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Stichwort 'simulierte Realität' - das ist schon ein Widerspruch in sich, denn wie kann etwas, das simuliert ist, real sein?
Es ist für das Ergebnis egal, ob die Welt simuliert ist, solange das Erlebnis derselbigen sich real anfühlt (real ist). Wir nehmen die Welt wahr wie sie ist und die Welt ist so wie wir sie wahrnehmen - beides wahr.
Woher weiss ich, dass da noch andere sind? Ich muss das annehmen, wenn ich annehme, dass ich real bin - alles andere wäre unlogisch. (Oder? Hm.)
LG
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Keine Annahme ist real.
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Stichwort 'simulierte Realität' - das ist schon ein Widerspruch in sich, denn wie kann etwas, das simuliert ist, real sein? |
Dein Argument ist ein Widerspruch.
Was der Mensch wahrnimmt, ist bereits eine Simulation, bedingt durch die Sinnwahrnehmnung, - Biologie und Physik sind gefragt! Der Mensch überträgt durch seine interne Übertragung bereits Simulationen... Mal ein bißchen nachdenken, vielelicht kommst selber drauf
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Es besteht ein sog. Konsens der Wahrnehmung. Wenn wir hier miteinander kommunizieren wollen und nicht aneinander vorbei, müssen wir, wenn wir eine Katze sehen, sie beide als solche erkennen.
TUn wir dies entgegen nicht (was bei Abstrakta häufiger vorkommt, als bei Konkreta), ist die Wahrnehmung zu unterschiedlich und die Kommunikation scheitert.
Dass dies möglich ist, zeigt mir persönlich, dass die Realität tatsächlich an der Wahrnehmung hängt, wenn nicht gar von dieser ab-hängt.
Es zeigt jedoch keineswegs, ob es ausserhalb dieser Wahrnehmung noch eine Welt gibt, oder ob die Welt erst durch die Wahrnehmung konstruiert wird. (Darüber streiten die Philosophen seit Jahren (wenn nicht Jahrhunderten).
Mit Naturwissenschaften hat dies wenig zu tun, denn die basieren auf Wahrnehmung, wissen dies, geben dies zu und machen sich nichts draus.
Wir hingegen reden über 'Matrix'. Meine Vermutung ist immer noch, dass etwas, das sich real anfühlt auch real wird (ist!) für denjenigen, der sich darinnen befindet und nicht von aussen zusieht. Von aussen könnte man natürlich erkennen ob es sich um eine Simulation handelt oder nicht. (Mal davon ausgehend, dass es eine 'Welt da draussen' gibt. Sollte es diese nicht geben, dann erübrigt sich die Frage von selbst, denn dann gibt es überhaupt keinen Unterschied zwischen Simulation und 'Wahrheit' (was immer das sein soll). Sollte aber die 'Welt da draussen' ganz und gar andersartig sein, als das, was wir davon wahrnehmen, dann wird es natürlich sehr interessant... das würde die Wissenschaft aber gewaltig auf den Kopf stellen...
Jedoch! Dies würde wiederum davon abhängen, dass sich unsere Wahrnehmungsfähigkeiten verändern müssten, um das überhaupt wahrzunehmen... und um dann irgendeinen praktischen Nutzen (oder wenigstens Belustigung) daraus zu ziehen.
Man hat ja auch die Theorie, dass manche Menschen diese Fähigkeit schon besitzen... aber die meisten davon werden wohl stationär mit Medis behandelt.
LG
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@Lisken
Muß es leider wieder aussprechen: Könntest du mal bei der Praxis von Biologie und Physik belassen. Die Mathematik als Basis bleibt erhalten. Phantasien widersprechen dieser scheinbaren Logik.... (Und fass das bitte nicht wieder als Beleidigung auf, der Mensch nimmt nichts Reales auf, aber leider weiß ich nach wie vor nicht, wieweit Abstraktion zu Deinen Stärken gehört und du dich dem wirklich Realem zu stellen vermagst).
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*Posting-streich* Martin hat recht.
LG
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