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Hola.
Ich interessiere mich einfach ein wenig für den Selbstmord. Es gibt ja viele Fälle davon, aber die meisten sind eher aus dem Affekt oder aus Verzweiflung - enttäuscht vom Leben, in einer schwierigen Krise oder in tiefer Krankheit. Dann gibt es noch die aus Liebe - Pärchen, die sich gemeinsam umbringen, um nicht alleine weiterleben zu müssen.
Und dann gibt es noch eine dritte Art: Die aus Ratio. Da überlegt sich jemand: Der Suizid ist sinnvoll, weil... - und führt es dann durch. Das beste Beispiel das ich kenne ist das von Johann Robeck, ein Mann der eine "philosophische Verteidigung des Selbstmords" schreibt und sich dann in der Weser ertränkt. Leider ist das Buch nur auf Latein (das ich nicht spreche) und es gibt kaum noch Exemplare, vor allem nicht in Deutschland und geschweige denn im Inet. (HIER gibt es die ausführlichste Info die ich finden konnte, allerdings etwas konfus)
Also: Ich weiß nicht, warum Robeck es getan hat, aber er hat es aus Ratio getan, weil dies eine lange getroffene Entscheidung war.
Kennt ihr ähnliche Fälle oder sogar hinterlassene Begründungen (die eben nicht rein verzweifelt/Lebenskrise/Liebeskummer/... sind)?
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Gibt viele mögliche Gründe warum es vernüftig oder sogar richtig wäre, sich selber umzubringen. Das einzige Problem dabei ist nur, dass es eine absolute Sache ist und wenn man sich dabei nicht absolut sicher ist (was man eigentlich nie sein kann), kann es gut sein, dass man damit dann doch einen Fehler begeht
Ein weiteres Problem ist, dass man mit so einem Selbstmord (selbst wenn er für einen selber vernüftig ist) wahrscheinlich immer den Hinterbliebenen schadet, bzw. wenn man doch einen logischen Fehler bei der Rechtfertigung gemacht hat, dann sind die Hinterbliebenen die dummen und man selber ist fein raus. Wenn es dabei nur um einen selber ginge, könnte man ruhig mal riskieren was dummes zu machen, aber wenn man dabei andere gefährdet, sollte man sich schon mehr als sicher sein, wenn man so etwas macht und so sicher kann man sich bei dieser Sache nicht sein...
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hehe, genau deswegen suche ich ja nach solchen Texten - weil mich einfach interessiert, was für Gründe Leute hatten um auf rationaler Grundlage einen solch endgültigen Schritt zu machen!
Also ich hab nicht vor mich umzubringen oder so
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Hi Freunde,
Der Tot ist so schmertzhaft, dass die Menschen die im Sterbebett lagen, nicht mal in der Lage waren uns dies zu beschreiben! Der Prophet Mohammad hat mal gesagt: "Der Tot ist so Schmertzhaft wie 100 Schwert Hiebe", die Seele wird aus dem Körper gerissen wie ein Baum der im Boden festhällt und nicht raus will.
Doch ich möchte niemanden Angst davor machen, vor dem Tot sollte man keine Angst haben, man sollte aber immer bereit dafür sein also bereit im Sinne von man hat alles gegeben um dieses Leben zu verlassen (Alles ist auch nicht genug aber zumindest). Dieses Geschenk die dominanz und die Oberhand über alles zu haben, das wir so geschaffen sind und alle Möglichkeiten in uns haben (an die wir glauben müssen um diese sozusagen aktivieren), diese Macht haben wir nicht umsonst...
Die Aufgabe ist es da wo wir Freien Willen haben, sollten wir den Einsetzen um diese Welt auf hoher Ebene aufrecht zu halten Rein und erfüllt mit Gerechtigkeit.
Sich selbst das Leben zu nehmen ist nicht Teil der Aufgabe das geschieht schon wenn man seine Kraft gegeben hat (bleibt nur die Frage für was, für die Eigeninteresse für Begierde für Lust dann war man immer nur der Sklave des Selbst).
Jeden morgen den man Aufsteht (Oder Nacht), man stelle sich vor Augen vor, wie man Stirbt auf verschiedenster Weise.Nur so überwindet man die Angst vor dem Tot.
Jeder der Selbstmord begeht, den gebe ich Recht, (Diese Aufgabe "zu leben um alles für diese Wllt zu geben" ist schwer, Schwer für ungegliche Seelen).
Doch eine Urteil möchte ich fällen dürfen: Jeder der SelbstMORD begeht, und sich zu Unrecht das Leben nimmt ob als Attentäter, Mertyrer, Verliebter, Verzweifelter, Verrückter, Ruhm-Süchtiger, ist Feige zu sich zu stehen.
Man muss Verantwortung tragen, deswegen fühle ich mich Verantwortlich für alles was in dieser Welt geschieht, was habe ich Falsch gemacht, dass so etwas Passiert, oder was habe ich nicht gemacht!
(...) Träne
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Ha! "Man muss Verantwortung tragen" "Man darf nicht Selbstmord begehen" "Sich selbst das Leben zu nehmen ist nicht Teil der Aufgabe"
Says who? Wer bestimmt, was meine Verantwortung ist - und das ich sie tragen muss? Und wer sagt das ich mir nicht das Leben nehmen darf? Im Gegenteil, ich finde es ist jedes Menschen 100%iges Recht, sich das Leben zu nehmen, sich selbst SEIN EIGENES Leben zu beenden. Wir garantieren in den Menschenrechten das Recht auf Leben, aber zum Leben gehört auch der Tod - der Tod ist sogar das elementarste aller Rechte. Ich will mich umbringen dürfen wann immer ich will (und ich kann es auch ).
Achja, und was für eine Aufgabe eigentlich? Nee du... wenn ich als Atheist nicht an ein überirdisches Prinzip glaube, wer selbst als Ich kann mir Aufgaben, Pflichten, Verantwortungen aufbürden? Und wenn ich mich dagegen entscheide (du erwähnst den freien Willen), dann tue ich das eben!
Selbstmord ist ein Recht. Punkt.
"Wer Selbstmord begeht ist zu feige, zu sich zu stehen"
Im Gegenteil: Jeder, der NICHT Selbstmord begeht ist zu feige, auszuprobieren was danach kommt. Angst vor dem Tod? Warum? Entweder ist danach alles vorbei, oder alles ist besser. Also warum es nicht gleich hier und jetzt beenden. Das einzige was mich noch hier hält sind die Möglichkeiten, die ich hier habe. Die will ich nicht verschenken. Aber das ist für mich nicht gerade eine große Hürde... also: Jeden Tag triffst du - bewusst oder unbewusst - die Entscheidung, dich NICHT zu töten. Tausendfach. Auf der Autobahn, wenn du über die Straße gehst, wenn du mit Messern hantierst, über eine Brücke läufst, eine Treppe hochgehst, in die Badewanne steigst, dich rasierst, ... - immer hast du die Möglichkeit dich zu töten (und wie gesagt: Auch das Recht) - und kaum einer fragt sich, warum er es eigentlich nicht tut. Nichttun ist auch handeln ("Unterlassene Hilfeleistung" ist nichts anderes - und dafür muss man sich nicht nur vor sich selbst, sondern auch vor Gericht rechtfertigen!)
Also bliebe eher die Frage: Warum bringst du dich nicht um? Warum hast du Angst vor dem Tod, wenn doch jede Religion, jeder mit Nahtoderfahrungen usw. davon erzählt wie schön es doch dort ist?
Tja, aber eigentlich habe ich ja auch nicht danach gefragt, ich erwarte eigentlich keine Antworten von denen, die sich für das Leben entschieden haben, sondern vielmehr solche von denen, die sich für den Tod entschieden haben - das interessiert mich Bzw. eigentlich erwarte ich schon Antworten von den Lebenden, aber eben mit Verweis auf die Begründungen der Toten - für ihren Tod...
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