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Gründe für Selbstmord?












Hi Leute!

Ich glaube nicht, dass es einen Menschen gibt der sich aus "rein rationalen Gründen" das Leben nimmt.

(Rein national wäre vielleicht eine gewisse " Langeweile".Das Leben bietet mir nicht das was ich erwarte und wenn ich dann noch denke das danach eh nichts kommt kann ich diese unausweichliche Sache auch vorziehen.)

Im Prinzip wollen wir doch alle leben aber manche eben nicht so wie ihr Leben ist.Gründe sind doch fast immer Verzweiflung,Depression, Lebensmüdigkeit und/oder schwere Krankheit.

Ich finde Moral spielt dabei echt keine Rolle und in meinen Augen hat die Religion da auch nicht mitzureden.Das ist echt Privatsache.

Aber man hat natürlich ne Verantwotung den Menschen die einen lieben gegenüber-andereseits ist man auch sich selbst verpflichtet.Manche Menschen quälen sich sehr.Aber ich denke den meisten kann geholfen werden, weil oft fehlt es einfach an Zuwendung, Empathie etc.

Ach ja und wieviele Menschen würden sich nie aktiv das Leben nehmen, aber leben so, dass sie sich schleichend umbringen, Drogen, Alkohol usw.
Da fehlt der Mut zu sterben UND zu leben...
Zitat:
Ach ja und wieviele Menschen würden sich nie aktiv das Leben nehmen, aber leben so, dass sie sich schleichend umbringen, Drogen, Alkohol usw.
Da fehlt der Mut zu sterben UND zu leben...


Das finde ich persönlich einen Schwachsinn. Drogen und Alkoholprobleme sind Suchtkrankheiten. Jeder kann Alkoholabhängig werden. Da reicht jeden Abend ein Glas Wein. Das hat für mich nichts mit umbringen zu tun.
Hi Josefin!

Es seh das etwas anders.Ein Glas Wein am Tag hat nicht umbedingt was mit Sucht zu tun.Natürlich ist es schwer da die Grenze zu ziehen, wo fängt Sucht an.

Vielleicht hast du mich falsch verstanden.Sucht ist natürlich ne Krankheit.Und ein Süchtiger will deswegen noch lange nicht sterben.Aber bei hochgradig Süchtigen ist doch ein Grund für die Krankheit, dass sie Angst vor dem Leben im nüchternen Zustand haben.Insofern fehlt Mut.Natürlich heisst das nicht, dass sie sterben wollen.

Oder Abhängige, die z.b. wissen, dass für sie jeder weitere "Suchtgenuss" lebensgefährlich sein könnte und die es trotzdem nicht lassen können nehmen ja irgendwie den Tod unbewusst in Kauf, weil für sie ein Leben ohne den "Stoff" nicht erträglich erscheint.Das heisst aber auch nicht das sie sterben WOLLEN.Es fehlt vielleicht Lebensmut, im wörtlichsten Sinne.

Und ich rede hier wirklich nicht von ein paar Gläsern Bier oder Wein.Sondern von Menschen die trotz lebensgefährlichen Folgen nicht auf die Sucht verzichten können...
Zitat:
Es seh das etwas anders.Ein Glas Wein am Tag hat nicht umbedingt was mit Sucht zu tun.Natürlich ist es schwer da die Grenze zu ziehen, wo fängt Sucht an.


Das kann schon Sucht sein, insofern Du das eine Glas abends brauchst um Dich zu entspannen. Man muss sich nicht betrinken, es reicht schon eine emotionale Abhängigkeit um von Sucht zu sprechen.


Zitat:
Aber bei hochgradig Süchtigen ist doch ein Grund für die Krankheit, dass sie Angst vor dem Leben im nüchternen Zustand haben.Insofern fehlt Mut.Natürlich heisst das nicht, dass sie sterben wollen.


Wer süchtig ist kann nicht einfach aufhören, man nimmt dann keine Drogen mehr, weil man Angst vor dem Wachsein hat. Kokain, Ecstasy & Co. haben auch eine aufpushende Wirkung.

Zitat:
Oder Abhängige, die z.b. wissen, dass für sie jeder weitere "Suchtgenuss" lebensgefährlich sein könnte und die es trotzdem nicht lassen können nehmen ja irgendwie den Tod unbewusst in Kauf, weil für sie ein Leben ohne den "Stoff" nicht erträglich erscheint.


Wie gesagt, sie nehmen die Drogen, weil sie süchtig sind, weil sie müssen.
Da ich in meiner Familie einige Alkoholsüchtige habe, kann ich dir sagen, dass es meistesn mit einem Glas am Abend anfängt. Das ist ja weiterhin nicht schlimm, aber irgenwann, so wie es Leer schon gesagt hat braucht man dieses Glas.

Sogenannte Quartaltrinker sind Alkoholiker, denen es am Anfang nicht bewusst ist.

Und dein Satz, ich Zitiere:
"weil für sie ein Leben ohne den "Stoff" nicht erträglich erscheint."

Stimmt nicht. Viele Alkoholiker fühlen sich "Ohne" besser. Der Drang lässt aber trotzdem nicht die Finger davon
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