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| Hehe, guter Punkt, aber über den habe ich auch schon gegrübelt: "Was denkt da überhaupt <<Ich denke also bin ich!>>" - oder denkt da überhaupt etwas? |
Such doch und wenn Du eine festes beständiges atomares Ich findest, sag bescheid
Denken ist ein Prozess, der Zeit benötigt, die gibt es aber nur in ihrer 'fließenden' Form in unseren drei Dimensionen. Wenn die Gedanken in Deinen Kopf also nicht aus Deinem Kopf kommen, sondern das auf drei Dimensionen reduzierte Echo eines vierdimensionalen Ereignis, dann könnte man dieses Denken nicht als Denekn bezeichnen, denn in der vierten Dimension gibt es keine Zeit-----man war das wirr.
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naja, aber nach einiger etwas verwirrender Überlegung bin ich zu dem Schluss gekommen, dass etwas existiert, das diese Gedanken produziert, wie ich das ganze nun nenne - eben ob "Ich", "etwas", ... - ist relativ gleichgültig. Das einzige dessen "ich" mir sicher sein kann ist, dass etwas ist, das mich denken lässt. Cogito ergo sum nach Descartes ist für mich die einfache Zusammenfassung davon...
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Wenn dieses 'etwas' nicht Dein Ich ist (such danach), sondern der Traum eines anderen in dem Du eine Figur bist, dann bist Du eine Phantasieprodukt und existierst nicht, hast nicht existiert und wirst niemals existieren.
Ich glaube, dass einzige dessen man sich in diesem Universum einigermaßen sicher sein kann, dass irgendetwas existiert, was auch immer, aber das muss kein Ich sein.
Vielleicht wird gleich eine neues Universum erschaffen, wenn ich auf Absenden drücke, von dem die Bewohner glauben, es existiert schon ewig
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Nein, wir können uns leider auch nicht sicher sein, dass überhaupt irgendetwas existiert.
LG
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| Den Gedanken hatte ich auch, aber mir würde keine Begründung dafür einfallen, vielleicht kannst Du meinen Geist ja erhellen
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Tja, es gibt keinen Grund dafür das überhaupt irgendetwas existiert. Innerhalb der Logik ist es eigentlich unmöglich, dass etwas existiert, da entweder etwas schon immer dagewesen sein muss (und sich dann nur wandelt - z.B. Big Bang, Big Crush, Big Bang, Big Crush usw.) oder etwas einfach plötzlich entstanden sein muss (wobei dann wieder die Frage nach der Überdimensionalität der Zeit wäre: Ist die Zeit mit diesem etwas entstanden? Oder gibt es vielleicht eine "äußere Zeit" die entgegen unserer innerweltlichen steht?
Aber fest steht wohl, dass etwas existieren muss - und wenn es der Träumer ist. Jedenfalls kann nicht einfach nichts sein, sonst könnte dieses ich, dass sich selbst als existent denkt, dieses nicht tun. Egal wie ich es drehe und wende: Etwas muss sein.... das dieses etwas weder Grund noch Sinn noch Ursache haben kann oder irgendwie außerhalb der Logik steht trifft dabei aber trotzdem zu. Tja - doch ein Gott? Nur woher kommt Gott...
Ich bin da eher schon zu dem Schluss gekommen: Die Logik ist falsch. Unsere Logik nach der wir die Kriterien von Möglich- und Unmöglichkeit legen muss einen Fehler haben, weil sie sich selbst durch ihre eigene Existenz widerlegt (Etwas ist, das "Logik" denkt.. aber es hat keinen Grund zu sein, was wiederum der Logik widerspricht...) folglich ist eines der wesentlichen Ziele meiner Denkarbeit (wenn ich sowas denn wirklich habe und es mir nicht nur einprogrammiert, eingebildet oder vorgegeben oder whatsoever ist) eine alternative Logik zu konstruieren.. aber bisher ist mir das noch nicht gelungen
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Kurz zu Logik: Nur weil sie nicht zu einem Ergebnis führt, muss sie nicht falsch sein, sie kann nur keine Antwort geben.
Nehmen wir mal:
Der nächste Satz ist wahr.
Der erste Satz war falsch.
Logik gibt hier keine Antwort, nicht in dieser Zwickmühle, aber deswegen ist nicht die Logik falsch, sie hat halt ihre Grenzen.
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