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Lieber Leer,
soweit ist der Unterschied zur Mission nicht. Es wird versucht die eigene Vorstellung zu retten bzw. zu verbreiten. Vielleicht zwei Schuhe, aber das gleiche Paar.
Liebe Grüße, Tobias
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Nein, das würde ich nicht sagen.
In Tibet wird versucht eine Kultur zur erhalten, das schließt die tibetische Religion mit ein aber es geht um das Oberziel Kultur. Es geht nicht darum etwas zu verbreiten, nicht um buddhistische Mission, Buddhismus missioniert in der Regel nicht. Es geht um Erhaltung wo etwas gewaltsam entfernt wird.
Im Prinzip kann man sogar sagen die Chinesen sind Missionare, wenn man den Kommunismus als Religion betrachtet, immerhin hat er ein heiliges Buch (Das Kapital) einige Propheten (Engels und Marx) zwei Heilige, die bis heute aufgebahrt verehrt werden (Lenin und Mao) und ein Paradies( die kommunistische Utopie/Weltrevolution)
Bei der christlichen Mission soll eine bestehende Religion, von den wenigen Fällen bei den man von Atheisten reden kann mal abgesehen, durch eine neue bis dato unbekannte ersetzt werden. Es geht hier also nicht unbedingt darum etwas zu erhalten.
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Lieber Leer,
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| In Tibet wird versucht eine Kultur zur erhalten, das schließt die tibetische Religion mit ein aber es geht um das Oberziel Kultur. |
Es gibt auch eine christliche Kultur.
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| Es geht nicht darum etwas zu verbreiten, nicht um buddhistische Mission, Buddhismus missioniert in der Regel nicht. |
Komisch, wie hat er sich dann so weit über Asien verbreitet. Der Buddhismus missioniert meist heute nicht mehr. Wobei schon versucht wird die Lehre Buddhas zu den Menschen zu bringen.
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| Es geht um Erhaltung wo etwas gewaltsam entfernt wird. |
Sicher gibt es einen Unterschied. Trotzdem steckt die gleiche Motivation dahinter.
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| Im Prinzip kann man sogar sagen die Chinesen sind Missionare, wenn man den Kommunismus als Religion betrachtet, |
Der Kommunismus ist keine Religion. In China existiert heute kein Kommunismus und wahrscheinlich existierte er auch nie. Es gibt aber chinesische Religionen mit Missionaren.
| Zitat: |
| immerhin hat er ein heiliges Buch (Das Kapital) |
Eine wissenschaftliche Kritik am entarteten Kapitalismus des 19. und 20. Jahrhunderts. Übrigens ohne große Lösungsstrategien. Weder sah Marx es als heilig an noch tun Kommunisten das.
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| einige Propheten (Engels und Marx) |
Weder Marx noch Engels waren Propheten, sonders beide Wissenschaftler. Welche übrigens nicht so gut fanden was aus ihren Thesen gemacht wurde. Noch Marx sagte zu Lebzeiten:
"Ich bin alles, nur kein Marxist."
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| zwei Heilige, die bis heute aufgebahrt verehrt werden (Lenin und Mao) |
Lenin wird, soweit ich weiß, in China keine Verehrung zuteil. Was wohl am Bruch zwischen der UdSSR und der VR China lag. Mao wird zwar verehrt, aber auf einer weltliche Ebene. Die Verehrung hat aber in den letzten Jahrzehnten stark nachgelassen, genauso wie einige andere Elemente des alten Regiments.
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| und ein Paradies( die kommunistische Utopie/Weltrevolution) |
Das ist ein politisches Ziel, keine paradiesische Vorstellung. Wobei sich aber nicht abstreiten lässt das gerade die frühen französischen sozialistischen Utopisten nicht vom katholischen Staats- und Sozialdenken beeinflusst wurden.
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| Bei der christlichen Mission soll eine bestehende Religion, von den wenigen Fällen bei den man von Atheisten reden kann mal abgesehen, durch eine neue bis dato unbekannte ersetzt werden. |
Allgemein: Ja. Wobei das Christentum ja vorher nicht immer unbekannt sein muss.
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| Es geht hier also nicht unbedingt darum etwas zu erhalten. |
Doch, den Anspruch der Bibel. Zumindest aus der Sicht der Missionare.
Liebe Grüße, Tobias
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| die bis heute aufgebahrt verehrt werden (Lenin |
Damit hat sich höchstens Stalin ein Denkmal gesetzt. Die Witwe Lenins, die übrigens gläubig war, hat es bitter beklagt, daß so mit Lenin verfahren wurde.
Kommunismus hat es noch nie gegeben,da sollte man vielleicht erst einmal schauen, was für Kriterien notwendig waren, um sagen zu können: es sei Kommunismus. Sooo - hat sich Marx das bestimmt nicht vorgestellt, wie es unvollkommene Menschen praktiziert haben. Marx war sich seiner Fehlbarkeit sehr wohl bewußt.
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Es hat in der Menschheitsgeschichte immer Menschen gegeben, die die Menschen ein Stück weiter gebracht haben und dafür mußten sie Opfer sein. Betrachten wir einmal die ganzen Pholosophen, die den Giftbecher trinken mußten oder ein fürchterliches Leben durchleiden mußten. Sie alle hatten ein kleines Stück von der großen Wahrheit erkannt.
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Ich schliesse mich Tobias an.
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| gepaart jedoch mit kulturell religiöser Arroganz und dem Verlust von Respekt gegenüber dem Verstand des Menschen. |
Was hat das damit zu tun?
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