimmst mir die Worte aus dem Mund.
Diejenigen, die diese Erfahrung (von der wir beide wissen) gemacht haben, wissen auch wovon ein Mensch spricht, wenn er sie zu umschreiben versucht. Diejenigen, die diese Erfahrung nicht gemacht haben, verstehen nur Bahnhof. So zumindest die Erfahrung, die ich gemacht habe...
Wer das Gefühl von 'eins-sein' mit der Welt kennt und das Gefühl von einem tiefen Sinn hinter dem Ganzen, braucht keine Worte... das Wort 'Gott' ist aber das, was dem noch am nächsten kommt... so dachte ich zumindest. Bloss passiert es mir in letzter Zeit immer häufiger, dass dieses Wörtchen mir nur Scherereien einbringt: ich spreche von 'Gott' und meine diese Erfahrung, die du so schön beschrieben hast, aber die Menschen zu denen ich spreche meinen ich rede von einem alten Mann mit weissem Bart auf einer Wolke (bestenfalls) und schlimmstenfalls von einem rachsüchtigen 'Allah' mit einem Sprengstoffgürtel um den fetten Bauch oder von sonst irgendeiner kirchlichen Vorstellung...
Diese Vorurteile entstehen, weil es zwar viele Umschreibungen der betreffenden Erfahrung gibt, aber nicht viele Menschen, die bereit und willens sind diese Erfahrung tatsächlich zu machen - aber dennoch die Beschreibung dessen adaptieren, was sie nie erfahren haben - ergo halten sie die Bibel oder den Koran für ein Gesetzbuch. Und das sind leider die meisten. Und das wird heute unter 'Religion' verstanden. *seufz*
Weisst, was ich meine?
Kann man dieses Erlebnis überhaupt in die hiesige Ordnung bringen? Ist das erwünscht? Oder doch lieber die primitivere Adaption, welche die Menschen leichter kontrollierbar macht (aber mit wahrer Religion so viel zu tun hat wie das Foto eines Apfels mit der Frucht)?
LG
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Hallo Lisken,
| Zitat: |
Oder doch lieber die primitivere Adaption, welche die Menschen leichter kontrollierbar macht (aber mit wahrer Religion so viel zu tun hat wie das Foto eines Apfels mit der Frucht)?
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Ich denke mal, dass genau diese Annahme von unserer Gesellschaft bevorzugt wird.
Wenn Du innerhalb einer allg. Diskussion in dieser Materie tiefer einsteigen willst, die Regel der Reaktion ist doch Abwehr. Da müßte "man" sich ja mehr damit beschäftigen und erst mal das Gehirn einschalten, bevor der Mund in Aktion tritt. Die Oberflächlichkeit nimmt nun einmal zu, was vielelicht auch mit der Überflutung der Reize mit der heutigen Medienlandschaft zu tun haben könnte!
Gruß
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Positiv,
was genau hat dein Beitrag mit dem derzeitigen Stand der Diskussion zu tun?
LG
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| Eine Hinweis zu Deiner Frage, was sonst?
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Du meinst zu einer rhetorischen Frage, die gar nicht an dich gerichtet war? Sowas ist doch eigentlich unter deinem Niveau, ich hätte Konstruktiveres von dir erwartet.
LG
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