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Christentum=Monotheismus?












Ist die christliche Religion eine Monotheistische Religion?

Ihr betet Gott, den heiligen Geist und Jesus an.
Was bitteschön ist daran monotheistisch?
Islam, das wird unterschiedlich verstanden und unterschiedlich Interpretiert.

Meiner Meinung nach ist Vater, Sohn und Heiliger Geist allegorisch zu verstehen.

Das Gebende, das Empfangende (und Manifestierende) und die Gabe.

(Hierzu kannst Du lesen bei Meister Eckhard, Teresia von Avila oder auch Johannes vom Kreuz)

Es sind drei Aspekte des einen.

Im Islam kennt ihr die drei Aspekte des Göttlichen:

Isk Allah mebud leela (Der Liebende, der Geliebte und die Liebe)

Übrigens ist auch der Hinduismus monotheistisch, denn der Erschaffende, der Erhaltende und der Auslösende sind letztlich nur Aspekte des einen: Brahman.

Nun ist es aber natürlich die Frage des Glaubens, ob ein Mensch das als eines mit drei Aspekte oder als drei ansieht.

Und der Glauben sollte jedem einzelnen Menschen selbst überlassen werden.

Dein Weg ist Dein Weg andere haben ihren Weg.

Letztlich ist Glaube doch eine Sache zwischen dem einzelnen Menschen und Gott.

Nur da sollten sich andere einmischen, wo sie erkennen dass dieser Mensch unter seinem Glauben leidet oder aber andern mit seinem Glauben leiden zufügt. (Sei dieser Glauben nun mono- oder polytheistisch).

Wichtig ist doch, sich mit seinem Glauben nicht über andere zu stellen. Wir wünschen uns doch alle eine friedlichere Welt (bis auf ein paar Fanatiker, die sich einen Krieg gegen andersgläubige Wünschen, wie z.B. die amerikanische baptitische Südkirche oder auch Dshihad-Kämpfer).

Was können wir im einzelnen dafür tun?
Respekt vor andern Glaubensrichtungen, überhaupt Respekt vor der Andersartigkeit.

Ich denke, eine andere Religion kann man erst dann beurteilen, wenn man sich intensiv mit ihr beschäftigt hat, aber spätestens dann hört die Verurteilung auf.

Salam!

Martin

PS.: Allah ist der Allerbarmer und das Allerbarmen ist das Erbarmen an allen Wesen.
Dies gilt ungeachtet ihres Glaubens, denn sonst wäre der Allerbarmer lediglich der Teilerbarmer
Martin:

Zitat:
-Vater, Sohn und Heiliger Geist allegorisch zu verstehen.
-Das Gebende, das Empfangende (und Manifestierende) und die Gabe.

-Es sind drei Aspekte des einen.

-Im Islam kennt ihr die drei Aspekte des Göttlichen:

Isk Allah mebud leela (Der Liebende, der Geliebte und die Liebe)

-der Hinduismus monotheistisch, denn der Erschaffende, der Erhaltende und der Auslösende sind letztlich nur Aspekte des einen: Brahman.

Respekt vor andern Glaubensrichtungen, überhaupt Respekt vor der Andersartigkeit.



Respekt und Achtung genügt, man muß sie aber nicht annehmen, weil das Wort "muß" immer auf Zwang hinweist.

Es gibt viele Wege zu Gott und wenn Gott gewollt hätte, dann hätte er auch nur eine Religion geschaffen mittels dem Geist, der in jedem Menschen wirkt.

Aber würde sich eine Welt verändern, wenn sie nur im Frieden gelebt wird, wo erfährt die Seele, was zur Veränderung führt. Die Erde ist kein Schlaraffenland, in dem man sich nur hinlegen muß und den Mund aufsperrt, wenn gebratene Tauben vom Baum fallen. Ähnelt der Geschichte von Buratino, in der die, die nur essen und dann immer dicker werden, zu Eseln werden, die dann auf den markt zum Verkauf geführt werden, weil sie aufgehört haben zu denken, diese kleinen Jungen, die sich nur ein schönes und ruhiges Leben wünschen. Die Allegorie betrachten und den Sinn dahinter erkennen.

Allegorie =: Historisch: Uneigentliche Redefigur in der antiken Rhetorik, die etwas anderes als dem wörtlichen Sinne nach zum Ausdruck bringt ("Du bist mir ein feiner Freund!).

Metapher =: [nach Brockhaus (1953):] "grch. Metaphora, die, im weiteren Sinn eine Redewendung, in der statt der eigentlichen Bezeichnung eine uneigentl. oder übertragene gebraucht wird. Ihre Unterabteilungen sind Metonymie und Synedoche sowie die Metapher im engeren Sinne, bei der zwischen dem eigentlichen und dem übertragenen Ausdruck eine Ähnlichkeit (tertium comparationis) besteht, z. B. 'Hafen' statt 'Zuflucht', 'kalt' für 'gefühllos'. Gleichbedeutend mit Metapher im weiteren Sinn ist Trope."
http://www.sgipt.org/wisms/analogik/symbol0.htm#Allegorie

Wir sollten Heilige Bücher nicht immer wortwörtlich nehmen. Sonst kommt es oft zu Mißverständnissen.

Gleichnis =: Ein Sachverhalt A wird durch einen anderen Sachverhalt B veranschaulicht ausgedrückt.


Parabel =: > Gleichnis. [Brockhaus 1953:] Lehrhafte Erzählung, die eine allgemeine sittliche Wahrheit durch eine als Gleichnis zu deutende erdichtete Begebenheit veranschaulicht. Bekannte Parabeln sind das Gleichnis vom verlorenen Sohn, die Erzählung des Menenius Agrippa von der Empörung der Glieder gegen den Magen (Livius II, 33), die Ringparabel in Lessings 'Nathan der Weise' und Rückerts Parabel 'Es ging ein Mann im Syrerland'."

Solange es noch Vermittler in Religionen braucht, solange haben die Menschen nichts verstanden. Und solange verstehen die Menschen auch alle Inhalte nur wortwörtlich und nicht im Kontext zu der Symbolik, die in den Inhalten der Heiligen Bücher enthalten sind. Und das führt zu Auseinandersetzungen. Turm von Babel - damit sind nicht nur die Sprachen gemeint, die unterschiedlich sind und weshalb sich die Menschen nicht mit einer Sprache verständigen können.

Die Metonymie (griechisch μετωνυμία, metonymía - die Namensvertauschung, Umbenennung, lateinisch metonymia, denominatio, transnominatio) gehört als rhetorische Stilfigur zu den Tropen, den Formen uneigentlichen Ausdrucks, die auf einem Unterschied zwischen dem wörtlich Gesagten und dem übertragen Gemeinten beruhen.

RTF] Der Weg zur Wittenberger Konkordie (1536)Dateiformat: Rich Text Format - HTML-Version
Luthers Synedoche kommt auch nicht ohne symbolisches/tropisches Verständnis aus! (Sakramerntsbegriff Augustins: Einheit von Bild und Vorbild -> kein reales ...
www.1theolexamen.de/kg/spezials/konkordie.rtf - Ähnliche Seiten

Der Weg zu einem besseren Verständnis ist, sich der Wortbedeutung bewußt zu werden. Damit dringt man immer tiefer in die Thematik ein.
Das Christentum ist sehr monotheistisch.
Der Islam sagt dazu folgendes:

Sure 12. Al-Ihlas (Die aufrichtige Ergebenheit)
Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

Sprich:"Er ist Allah, ein Einziger, Allah, der Absolute (Ewige Unabhängige, von Dem alles abhängt). Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden, und ihm ebenbürtig ist keiner."
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