|
|
|
OK. Aber laut Bibel war es doch der Wille von Eva in den Apfel zu beißen
| Zitat: |
| Laut Bibel und biblischem Verständnis hat der Mensch - keinen freien Willen |
Oder wie würdest du das bezeichnen?
LG
|
|
|
|
@Leer
Das ist vermutlich eine Definitionsfrage mit der Allmacht Gottes, welcher Einfluß nach menschlichem Ermessen wird ihm zugestanden? Und nach diesem Ermessen auch die Frage: ab wann mischt er sich ein und führt damit den freien Willen ad absurdum?
Als freien Willen würde ich da grundsätzlich unsere zumindest subjektiv vorhandene Entscheidungsfreiheit ansehen. Im Grunde genommen kann es dann wiederum den Gott nicht geben, zumindest nicht so, wie wir ihn als Mensch gerne sehen möchten...
|
|
|
|
Adam und Eva - waren doch Geschöpfe die Gut und Böse gar nicht unterscheiden konnten, sie konnten es nicht.
Sie waren ein wenig tumb, wenn man das so sagen darf.
Hier sollte vielmehr die Frage aufgeworfen werden - warum schützte ein verausschauender Gott seine Schöpfung nicht vor der Schlange?
Warum griff ein angeblich vorausschauender Gott nicht ein und bewahrte seine Schöpfung vor dem, was wir heute in dieser Welt erleben müssen?
Und vor allem, wieviel Leid hätte dieser Gott der Menschheit, seiner Schöpfung erspart, hätte er Adam und Eva vergeben, hätte Gnade und Liebe gezeigt, also die Nächstenliebe, die von jedem Christen immer und immer wieder eingefordert wird! Allein, dieser Gott konnst das nicht!
Übrigens, eines der größten Tabuthemen des Christentums - die Schlange log nicht, sie sagte Adam und Eva die Wahrheit.
|
|
|
|
Und deswegen sage ich ja:
Der freie Wille!
|
|
|
|
| Zitat: |
OK. Aber laut Bibel war es doch der Wille von Eva in den Apfel zu beißen
|
Wenn Gott wusste, dass sie ihn nehmen würde, war es Schicksal und kein freier Wille. Wenn es aber Schicksal war, warum hat er die Menschen das bestraft und verbannt?
| Zitat: |
| Als freien Willen würde ich da grundsätzlich unsere zumindest subjektiv vorhandene Entscheidungsfreiheit ansehen. Im Grunde genommen kann es dann wiederum den Gott nicht geben, zumindest nicht so, wie wir ihn als Mensch gerne sehen möchten... |
Ich glaube gewisser weise ist der menschliche Wille ein gutes Stück weit determiniert, durch logische Operation im Gehirn, neurophysiologische oder psychische Prozesse. Deswegen, so glaube ich, und da hat mal jemand 108 Bände drüber hinterlassen, kann der Mensch sich in 84.000 unterschiedlichen Zuständen befinden, die mit unterschiedlichen Funktionen verknüpft sind. Als Freund der Bits und Bytes, weißt Du sicher was ein FSA oder endlicher Automat ist.
Solange wir uns der Funktionen nicht bewusst sind, solange wir das Spiel von Reiz und Reaktion nicht verstehen, ist unser Wille eingeschränkt.
Manchmal weiß man ganz genau welchen Hebel man bei jemanden ansetzten könnte, um eine gewisse Reaktion zu erhalten.
Noch was zum Onkel:
Ich finde die Figur, eines auch nur ansatzweise personalisiertem Gott, der allmächtig und allwissend ist, der handelt, führt zu unendlich vielen Widersprüchen.
|
|
|