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| wen es ein Gott gehbe................................................................................................es giebt ihnm nicht! nur in uns Menschen! und wir werden ohne ein glauben leider auf der strecke bleiben!
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@Isa
| Zitat: |
Hallo Positiv!
Bist Du da um zu streiten?
Isa
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Wie kommst Du darauf? Ich hatte auf 2 Sachgebiete angesprochen, warum personifizierst Du es?
Ob Du es wahrhaben willst oder nicht, für mich hat die Philosphie eher eine Basis als eine Theologie, da ersteres für mich eher erkenntnisorientiert ist, beim Letzteren ist aus meiner Sicht der Glaubensanteil (zu) hoch.
Jetzt nachvollziehbar?
Gruß
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Bist du glücklich?
Es ist das Ziel des Menschen, Ruhe und Zufriedenheit zu erlangen, sich keine
Sorgen machen zu müssen, Geld zu verdienen, Kinder zu kriegen etc. und einfach
glücklich zu sein. Dies ist es, wofür der Mensch arbeitet und worüber er sich
Tag für Tag Gedanken macht. Der Mensch strebt instinktiv nach diesen Dingen und
seinem Glück.
Der Islam wendet sich nicht gegen dieses Streben, denn es ist menschlich.
Jedoch regelt er es so, dass der Mensch nicht allein auf der Basis von
Instinkten handelt, um diese zusammen mit seinen organischen Bedürfnissen zu
befriedigen. Man soll auch nicht bestimmten Instinkten folgen, indem andere
Instinkte und Bedürfnisse unterdrückt werden. Die Frage hierbei ist aber nicht,
wie viele man von ihnen befriedigt, sondern wie man es tut. Stimmt der Weg der
Befriedigung mit den Geboten und Verboten des Schöpfers überein?
Tatsache ist, dass man nicht behaupten darf, dass der Trieb einen dazu zwinge,
eine Handlung auszuführen, die der Islam nicht erlaubt. Denn die Menschen
sollen nicht wie die Tiere leben, die nur ihren Bedürfnissen und Instinkten,
mit denen Allah (t) sie erschaffen hat, folgen können. Im Tierreich erfolgt
alles nach einem instinktgesteuerten Ablauf, ohne dass ein Verstand eingreifen
könnte. Wird beispielsweise ein Mensch betäubt und wacht in einem Raum auf, in
welchem er nichts als einen Tisch mit Nahrungsmitteln darauf vorfindet, wird er
sich als Erstes fragen, wo er sich befinde und wie er an diesen Ort gekommen
sei. Kommt hingegen ein Esel in dieselbe Situation, wird er auf den Tisch
zugehen und fressen, denn das, was ihn in diesem Moment antreibt, ist sein
Bedürfnis zu essen. Trotz des Hungers, den der Mensch in dieser Situation
empfindet, wird das Essen nicht seine erste Handlung sein. Hierin liegt der
entscheidende Unterschied, denn Allah (t) hat dem Menschen einen Verstand
gegeben, den dieser demnach auch benutzen muss. Das bedeutet, dass man seine
Triebe und organischen Bedürfnisse nach den Bedingungen Allahs (t) befriedigen
muss und sich diesen nicht einfach so hingeben und nach ständiger Befriedigung
suchen darf, um darin sein Glück zu finden.
Abu Ya'la Schaddad Ibn Aus (r) berichtet, dass der Gesandte Allahs (s) sagte:
"Scharfsinnig ist derjenige, der sich selbst kritisch betrachtet und nach dem
strebt, was ihm nach dem Tode zum Wohl gereichen wird; und schwachsinnig ist
derjenige, der Sklave seiner Begierden bleibt, und von Allah nur die Erfüllung
seiner Wünsche erbittet." (At-Tirmidhi)
Einem Muslim geht es folglich nicht um die maximale Befriedigung seiner
Instinkte und Bedürfnisse. Erreicht man durch die Fixierung auf die Triebe und
Bedürfnisse überhaupt dauerhafte Zufriedenheit und Ruhe?
Aus Sicht des Muslim ist diese Frage eindeutig mit Nein zu beantworten, da er
nicht für das Diesseits lebt. Seine Vorstellung von Glück ist unzertrennlich an
das Wohlgefallen Allahs (t) gebunden. Er ist es, Der den Menschen erschaffen
hat und somit weiß, wie der Mensch seine Instinkte und Bedürfnisse zu
befriedigen hat. Allah (t) hat dem Menschen Regeln auferlegt, auf dass der
Mensch sie befolgt, damit es ihm gut geht und er das Paradies erlangt, und für
dieses Glück ist das Wohlgefallen Allahs (t) eine unbedingte Voraussetzung.
Also lässt man sich von den Gesetzen Allahs (t) leiten.
Bevor ein Muslim irgendeine Handlung ausführt, muss er wissen, ob es gestattet
ist, diese auszuführen oder nicht. Und wenn er es nicht weiß, dann muss er die
Handlung so lange unterlassen, bis er die Information hierüber erhalten hat.
Wenn er alle Handlungen im Einklang mit dem Islam ausführt – wie schwierig
seine Umstände auch sein mögen – erreicht er Zufriedenheit, Ruhe und Glück.
Denn das Glücksgefühl besteht für einen Muslim in dem Bewusstsein, alles nach
dem Wohlgefallen Allahs (t) auszurichten. Daher muss sich jeder aufrichtige
Muslim fragen, wie es in seinem Fall um das Wohlgefallen Allahs (t) steht.
Die guten Taten eines Muslim werden nur gezählt, wenn man sie ausschließlich um
des Schöpfers Willen vollzieht. Hierbei spielt es keine Rolle, ob jemand selbst
oder ein anderer einen Nutzen daraus zieht.
Umar Ibn al-Khattab (r) berichtet: Ich hörte den Gesandten Allahs (s) sagen:
"Die Taten sind entsprechend den Absichten, und jedem Menschen (gebührt), was
er beabsichtigt hat. Wer also seine Auswanderung um Allahs und Seines Gesandten
Willen unternahm, dessen Auswanderung war für Allah und dessen Gesandten, und
wer seine Auswanderung unternahm, um im Diesseits etwas zu erreichen oder um
eine Frau zu heiraten, dessen Auswanderung war für das, dessentwegen er
ausgewanderte." (Al-Bukhari und Muslim)
Von Abu Umama al-Bahiliyy (r.) wird berichtet, dass der Gesandte Allahs (s.)
sprach:
"[...] Allah nimmt von den Taten nur jene an, die allein für Ihn, um Sein
Antlitz willen, verrichtet wurden." (al-Nasa'iyy und Abu Dawud)
Man muss sich allerdings bewusst sein, dass Allah (t) dem Menschen Prüfungen
auferlegt hat und es dadurch nicht immer leicht ist, Sein Wohlgefallen zu
erlangen.
Abu Huraira (r) berichtet, dass der Gesandte Allahs (s) sagte:
"Der Gläubige, ob Mann oder Frau, wird immer wieder geprüft werden, am eigenen
Leib, an seinen Nachkommen und an seinem Gut, bis er ohne Sünde Allah, dem
Erhabenen, gegenübersteht." (At-Tirmidhi)
Der Mensch kann alle seine Instinkte und Bedürfnisse befriedigen, doch muss er
dies in Einklang mit dem islamischen Glauben tun. Nur darin liegt das
dauerhafte Glück im Islam.
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| Zitat: |
Der Mensch kann alle seine Instinkte und Bedürfnisse befriedigen, doch muss er
dies in Einklang mit dem islamischen Glauben tun. Nur darin liegt das
dauerhafte Glück im Islam. |
Und daran habe ich mittlerweile sehr starke Zweifel!
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weshalb zweifelst du daran, aus deiner aussage entnehme ich dass es eine zeit gab wo du daran nicht gezweifelt hast?
kannst du es bitte näher erleutern was dich an dieser aussage zweifeln lässt.
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