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Sakina für alle.
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Die lateinische Sprache war tot. Schon im neunten Jahrhundert hatte Bischof Alvaro von Córdoba Grund zur Klage:
„Viele meiner Glaubensgenossen lesen die Gedichte und Märchen der Araber, sie studieren die Schriften der muhammedanischen Theologen und Philosophen, nicht um sie zu widerlegen, sondern um zu lernen, wie man sich auf korrekte und elegante Weise im Arabischen ausdrücke. Wo findet man heute einen Laien, der die lateinischen Kommentare iiber die heilige Schriften liest? Wer unter ihnen studiert die Evangelien, die Propheten, die Apostel? Ach, alle junge Christen, die sich durch ihr Talent bemerkbar machen, kennen nur die Sprache und die Literatur der Araber; sie lesen und studieren aufs eifrigste die arabischen Bücher, legen sich mit enormen Kosten große Bibliotheken davon an und sprechen überall laut aus, diese Literatur sei bewundernswürdig. Redet man ihnen dagegen von christlichen Büchern, so antworten sie mit Geringschätzung, diese Bücher verdienten nicht ihre Beachtung. O Schmerz! Die Christen haben sogar ihre Sprache vergessen, und unter Tausenden von uns findet man kaum einen, der einen erträglichen lateinischen Brief an einen Freund zu schreiben versteht; dagegen wissen unzählige sich auf das eleganteste im Arabischen auszudrücken und Gedichte in dieser Sprache mit noch größerer Kunst, als die Araber selbst, zu verfassen.26 |
http://www.jaduland.de/europe/spain/andalusmuweis/revolution.html
mfffgggg gnostik
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Tja, die Blütezeit der islamischen Kultur ist nun auch schon wieder eine gute Weile her.
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Hochislam nennt man die kulturelle Blütezeit der islamischen Kultur vom 9. bis zum 12. Jahrhundert.
Diese Zeit ist gekennzeichnet durch eine reiche Schriftkultur, die vor allem viele Elemente des Hellenismus in sich aufnahm. Viele philosophische Werke der griechischen Philosophie wurden ins Arabische übersetzt. Es entwickelte sich in dieser Zeit ein eigener islamischer rationaler Diskurs, der jedoch von der islamischen Orthodoxie bekämpft und schließlich unterdrückt wurde. Wichtige Denker dieser islamischen Rationalität waren Averroes und Avicenna. |
(Wikipedia)
Und wie so oft sind es Oberhäupter der Religion gewesen, die im Fall des Islams die oben genannte Blüte vernichtet haben. Soweit es heute in islamischen Ländern technischen und humanitären Fortschritt gibt, kommt er aus Europa. Im christlichen Europa haben in langem Ringen gegen Kirche und religiösen Dogmatismus endlich wissenschaftlicher und humanitärer Fortschritt so halbwegs obsiegt.
Damals allerdings war Europa im totalen Würgegriff der römischen Kirche. Wir nennen jene Zeit nicht ganz zu Unrecht das "finstere Mittelalter". Die islamische Welt war demgegenüber ein echter Fortschritt. Leider währte die islamische Blütezeit nur etwa 300 Jahre.
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| kulam u intu breer. |
Was heißt das bitte?
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Da es sich um einen Islam-Thread handelt, hat hier wohl ein Muslim eine Grußformel zum heutigen Ende des Ramadhan abgesetzt.
Immerhin weiß ich jetzt endlich, was Sakina bedeutet. Erst dachte ich, das sei ein Pseudonym für Herrn oder Grau Gnostik. Also Sakina bedeutet so etwas wie "die Ruhe, der innere Friede, die Zufriedenheit. Es ist die Ruhe, die sich bei den Gläubigen einstellt, die mit Gott und sich selbst im Reinen sind."
Und das ist ja jetzt am Ende des Ramadhan hoffentlich bei den meisten Muslimen der Fall. Also ... "gleichfalls Sakina!"
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Sakina für alle.
noch ein ein kleiner Gruß zum Ende des Ramadhans
mffffgggg gnostik
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