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Habe ich sie für immer verloren? Gibt es einen Ausweg?












Hallo. Ich habe meine große Liebe verloren und weiß nicht, wie ich ohne sie weiter machen kann. Wahrscheinlich kann mir niemand helfen, doch ich will meine Situation schildern. Vielleicht sieht jemand mehr als ich oder hat eine guten Rat.
Nach 6jähriger Beziehung hat meine Freundin Schluss gemacht. Übrigens bin ich 26 und sie 25. Wir hatten uns beide ineinader verliebt und führten eigentlich eine glückliche Beziehung, doch ich hatte von Anfang an ein Problem: Angst vor der Liebe. Mit 16 war ich unglücklich in ein Mädchen verliebt und ich schätzte daher kam meine Angst vor Gefühlen.
Immerwieder zweifelte ich an ihren Gefühlen und hatte Angst davor sie zu verlieren und verletzt zu werden. Mein Motto war "Investiere nicht soviel, dann kannst du auch nicht soviel verlieren". Ich begann mir einzureden, dass sie mir noch so wichtig war und dass ich sie nicht bräuchte, doch immerwieder stellte ich fest, dass sie die Richtige war. Sie gab mir keinen Grund, an ihr zu zweifeln. Oft sagte sie, wie sehr sie mich liebte und sie zeigte es mir auch, aber trotzdem war da ein kleines Männchen in meinm Kopf, dass mir sagte "Pass auf, lass dich nicht auf zu viel ein, du könntest verletzt werden". Ich denke diese Ängste sind jedem bekannt und auch völlig normal, doch bei mir war es krankhaft. Mit der Zeit baut man diese Ängste ab, doch ich konnte es nicht, ich lief vor ihnen davon. Wann immer mich diese Ängste überkamen, versuchte ich sie zu verdrängen und mich abzulenken. Oft verletzte ich sie mit meinem Verhalten. Beispielsweise verschob ich Verabredungen ohne plausible Begründung, weil ich nicht damit konfrontiert werden wollte. Ich wußte, wie wichtig sie mir war, doch ich wollte es vor ihr verheimlichen und auch vor mir. Ich versuchte mir einzureden, dass ich auch ohne sie konnte und teilweise funktionierte das. Mit meinem Verhalten habe ich sie verletzt, das war mir auch damals bewußt, doch ich spielte es runter. Mein Problem belastete nicht nur sie, sondern auch mich, denn nur selten kam es zu emotinaler Nähe, da ich einen Schutzwall zwischen uns gestellt hatte. Wenn sie mit mir reden wollte, dann blockte ich meistens ab und lies sie nicht an meinen Gedanken teilhaben. Irgendwann resignierte sie und fand sich mit der Situation ab. Ich wußte, das es nicht so weiter gehen konnte, doch ich arbeitet nie daran, sondern verschob die Lösung des Problems in die Zukunft.
Mein Leben bekam ich auch nicht auf die Reihe. Mit dem Studium kam nicht voran. Ich lernte nicht genug und schob ständig Klausuren. In jeglicher Hinsicht nahm ich meine Probleme nicht richtig wahr und verdrängte. Sie hingegen ist sehr zielstrebig und war von meiner Faulheit enttäuscht.
Vor 2 Jahren zog sie nach Berlin zum studieren und wir führten von da an eine Fernbeziehung. Wir litten beide sehr unter der Distanz, es waren 600km, doch ich versuchte ihr nicht zu zeigen, wie sehr ich sie vermisste. Häppchenweise zeigte ich meine Zuneigung, doch nie alles. Ich konnte "Ich liebe dich" sagen, doch nur selten mehr. Ich begann Berlin zu hassen, es war die Stadt, die mir meine Freundin wegnahm. Im ersten besuchte ich sie ab und an, doch meine Besuche wurden immer weniger. Ich wollte mich in Berlin nicht involvieren, sondern diese Zeit überstehen. Das Studium ging 2 Jahre und dann wollte ich mit ihr zusammenziehen.
Seit Anfang diesen Jahres verscuhte ich an mir zu arbeiten. Ich wollte meine Leben in den Griff bekommen und endlich offen zu ihr sein. Es zeichnete sich ab, dass sie auch nach dem Studium in Berlin bleiben würde und so beschloss ich, dort zu studieren. Wenn wir uns wieder sahen, wollte ich ihr sagen, wie ich für sie empfand und was ich dachte, doch ich konnte es nicht. Irgendetwas in mir blockierte.
Dann kam der Tag, andem sie sagte, dass sie keine Kraft mehr hat und so nicht merh weiter machen könnte. Ich war geschockt und konnte es nicht fassen. In dieser Situation der Bedrohung riss der Schutzwall ein und ich konnte offen über meine Gefühle reden. Sie sagte, sie bräuchte noch Zeit zum nachdenken, da sie nicht mehr sicher sei, ob sie mich noch liebt. Wir verbrachten noch eine gemeinsam Woche, die so innig, wie nie war. Dann ging sie nach Berlin und nach 2 Wochen sagte sie mir am Telefon, dass sie sich sicher sei - Sie liebt mich nicht mehr. Die Welt brach zusammen und ich verstand sie nicht. Am nächsten Tag trafen wir uns und sie erzählte, dass sie ständig verletzt und enttäuscht wurde, sie aber trotzdem glücklich mit mir war, da ich ihr soviel gutes und schönes gab. Vor einem halben Jahr stellte sie jedoch fest, dass das schlechte überwog und sie unglücklich war. Sie sah keinen Ausweg, als die Trennung und kapselte sich langsam von mir ab und jetzt liebt sie mich nicht mehr. Ich bin immernoch einer der wichtigsten Menschen in ihrem Leben und sie will mich nicht verlieren, doch sie leibt mich nict merh so, wie es sein müsste. Sie kann sich vorstellen, dass es irgendwann wieder klappt, aber auch nicht versprechen und im Moment will sie es nicht.
Seither gab es einige Treffen und Telefonate, doch keine Änderung der Situation. Ich schreib ihr 2 Briefe und schüttete ihr mein Herz aus, doch keine Änderung. Sie zeigt mir, dass ich ihr noch wichtig bin, doch gleichzeitg auch, dass die nach wie vor die Trennung ale richtig sieht. Ich habe mich geändert und rede seither offen über meine Gefühle. Außerdem habe ich Einige Dinge in meinem Leben in Ordung gebracht. zB hab ich Klausuren geschrieben und bestanden.
Vor einigen Tagen war ich zu Besuch in Berlin, um eine endgültige Entscheidung zu treffen. Seit der Trennung sind 3 Monate vergangen und es geht mir schlecht. Ich warte auf sie und hoffe nur, dass ich mein Glück wiederfinde. Solange ich warte und überlege, was ich tun könnte, komme ich nicht voran. Ich habe Angst, dass ich meine eigenes Leben verpasse. Ich wollte also mit ihr offen reden und sie vor eine Entscheidung stellen. Entweder sie nähert sich wieder an oder ich muss gehen und den Kontakt abbrechen.
Wir sahens uns an 3 Abenden und anfangs war sie sehr verschlossen. Ich redete ihr zu und sie begann sich zu öffnen. Wir führten ein gutes Gespräch und kamen uns wieder näher. Ich erzählte ihr offen, was ich denke und was ich für sie empfinde.
Ich denke, dass die Trennung eine Kopfentscheidung war, aber ihr Herz mich immernoch liebt. Jetzt sehe ich alles klar und kann ihr alles geben, was sie immer wollte, aber sie hat Angst, vor einer erneuten Verletzung, weshalb sie sich einredet, mich nicht mehr zu lieben. Ich denke es ist ein Flcuhtverhalten. Eigentlich ist sie ein sehr klardenkender Mensch und sehr strukturiert, doch im Moment ist sie widersprüchlich.
Ich sagte es ihr und sie widersprach mir nicht. Sie sagte, es könnte sein, dass sie nur flüchtet und psychische Mechanismen ihr den Blick ins Herz verdunkeln, doch das ändert nichts daran, dass sie ihre Entscheidung für richtig empfindet.
An meine plötzliche Veränderung muss sie sich erst noch gewöhnen, sagt sie. Früher war ich so verschlossen und plötzlich rede ich über meine Gefühle und bin total romantisch. Immer war ich ehrlich und immer hat sie mir vertraut, doch im Moment kann sie mir nicht richtig vertrauen. Vergben kann sie mir auch nicht richtig. Sie sagte noch, dass sie im Moment nicht glaubt, dass es wieder etwas wird.
Ich wollte mich verabschieden, falls sie mir nicht entgegen kommt, doch ich kann es nicht. Ich sah sie mir gegenüber sitzen und war fasziniert. Sie ist so wunderschön. Ich liebe ihre Art und kann nicht loslassen. Sie ist die Frau mit der ich mein Leben teilen will und so ist es noch immer. Sie zeigt mir, dass ein Teil von ihr mich noch immer will und ich hoffe, dass sie ihrem Herzen folgt und wieder zu mir kommt.
Mit der Zeit zeigte sie auch körperliche Nähe. Nichts krasses, nur kleine Berührungen, doch die blieben vorher auch aus. Es war teilweise, als ob nichts vorgefallen wäre und dann schreckte sie wieder zurück. Es ist, als ob sie eine Grenze gezogen hätte, die sie nicht überschreiten wollte, doch ihre Bedürfnisse gehen darüber hinaus. Sie ist so widersprüchlich. Sie sagt, es geht ihr gut mit der Trennung, hat aber sehr viel abgenommen und sagt, sie kann nichts essen, wenn es ihr schlecht geht. Außerdem trinkt und kifft sie seither sehr oft, was früher nicht so war. Sie sagt, sie will weg von mir, sagt aber auch, dass sie mich nicht verlieren will.
Ich sagte ihr noch zum Abschied, dass ich mich nicht mehr melden werde. Sie soll sie melden, aber auch nur, wenn es um uns ging und sie über uns reden wollte. Ich kann ihr keine Freundschaft vorspielen, die es nicht gibt.
Dann umarmten wir uns und ich hatte den Eindruck, als wollte sie geküsst werden, doch ich lies es und gab ihr noch einen Kuss auf die Backe. Es war eine lange Umarmung, sie wollte mich nicht loslassen und als ich auf der Treppe stand, rief sie mir hinterher "Gute Heimreise. Meld dich, wenn du zuhause bist."
Ich rief sie wie versprochen an. Wir redeten über alltägliches und sie meinte "Wir telefonieren dann wieder". Hat sie mich nicht verstanden oder will sie mich nicht verstehen? Ich will dohc nur noch mit ihr Kontakt, wenn es dabei um uns geht. Ich will keinen Smalltalk, ich will die Situation klären und eine endgültige Richtugn einschlagen.
Ich bin zweigeteilt. Der starke Teil in mir sagt:"Warte auf sie, egal wie klein deine Chancen sind. Wir gehören zusammen und es lohnt sich auf sie zu warten". Der schwächere Teil sagt:"Gib es auf. Finde dich damit ab, dein Glück verloren zu haben. Deine Chancen sind fast gleich Null. Warte nicht, sonst verpasst du dein eigenes Leben."
Auch sie ist zweigeteilt. Ihr starker Teil:"Jetzt geht es dir gut, du hast Sicherheit gewonnen. Geh deinen Weg und vergiss ihn, es ist nicht gut für dich." und ihr schwacher Teil:"Es ist der Richtige. trau dich doch und versuch es nochmal."
Ich weiß nicht, was ich machen soll. Endlich habe ich es verstanden. Endlich habe ich erkannt, wie dumm und blind ich war. Ich hatte mein Glück vor der Nase und hatte Angst danach zu greifen. Jetzt greife ich danach, doch es ist nocht merh da. Soll ich bleiben und hoffen, dass es wieder kommt oder soll ich gehen mit der Gewissheit, dass nur hier mein höchstes Glück liegt? Ich bin zerrissen und kann nich mehr. Ich sehe keine Lösung und meine Zukunft ohne sie ist dunkel. Ich habe ihr offen und ehrlich gesgt, was ich denke und fühle, was kann ich noch machen? Sie muss erkennen, was sie an mir hat. Ich kann nichts machen. Ich werde immer depressiver und habe kaum merh Antrieb für irgendetwas. Ich versuche mich zusammenzureissen und weiter zu machen, dohc meine Kräfte schwinden. Täglcih weine ich um sie und kann mich durch nichts ablenken. Mein Zustadn wird seit der Trennung schlechter und nicht besser. Was kann ich tun? Ich glaube, ich habe mein Glück verspielt und jetzt, wo iches verstanden habe, bekomme ich keine 2. chance. Ich denke, wir gehören zusammen, doch durch Ängste und Torheit haben wir unser Glück verspielt. Falls wir nicht merh zusammen kommen, muss ich damit klar kommen. Ich muss mich zusammenreissen und wieter machen, doch das scheint mir unvorstellbar.

So, jetzt habe ich ne menge geschrieben. falls jemand bis zum schluss gelesen hat und sich äußern will, dann wäre ich sehr dankbar. Vielelcht hat jemand Erfahrung mit einer ähnlichen Situation und kann mir einen Ratschlag geben.

Ich danke euch!
S
Hallo Sunbear,

der größte fehler in eurer Beziehung war das du sie nach berlin gehen lassen hast ! weil warum naturlich hat deine angst verletzt zu werden auch viel damit zu tun das es so weit gekommen ist und ich versteh dich aber das war nicht der auslöser der trennung meiner meinung nach fängt sie für sich jetzt ein neues leben an guck mal ihr wart 6 jahre zusammen und dann geht sie in eine neue stadt fängt an neue ziele zu entwickeln und zu verwirklichen trifft neue menschen einfach ein neues leben das was sie 6 jahre lang nicht wirklich gemacht hat sie verwicklicht sich selber aber du hast keine schuld das ist wie wenn 2 arbeitslose 6 jahre jeden tag zusammen rum hängen und dann fängt auf einmal der eine an arbeiten zu gehen d.h. die wege trennen sich langsam aber ich habe gemerkt durch ihr verhalten das ihr "neues" leben ihr irgend wie noch fremd und desswegen hat sie sich anfangs noch wohl mit dir bei dir gefühlt doch langsam gewohnt sie sich an ihre neue situation und so leid es mir tut es scheint zu 98 % das kein platz für dich in ihrem leben besteht . Ich kann dir nur raten fang du langsam an dich selber zu finden aus dir was zu machen und gib dir selber nicht die schuld weil du so und so bist damit hat das nichts zu tun ehrlich nicht aber du kannst nur geliebt werden wenn du aufhörst dich auf einen menschen zu verlassen den das macht dich eigenständig und hilft dir besser mit verletzende gefühle klar zu kommen . sei nicht mehr so naiv und werde erwachsender (nicht böse gemeint) damit du einer frau einen staken mann geben kannst .
Ich hätte sie wirklich nicht nach Berlin gehen lassen sollen. Aber ich wollte auch nicht der Grund dafür sein, dass sie den schlechteren Weg für ihre Karriere wählt.
Ich denke, ich habe sie immer auf Distanz gehalten, was sie verletzt hat und letztendlich sie zur Trennung bewegt hat. Die räumliche Entfernung hat ihr diesen Schritt bestimmt erleichtert, aber ich glaube nicht, dass das der Hauptgrund war.
Jetzt ist es so, wie es ist und macht keinen Sinn über "was wäre wenn?" nachzudenken. Ich muss versuchen in der Gegenwart zu bleiben und mich mit der Situation arrangieren. Entweder es wird wieder etwas oder nicht. Ich liebe sie und ich brauche sie. Ich habe sie verletzt und jetzt muss ich ihr Vertraune wiedergewinnen. Kann ich das nicht merh schaffen, dann muss ich mich irgendwie mit der Situation abfinden. Ich muss weitermachen, egal, was kommt. Ich darf nicht noch weiter abstürzen, nur glaube ich, dass es so kommen wird.
Ich könnte versuchen mir einzureden, dass sie nicht die Richtige ist und dass sie mich nicht verdient hat, aber das entspricht nicht der Wahrheit. Ich liebe sie und ich tue alles für sie, das weiß sie auch.
Ich schätze meine momentane Verzweiflung macht mich auch nicht gerade anziehender für sie....
@ sunbear

Die TRENNUNG HAT ÜBERHAUPT NICHTS MIT DIR ZU TUN ! nichts mit deiner Distanz oder wie du dich verhalten hast . es ist dein charakter du gibts ja jetzt noch nicht mal die hoffnung auf du musst damit aufhören finde erstmal dein weg weil wenn sie dich noch liebt kommt sie aber du darfst dich nicht darauf verlassen und ehrlich gesagt sie wird nicht kommen weil sie hat einen starken willen und du leider nicht .du tust so als ob du ohne sie nicht leben kannst das ist ja normal bei liebeskummer aber bei dir merk ich es ist abhängigkeit und ich kann soviel schreiben wie ich will du wirst nicht auf mich hören weil du nur das hören willst was du willst und das ist das ich dir schreibe ja kampf um sie usw. aber das wäre eine lüge von mir und wird dir nicht weiter helfen. ich habe beide seiten erlebt die wie deine ex sich fühlt und wie du dich und ich sag dir dich hat es schlimmer getroffen und ja du wirst abstürzen wenn du so bleibst wie jetzt also hör auf dich selber zu bemitleiden und dich hängen zu lassen du verschwendest nur deine jahre wenn du dich nur mit deinem mitleid für dich selber beschäftigst denk mal an deine eltern wie die sich fühlen würden wenn du noch mehr abrutsch es würde denen das herz brechen und am ende wärest du trotzdem ohne sie .komm erst mal mit dir selber klar bevor du eine bez. führen kannst
Erstmal danke für die Ehrlichkeit. Es ist mir wichtig, dass man mir keine tröstenden Worte entgegenbringt, die nicht der Wahrheit entsprechen.

Ich würde meine Angst vor emotionaler Nähe nicht als Charakter bezeichnen, sondern als Krankheit. Ich litt doch selber darunter, also kann das keine gute Eigenschaft sein. Ich habe diese Blockade nun abgelegt und ich will sie nicht wieder aufkommen lassen.

Ich bin abhängig von ihr und brauche sie. Ich dachte auch, das sein ein Fehler und das muss ich ändern. Jemanden lieben ohne ihn zu brauchen, das wollte ich erreichen. Ich stellte aber fest, es geht nicht. Ich brauche sie, alles andere wäre eine Lüge. Jemanden zu brauchen ist etwas schönes, wenn der andere da ist und er einen auch braucht. Lieben heißt absolute Verbundenheit.

Selbstmitleid? Ja, in gewisser Weise bemitleide ich mich selber. Ich stecke in einer auswegslosen Situation und ich kann nicht mehr. Ich komme mir ungerecht behandelt vor und machtlos ausgeliefert. Hätte ich keine Menschen, denen ich verantwortlich bin, dann würde ich mich gehen lassen. Ich rutsche wieder ab in eine "S c heissegal"-Haltung. Teilweise habe ich das Gefühl, zu recht bestraft zu werden. Ich habe Schuldgefühle und ich habe Angst um meine Freundin.
Ich breche meinen Eltern und meinen Freunden das Herz, das weiß ich, und es tut mir noch mehr weh, das zu sehen, aber gleichzeitig kann ich mich nicht aufraffen.
Eigenverantwortung ist eins meiner Probleme, das war es schon immer und ich versuche diese Situation als Chance für Veränderung zu sehen, doch es hilft nichts. Ich hänge hier fest und bin mein eigener Gefängniswärter. Ich stecke im Schlamm und komme nicht raus.

Ich will sie nicht zum Sündenbock machen, das wäre auch gelogen. Zwar hat sie mir den Dolch in den Rücken gestossen, doch ich habe ihn ihr in die Hand gelegt. Ich kann ihr vergeben, doch nicht mir...
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