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Ein ehemaliger Eckankar-Anhänger namens Ford Johnson hat ein Buch mit dem Titel "Confessions of a God Seeker" geschrieben, in dem er nach einer gründlichen Abrechnung mit Eckankar und einigen anderen spirituellen Richtungen ausführlich einen Weg zu "höherem Bewusstsein" darlegt. Alles auf Englisch.
Johnson schreibt, dass unser höheres Selbst jeden beliebigen Glauben - und sei er auch noch so fragwürdig - als Vehikel benutzt, um uns ein Stückchen voranzubringen, sofern in diesem Glauben ein Fünkchen Wahrheit steckt.
Es sei aber letzten Endes notwendig, alle Dogmen, Lehrer, Gurus, Heilande, Propheten usw. hinter sich zu lassen und zu "höherem Bewusstsein" vorzudringen. Dazu gibt er eine Reihe von Übungen und Praktiken an.
Ich versuche derzeit, die wichtigen Abschnitte dieses Buchs zu übersetzen, schon um sie selber besser zu verstehen.
Weiß jemand etwas über Gruppen in Deutschland, die sich mit speziell diesem Weg befassen?
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Lieber Martin H.
Ja, das ist die Richtung. Danke für den Hinweis. Bei Ford Johnson findet man genau dieselben Aussagen. Wahrscheinlich kannte er Krishnamurti. Vermutlich sagt er das auch irgendwo in seinem Buch, ich muss mal nachsehen. Das Buch enthält allerhand Tipps und Meditationshilfen. Ohne das ist man ja sehr ins tägliche Gewusel verstrickt. Vor längerer Zeit habe ich mal ein Buch von Krishnamurti gelesen. Alles sehr wahr, aber so richtig gepackt hat es mich nicht. Dem Wikipedia-Artikel ist ja auch zu entnehmen, dass seine Persönlichkeit selbst stärker gewirkt hat als seine Vorträge in Schriftform.
Etwas von ihm abgebracht haben mich auch enttäuschende Äußerungen über ihn von seiner Tochter. An Genaueres kann ich mich im Moment nicht mehr erinnern.
Aber das ist es ja eben: Es geht nicht um Persönlichkeiten, sondern um eigene Erfahrungen. Johnsons Buch erscheint mir da als nützliches Hilfsmittel.
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Nochmals an Martin H.
Inzwischen habe ich etwas recherchiert. Es war nicht Trishnamurtis Tochter, sondern die einer Geliebten. Der Vater dieser Tochter verwaltete offenbar Krishnamurtis Einkünfte und war dabei nicht ganz sauber. So kam es zu einem Prozess, und das Buch der Tochter (Life in the Shadows of J. Krishnamurti) wird von manchen für späte Rache an Krishnamurti gehalten.
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